Kurioses

 

Wir haben  eine Rubrik für Kuriositäten eingerichtet,  wobei weder Systematik noch Vollständigkeit angestrebt wird, es soll ja schließlich kurios zugehen.

 

???

Wer macht denn so was?

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Möwe kurios

Aufgenommen am Euronat-Südstrand am 12. 08. 2018. Entwarnung: der Möwe im Vordergrund geht es gut und der dahinter auch

 

Ein Hund mit Mütze

Vielleicht nützlich, bestimmt aber gewöhnungsbdürftig

 

Das französische Breitspurschaf

Unter Eingeweihten sprach man schon länger davon, erst jetzt ist es aber gelungen, hinreichendes Fotomaterial vom französischen Breitspurschaf zu erstellen. Es wird hier weltweit erstmalig präsentiert.

Die Schafe unterscheiden sich, wie hier zu sehen, deutlich von den allgemein verbreiteten Standardschafen.

Im Verhalten sind sie meist gutmütig und zutraulich.

Hier sprintet eine ganze Herde den Hang hinunter, allerdings in der Furcht vor dem alles bedrohenden Lkw-Verkehr: Am Straßenrand bremsen die Tiere abrupt und dauerhaft.

Selbst der fotografische Nachwuchs macht sich auf, Bildmaterial über diese seltene Spezies zu erstellen.


Und immer droht der Straßenverkehr.

Noch zwei Angehörige dieser seltenen Art. Nach unseren Recherchen gibt es davon weltweit nur noch eine Population von weniger als 20 Tieren, fürwahr eine vom Aussterben bedrohte Art. Die findet sich in einem kleinen Ort nicht weit von Angoulême, dessen Namen wir aber im Interesse des Artenschutzes nur mit Auflagen weitergeben.

 

 

Braun und klebrig – Rote Karte für Nutella

Die Firma, die die bekannte braune und klebrige Masse herstellt, ohne die manche Kinder vorgeblich kein Frühstück zu sich nehmen können hat, wie die  deutsche Grünen-Politikerin Renate Künast feststellte eine rote Karte verdient für eine Werbekampagne, die auf den ersten Blick relativ harmlos zu sein schien. In dieser Kampagne war allen Sammlern von Punkten beim Nutella-Kauf während der Fußball-WM ein Fußball mit den Autogrammen der deutschen Nationalspieler versprochen worden, warum nicht. Als sich jemand mit Papier und Bleistift daran machte, dieses Angebot näher unter die Lupe zu nehmen,  wurde das Unternehmen jedoch weniger harmlos, denn dann kam heraus, dass man fast 16 Kilogramm des besagten Brotaufstrichs hätte kaufen müssen, um die erforderlichen Punkte für den Ball zusammenzubekommen. Das hätte bedeutet: fast 16 kg Nutella, darin enthalten rund 9 kg Zucker, fünf Kilo Fett und 85.000 Kalorien. Auch wer nicht zum Ernährungswissenschaftler taugt, kann sehen, dass man so etwas keinem Kind, weder eigenen noch fremden, antun sollte. Die von Frau Künast verteilte rote Karte ergeht wohl zu recht.

Wer weiterrechnen will, kann sich jetzt Gedanken darüber machen, was vielen Kindern erspart geblieben ist, nachdem die deutsche Nationalmannschaft die Nutella-Kampagne auf ihre Weise gestoppt hatte.

(Sudouest.fr avec AFP: Nutella reçoit un „carton rouge“ des députés allemands suite à une promotion, in: SUDOUEST, 18. 07. 2018, 17.57h, Internet-Ausg.)

 

 

 

Patrouille de France

Seit der Französischen Revolution sind die französischen Nationalarben festgelegt: bleu – blanc -rouge

Beim Flug über die Champs Elysées am 14. Juli 2018 passierte dieses kleine Malheur, über das sich aber niemand aufregte.

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Weder kurios noch lustig

 

Ein Spanner am Strand zwischen Euronat und Le Gurp. Wir haben ihn darauf hingewiesen, dass er Schwierigkeiten bekommen wird, daraufhin hat er sich getrollt.

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Von Micro- und Macro-Hunden

Begegnung am Hundestrand. Links Golo, 54 kg, rechts ein Winzling, 2 kg aufgerundet. Links gelassene Ruhe, rechts Drohgebell

 

Links immer noch Gelassenheit, rechts zunehmende Lautstärke

Seitenwechsel, dafür fragender Blick: Hast Du gesehen, wie groß ich bin?

 

Neue Frage: Und wenn ich jetzt mal kräftig Luft hole?

Schlussbericht: Golo halt nicht kräftig Luft geholt, aber der kleine Mann ist abgezogen, als ob er dem Großen richtig Angst gemacht hätte. Dabei weiß der gar nicht, was das ist.

Anmerkung: Wenn Sie die Bilder in Schwarz-Weiß sehen ist alles in Ordnung, wir haben probeweise die Farbe mal herausgenommen

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Ein neues Verkehrszeichen?

Ein verunsicherter deutscher Autofahrer stoppte abrupt, als er dieses Verkehrszeichens ansichtig wurde.

 

Auch nach heftigem Nachdenken erschloß sich der  Sinn des Verkehrszeichens nicht. – Vielleicht, weil es keinen gibt?

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Ein Opel Astra auf Rekordjagd

Auch die belgische Polizei hat etwas gegen Temposünder, und sie macht daraus kein Geheimnis, sondern setzt Radarkontrollen ein. Dabei wurde jetzt in einem kleinen Ort namens Quiévrai ein Opel Astra geblitzt, der mit mehr als den dort zulässigen 50km/h unterwegs war. Auf dem Strafbefehl, den der erwischte Automonbilist erhielt, wurde ihm zur Last gelegt, er habe die Radarkontrollen mit 696 km/h passiert. Dazu vermeldete die Polizei stolz, man haben davon natürlich und vorschriftftsgemäß die übliche Toleranz abgzogen, aber es blieben immer noch strafwürdige 654 km/h und dafür müsse er nun zahlen. Dabei kann der Temposünder sich glücklich schätzen, dass er in Belgien erwischt wurde, in Frankreich hätte man sofort sein Auto eingezogen und eine Geldstrafe verhängt, die selbst für Millionäre nicht leicht aufzubringen gewesen wäre. Der betroffene Autofahrer hat verständlicherweise Einspruch eingelegt und gute Aussichten, dass sein Strafbefehl  nach unten korrigiert wird. Sollte die Polizei auf dem gemessenen Wert beharren, gibt es aber vielleicht doch einen guten Ausgang: einen Astra, der es auf über 600 km/h bringt, kann man im Internet bestimmt für einen siebenstelligen Betrag verkaufen.

Sudouest.fr : Au volant d’une Opel Astra, il est flashé à… 696 km/h, in : SUDOUEST, 06. 05. 2018, 17.17h, Internet-Ausg.)

 

 

Kundenfreundlich

Ein Baumarkt in Lesparre denkt auch an die Kunden, die mit  Vierbeinern anreisen

Darf der das?

Darf dieser Specht sich an Meisenknödel heranmachen? – Eigentlich nicht, aber wer macht ihm das klar?

 

Wertlose Millionenbeute

Die französische Starcellistin Ophélia Gaillard war am 15 Februar nahe bei ihrem Wohnort mit einem Messer bedroht und zur Herausgabe ihres Cellos gezwungen worden. Noch nicht geklärt ist, ob der Räuber es gezielt auf das Instrument der Überfallenen abgesehen hatte, denn das hat einen beträchtlichen Wert, der irgendwo im einstelligen Millionenbereich liegt. Es wurde 1737 in Udine von Francesco Goffriller hergestellt, der in seiner Sparte einen ähnlichen Ruf genießt wie Stradivari bei den Geigen. Das Cello gehört der Bank CIC, die es, wie das bei ähnlich hochkarätigen Instrumenten gelegentlich geschieht, Ophelia Gaillard zur Verfügung gestellt hat. Die Geschädigte hatte direkt nach dem Diebstahl auf allen ihr zur Verfügung stehenden Kanälen publik gemacht, was ihr widerfahren war. Und das war wohl genau das Richtige, denn damit wurde das Diebesgut praktisch unverkäuflich. Das sah offenbar auch der Dieb ein. Er oder jemand, den er beauftragt hatte, rief die Musikerin anonym an und sagte, ihr Cello befinde sich in einem Auto nahe bei ihrer Wohnung. Das war tatsächlich der Fall, denn das Cello war in einem abgestellten Fahrzeug, bei dem eine Scheibe eingeschlagen worden war, deponiert worden und hat inzwischen seinen Platz wieder bei der Künstlerin. 

(Le violoncelle invendable restitué, in: SUDOUEST, 18. 02. 2018)

 

 

Ob sie über das Wasser laufen können?

Kann sie es?

 

Oder diese beiden?

 

Auch sie demonstrieren es.

Tatsächlich gelingt das Unternehmen nur, weil unter dem Wasserfilm, der für die Spiegelung sorgt, eine Eisdecke ist, die stark genug ist, um die Enten zu tragen.

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Ein wirklich gefährliches Produkt

Es gibt nicht wenige Leute, die der Meinung sind, dass das Wort gesund  nicht in einem Satz vorkommen kann, in dem von Nutella die Rede ist, jenem schokoladenfarbigen, klebrigen Brotaufstrich mit hohem Zuckeranteil, der allerdings nicht nur bei Kindern geradezu magische Anziehungskräfte freisetzt. Wer schon immer auf der Suche nach Argumenten gegen dieses Produkt war, hat es seit dem 25. Januar dieses Jahres gut, denn nun stellt sich heraus, dass von dem oben genannten Erzeugnis handfeste Gefahren ausgehen können, die im schlimmsten Fall die körperliche Unversehrtheit in Frage stellen. Das dergestalt manifest gewordene Bedrohungspotential einer an sich inoffensiven Substanz ist von der Firma Intermarché freigesetzt worden, die  ein Sonderangebot anpries, bei dem der Verkaufspreis des hier in Frage sehenden Brotaufstrichs  auf 30% der normalen Forderung zusammengestrichen worden war. Das setzte beim Publikum ungeahnte Begierden frei.

Beobachter registrierten Rempeleien, Schreie und  Handgreiflichkeiten, da wo die Gläser mit dem braunen Inhalt aufgestapelt waren. In Saint-Livrade, im Department Lot-et-Garonne rotteten sich die ersten Kaufwilligen auf dem Intermarché-Parkplatz um 8.00h zusammen, obwohl die Ladentüren erst um 9.00h geöffnete wurden. Die Rempeleien unter den Kunden führten die Geschäftsleitung dazu, die Menge der abzugebenden Gläser auf drei zu limitieren. Dennoch beluden manche Käufer ihre Einkaufswagen mit großen Mengen, die ihnen an der Kasse jedoch trotz lautstarker Gegenrede abgenommen wurden, wenn nicht frustrierte andere Käufer zuvor schon die zusammengerafften Mengen reduziert hatten. In vielen Läden waren in kurzer Zeit die Regalflächen, auf denen morgens das Sonderangebote aufgestapelt worden war, im Handumdrehen reinlich geräumt. In ganz Frankreich kam es in vielen Intermarché zu verbalen Attacken und gar zu Handgreiflichkeiten unter den Kaufwilligen und zu kopflosen Reaktionen des Verkaufspersonals, doch soll die Rabattaktion noch bis zum Samstag fortgesetzt werden. Angesichts der blauen Flecken, die nicht wenige Kunden davongetragen haben, sollte man am besten die Essgewohnheiten ändern und auf weniger gesundheitsgefährdenden Produkte umschwenken.

(Sudouest.fr: Vidéo. La promotion sur le Nutella crée aussi l’émeute dans le Sud-Ouest, in: SUDOUEST, 26. 01. 2018, 12.46h, Internet-Ausg.)

 

Kamele, Botox, etc.

Was in Saudi-Arabien bei den jährlichen Schönheitswettbewerben für Kamele abgeht, betrifft das Médoc nicht einmal indirekt. Aber Kurioses passiert auch da bisweilen.

In diesem Jahr wurden dort zwölf Tiere disqualifiziert, die  den Titel „Miss Kamel“ erringen sollten. Die Eigentümer hatten jedoch zu Mitteln gegriffen, die vom Reglement verboten waren. Hauptsächlich kam Botox zum Einsatz, daneben wurde auch rasiert und frisiert, mithin mit Mitteln hantiert, die ein standes- und schönheitsbewusstes Kamel von Natur aus eigentlich ablehnt. Dass schließlich die unrechtmäßig aufgehübschten Wüstenschiffe nach Hause geschickt wurden bewegt die Weltläufte und namentlich die des Médoc nicht sonderlich, aber man darf schon die Frage stellen, was in Köpfen vorgeht, die darauf verfallen, ihre Kamele mit Botox zu traktieren. Wahrscheinlich passiert das nur in einem Umfeld, im dem sonst nicht viel los ist und außerdem so ziemlich alles, was Spaß macht, verboten ist.

(http://www.spiegel.de/panorama/saudi-arabien-kamele-wegen-botox-bei-schoenheits-wettbewerb-disqualifiziert-a-1189520.html)

 

 

Président de merde

Jack Lang, ehemaliger französischer Kulturminister unter Präsident Hollande, nunmehr Präsident des Institut du monde arabe hat von der Möglichkeit, außerhalb jeglicher Regierungsverantwortung klar seine Meinung zu sagen, kräftigen Gebrauch gemacht. Er sagte, er sei zu seinen Äußerungen motiviert worden, weil er von einem „Typen“ stündlich irgendwelche Dinge gehört habe, mit denen Beleidigungen verbunden seien, so etwa, dass er eine Reihen von Ländern als „pays de merde“ bezeichnet habe. Jack Lang erklärte sich solidarisch mit den Ländern Afrikas und Haïtis, womit schon klar sein dürfte, wen er im Visier hatte.  Er liebe die Ländern, die der amerikanische Präsident verachte. Diese Verachtung sei irrational, verletzend und beleidigend, aber täglich attackiere dieser Präsident die einen oder die anderen mit Verachtung.

Jack Lang fasste seine Meinung über den amtierenden Präsidenten der USA zusammen, indem er wünschte, man möge den weltweit als „président de merde“ titulieren, was so drastisch und eindeutig ist, dass Steigerungen kaum noch möglich sind.

(SudOuest.fr avec AFP. : Jack Lang traite Donald Trump de „président de merde“, in. SUDOUEST, 13. 01. 2018, 14.05h, Intrnet-Ausg.)

 

Vorweihnachtlicher Konflikt

In Pau erwischte die Polizei eine junge Frau von 22 Jahren, als sie an einem Auto die Reifen zerstach und dem armen Gefährt mit Kratzern und anderen Attacken erhebliches Ungemach bereitete. Von der Polizei nach dem Motiv ihres Energieausbruchs befragt, erklärte die Erwischte, ihre Attacke habe dem Firmenwagen ihres Schwiegervaters gegolten, an dem sie sich rächen wollte, weil der sie zurechtgewiesen habe, als sie angefangen habe, von den für das Weihnachtsmahl bestimmten Austern zu naschen. Es ist anzunehmen, dass nunmehr ein weiteres Kapitel in den Beziehungen zwischen Schwiegervater und Schwiegertochter geschrieben wird, das auch nicht sehr harmonieorientiert verlaufen wird.

(Pau : elle crève les pneus de son beau-père pour une histoire d’huîtres, in: SUDOUEST, 25. 12. 2017, 7.33h, Internet-Ausg.)

 

Untätigkeit wegen Unfähigkeit

Normalerweise hat jemand, der wegen Unfähigkeit seinen Arbeitsplatz verliert, eine freudlose Zukunft, aber auch diese Regel hat ihre Ausnahme, wie jetzt in der Bretagne in dem Bericht des zuständigen Rechnungshofes manifest wurde. Dabei wurde festgestellt, dass ein kleines Krankenhaus in der Region 1984 einen Chefarzt eingestellt hatte, der schnell dadurch auffiel, dass er seinen fachlichen Aufgaben überhaupt nicht gewachsen war. Darüberhinaus ging er mit seinen Mitarbeitern in einer Weise um, die mit rationaler Menschenführung nicht in Einklang zu bringen und drittens legte er auch den Patienten gegenüber Verhaltensweisen an den Tag, die weit unter dem zeitgemäßen Standard lagen. Eigentlich hätte der so gekennzeichnete Mann wohl ohne Umstände gefeuert werden müssen, was jedoch unterblieb. Ihm wurde lediglich die Ausübung seiner dienstlichen Tätigkeiten untersagt, allerdings unter voller Weiterzahlung seiner Bezüge, womöglich, damit er den Schmerz der beruflichen Kaltstellung weniger spürte. Die Beträge, die sich auf dem Konto des betroffenen Untätigkeiten ansammelten, beliefen sich allein für die Jahre 2012 bis 2016 auf 5,5 Millionen Euro. Die Gesamtsumme für die letzten dreißig Jahre wurde nicht bekannt gegeben, vielleicht aus Gründen der Verjährung. Pikant ist, dass dem unvergleichlichen Arzt 2010 nahegelegt wurde, sich pensionieren zu lassen, was der jedoch standhaft ablehnte. weil er dann auf sein Grundgehalt in Höhe von 7400 Euro pro Monat hätte verzichten müssen, was, wie er meinte, ihm nicht zugemutet werden könnte. Nach dem Bericht des Rechnungshofes wird der betreffende Arzt sich nun doch mit einer Änderung seines Status abfinden müssen. Ob und wie Verantwortliche ermittelt und zur Rechenschaft gezogen werden, ist zur Zeit noch nicht bekannt.

(Sudouest.fr avec AFP: Absent depuis 30 ans, un médecin „incompétent“ était toujours payé par l’hôpital de Quimperléin: SUDOUEST, 21. 12. 2017, 17.51h, Internet-Ausg.)

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So sehen Sieger aus

Der Gewinner des 1. Preises im Wettbewerb Mutig parken in Montalivet

 

 

Ob das wohl richtig ist?

 

 

Festgeklebt

Auch in diesem Jahr haben auf dem Markt von Montalivet wieder viele Besucher eine unergiebige Verbeugung gemacht, als sie versuchten, eine auf einem Gullideckel solide festgeklebte Münze aufzuheben. 

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Gewohnheitstäter?

Ein Motorradfahrer ist im Departement Gironde von einem fest installierten Radargerät geblitzt worden. Passiert schon mal. In diesem Fall aber blitzte es 156 mal, und das bei Geschwindigkeiten bis zu 230km/h auf einer Straße, die höchstens mit 90km/h befahren werden darf. Damit wäre alles klar, wenn da nicht das Radargerät wäre, das Fahrzeuge nur von vorn blitzt. Und da Motorräder nur ein Nummernschild am hinteren Ende haben, fehlt auf allen 156 Blitzfotos das entscheidende Beweisstück, denn auf den Bildern sah man nur ein schwarzes Motorrad, auf dem ein Fahrer saß, den man nicht identifizieren konnte, auch wenn die Auswerter sicher waren, dass da immer derselbe Temposünder ihnen eine Nase drehte. Da sich die Blitze immer gegen 21.00h ereigneten, legte sich die Polizei auf die Lauer und fing tatsächlich einen zu temperamentvollen Motard ab. Die Freude der Polizisten war beträchtlich, denn man überschlug, dass die 156 Tempoverstöße ein erkleckliches Sümmchen von rund 15.000 Euro kosten würden. Und das gönnte man dem frechen Motorradfahrer so richtig. Der schaltete jedoch einen Anwalt ein und stritt mit Ausnahme der einen Geschwindigkeitsübertretung, bei der  er erwischt worden war, alles ab. Und jetzt hat ein Richter ein Problem, das er vermutlich nicht lösen kann, denn wirklich stichhaltige Beweise, dass der geblitzte Motorradfahrer auch der Sünder der ersten 155 Tempoverstöße war, wird es wohl nicht geben. Und damit ist klar, dass die Polizisten sich zu früh gefreut haben und dass dem Staatssäckel eine ordentliche Einnahme entgeht.

(Sudouest.fr.: Un motard flashé 156 fois en un an par le même radar, in: SUDOUEST, 28. 10. 2017, 221.55h, Internet-Ausg.)

Umweltsünder?

Auf See ist vieles möglich, aber nicht (mehr) alles erlaubt. Nicht erlaubt ist es z. B., Substanzen in das Meerwasser zu leiten, die ölhaltig sind und damit die Ökosysteme des Meeres und der angrenzenden Küsten gefährden. Kürzlich entdeckte ein Fischer, der mit seinem Boot einige Dutzend Kilometer vor der Küste der Île d’Oléron arbeitete, einen Tanker, der in hohem Bogen und in dickem Strahl eine undefinierbare braune Flüssigkeit außenbords schaffte. Der Fischer, der an Böses dachte, alarmierte die Küstenwache, die umgehend einen Hubschrauber losschickte, der sich den Übeltäter aus der Nähe ansehen sollte. Die Besatzung des Hubschraubers fand den Tanker, den ein großer brauner Fleck umgab. Aber so sehr man auch diesen Fleck beäugte, ihm fehlte das typisch irisierende Flimmern, das Ölflächen, die auf dem Wasser treiben, aufweisen. Man recherchierte per Funk und fand heraus, dass der Tanker zuvor in Bordeaux eine Ladung von 30.000 t Diesel gelöscht hatte. Da er keine Ladung in Bordeaux aufnehmen konnte, musste er auf Geheiß seines Reeders leer in Richtung Rotterdam auslaufen. Ein leerer Tanker gerät auf See aber schnell in Schwierigkeiten, weshalb man in solchen Fällen Ballasttanks mit Wasser füllt. Und da der Tanker den Ballast in Bassens, also in der Garonne bunkerte, geriet das bekannt unappetitlich aussehende braune Garonnewasser in die Tanks. Warum dieses Ballastwasser gerade vor der Île d’Oléron abgepumpt wurde, blieb  unklar, klar war hingegen, dass Garonnewasser, das auf dem Ozean abgelassen wird, auf den ersten Blick verdächtig aussieht. Nach dieser Erklärung ließ man den Tanker friedlich ziehen, doch interessiert vielleicht, warum das Garonnewasser eine derartig unfreundliche Farbe hat.  

(Ph. Baroux: L’incroyable rejet du pétrolier au large d’Oléron, in : SUDOUEST, 10. 11. 2017, Internet-Ausg.)

Wir haben vor längerer Zeit schon einmal erklärt, warum  das Garonnewasser eine unappetitlich braune Farbe hat. Wenn Sie Ihre Erinnerung auffrischen wollen: Klick

 

 

 

Entwarnung mit Gelächter

In Toulouse wurde die Feuerwehr alarmiert, weil Passanten einen im Canal du Midi treibenden Körper gesichtet hatten. Die Feuerwehrleuten dachten an Ertrinken oder Selbstmord und rückten mit den Gerätschaften an, die bei solchen Gelegenheiten von Profis eingesetzt werden. Als die Retter den leblosen Körper aus der Nähe sehen konnten, brachen sie in lautes Gelächter aus, was bei den sonstigen Einsätzen eher selten vorkommt. Hier war es aber wohl zulässig, denn die zu rettende Person entpuppte sich als aufblasbare Puppe. Ob die Feuerwehrleuten sich nun wünschen, dass es bei ihren nächsten Einsätzen ebenso lustig zugehen wird?

(Toulouse : les pompiers appelés pour le sauvetage… d’une poupée gonflable, in : SUDOUEST, 29. 10. 2017, 16.05h, Internet-Ausg.)

 

Kreuz-Schmerzen

Das kleine Städtchen Ploërmel lag bis vor kurzem  ohne viel Aufsehen zu erregen in der Bretagne, hat inzwischen aber eine frankreichweite Berühmtheit erlangt. Grund ist ein Denkmal, das dort 2006 für Papst Johannes Paul II. aufgestellt wurde, was an sich noch hingegangen wäre, wenn nicht oben auf dem Monument ein mannsgroßes Kreuz prangte. Das erregte den Unmut von Leuten, die sich darauf beriefen, dass in Frankreich kein staatliches Gebäude oder Denkmal ein religiöses Symbol zeigen dürfte, da dort seit einem Gesetz von 1905 Kirche und Staat streng voneinander getrennt sind.

Es erging ein Verwaltungsgerichtsurteil, das der Gemeinde auferlegte, das Kreuz zu entfernen, was nicht geschah. Stattdessen ging die juristische Auseinandersetzung weiter bis auf die höchste Ebene, wo nunmehr bestätigt wurde, dass das Kreuz nicht dort bleiben darf, wo es immer noch ist. Der Bürgermeister von Ploërmel weigert sich immer noch das zu tun, aber er hat einen genialen Plan: Er wird das bislang gemeindeeigene Grundstück, auf dem das Denkmal steht, für ganz kleines Geld an einen Privatmann verkaufen, der dann auf seinem Besitz soviel Religion zeigen kann, wie er will. Richtig pfiffig. Es wäre schön, wenn sich alle Probleme so lösen ließen, dass man am Ende kräftig schmunzeln kann.

(Sudouest.fr. u. afp: La croix „censurée“ de Ploërmel déchaîne les passions sur Twitter, in : SUDOUEST, 29. 10. 2017 16.56h, Internet-Ausg.)

Noch nicht identifiziert


Bei Euronatbewohnern nimmt der Hang zum eigenen Haustier zu.

Es fällt auf, dass in bestimmten Kreisen nur wartungsfreie Haustiere akzeptiert werden.

 

Musisches im Pinien-Milieu

Bisher eher noch wenig erforscht ist die Frage, ob sich Bäume, speziell Pinien, bei ihren Wachstumsentscheidungen von musischen Vorstellungen leiten lassen. Der sogenantne gesunde Menschenverstand wird eher annehmen, dass das nicht der Fall ist. Wer dieses Bild sieht, wird aber vielleicht unsicher.

Und wenn man den zentralen Bereich des vorigen Bildes allein betrachtet, ist man sich ziemlich sicher, hier etwas zu sehen, was ohne großen Aufwand zur Harfe ausgebaut werden kann, oder etwa nicht?

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Es hat sich herumgesprochen, dass Bäume nicht in den Himmel wachsen, nicht klar ist jedoch, …
was hinter diesem Gebaren steckt.

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Ein noch nicht identifiziertes Monster

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Und hier? Ein Gummibärchen? Je länger man hinschaut, desto gummibäriger wird es.
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Aufsehenerregende Baumgestalten

Bislang dachten wir immer, Individualisten mit dem Hang und Drang dazu, auffallen zu wollen um nahezu jeden Preis, gäbe es nur unter Mensch und eventuell auch Tier. Seit kurzem wissen wir, dass zumindest in Euronat auch Bäume zu Auffälligkeiten neigen, wenn man sie läßt.

Was will uns dieser Baum damit sagen?

 

Was der sich wohl gedacht hat: Aufrecht sollte es nicht durchgehend sein.


Formenvielfalt, die kaum noch zu entwirren ist.


Derselbe Befund

Das reinste Verwirrspiel

Schwer zu sagen, ob hier der Hang zur Aufffälligkeit oder der zur Breite überwiegt.

 

Nach kurzer Unschlüssigkeit hat der Drang nach oben gesiegt.

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2) Aufsehenerregende Euronatbewohner

Ein noch nicht definitiv bestimmtes Urtier. Momentan gehen die Meinungen in Richtung Nordamerikanisches Mammut.

 

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Fliegende Kühe im Béarn

Im Béarn, einer Landschaft im Departement Pyrénées-Atlantique, kann man hauptsächlich im August bisweilen Kühe sehen, die durch die Luft fliegen. Klar, dass sie nicht selbst fliegen, denn sie hängen an einem soliden Tragegeschirr, das von einem Hubschrauber vorangebracht wird. Ein derartiges Ereignis findet zwar nicht jeden Tag statt, aber doch so oft, dass die Chance besteht, einmal einer fliegenden Kuh ansichtig zu werden. Diese Flüge werden seit 1998 durchgeführt, um Kühe, die dringend tierärztliche Hilfe brauchen, aus den meist unzugänglichen Bergregionen, in die sie im Sommer auf der Suche nach Futter aufsteigen, dorthin zu schaffen, wo sie entweder sofort versorgt oder mit einem Lkw zu einem Tierarzt gebracht werden können. Für die Hubschrauberbesatzungen sind solche Flüge beinahe schon Routine, für die Kühe aber bestimmt nicht. Die werden nämlich so stark sediert, dass sie von der Fliegerei vermutlich nicht viel mitbekommen. Seit Beginn dieser Rettungsaktionen sind bei den Hubschrauberflügen fast 100 Kühe talwärts geflogen worden, wobei Kosten von rund 25.000 Euro aufgelaufen sind, doch wird der Wert der geretteten Tiere mit mehr als 90.000 Euro veranschlagt. Klare Sache, dass Kühe im Béarn bei Bedarf weiter geflogen werden.

(É. Czernecka: Béarn : pourquoi on voit voler des vaches au mois d’août, in: SUDOUEST, 10. 08. 2017, 8.10h, Internet-Ausg.)

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Entwarnung, es ist ein Stein
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Aus einer Leserzuschrift:

Eine Euronat-Katze der besonderen Art

„Dieses Jahr hat unsere Katze Susi einen kräftigen Rehbock angegriffen, den ich mit Mais in unseren Garten gelockt hatte. Sie hatte sich die Ankunft des Rehs ein paar mal von der Terrasse aus angesehen, hat sich dann – nahe an dem Mimosensaum hinter einem niedrigen Erikabusch auf die Lauer gelegt und hat sich, als das Reh den Garten betreten hatte und vom Mais schnabulieren wollte auf die Hinterbeine gestellt, die Vorderpfoten weit ausgebreitet und wollte dem Reh links und rechts gleichzeitig die Krallen in die Wangen haken. Das Reh hat sofort reagiert, ging mit dem Kopf hoch und wollte mit den Vorderläufen nach Susi schlagen. Susi, ebenso gefasst, drehte auf dem Absatz rum und flüchtete. Das Reh verfolgte Susi ca. 8 Meter, dreht um und fraß den Mais. Susi kam sofort zu uns auf die Terrasse (8 m vom Reh entfernt) und setzte sich hin und schaute dem Reh beim Fressen zu. Sie hatte gelernt, wer hier der Stärkere ist.“

(P. und M. Schm., Juli 2017)

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Verwirrendes

Normalerweise wissen Kiefern, wohin sie wollen, wenn sie wachsen. Hier ist man nicht sicher, dass das bei allen Bäumen so ist. Aufnahme im Dünengebiet zwischen Euronat und Le Gurp im Juli 2017

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Bedrohliches?

Entwarnung: hier windet sich kein monströses Reptil, sondern der Stamm einer Kiefer, die am Rand der Dünenzone irgendwann den Kampf gegen Wind, Salz und Sand verloren hat und dann zugeweht wurde.

 

Noch ein Irrläufer

Schon wieder ein Kartoffelkäfer am Euronatstrand. Eine vernünftige Begründung, warum der Käfer weitab von allen Kartoffeläckern sich am Strand herumtrieb, fehlt.

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Können Kiefern gut drauf sein?


Wir glauben, dass sie können

Ein irregeleiteter Strandbesucher

Ein Kartoffelkäfer, der am Nachmittag des 21. Mai 2017 am Nordstrand von Euronat entdeckt und fotografiert wurde. Kartoffelkäfer sind zwischen 7 mm und 15 mm groß. Dieser hier war etwa einen Zentimeter lang. Er war durch den starken ablandigen Wind offenbar in den Strandbereich getrieben worden, wo er völlig fehl am Platze war.
Wussten Sie schon, wie die Kartoffelkäfer in das Médoc gelangt sind?
Mehr: Klick

 

Na so was

In Marseille gab es am Tag der ersten Runde der Präsidentschaftswahlen ein Problem, mit dem niemand gerechnet hatte, das aber die Ermittlung des Wahlergebnisses der Stadt verzögerte. Die Ergebnisse eines Wahllokals im XIII. Arrondissement der Stadt fehlten und es gab auch keine Anzeichen dafür, wann sie verfügbar sein würden. Da das betreffende Wahllokal nicht per Telefon erreichbar war, wurde die Polizei beauftragt, dessen Leiter ausfindig zu machen. Das gelang auch relativ problemlos. Dabei stellte sich heraus, dass der Gesuchte alle Stimmzettel seines Wahllokals in seine Aktentasche verfrachtet hatte und damit nach Hause gegangen war. Als man ihn fragte, warum er so gehandelt hatte, zeigte es sich,  dass er nicht verstanden hatte, wie nach dem Schließen des Wahllokals zu verfahren waren war. Und deswegen hatte er die Stimmzettel eingepackt und sie mit sich genommen. Nachdem die besagten Stimmzettel ausfindig gemacht worden waren, wurden sie schleunigst ausgezählt und das Ergebnis dorthin übermittelt, wo man darauf wartete.

Da gemeinhin der Satz gilt, dass der im Vorteil ist, der lesen kann, wird jetzt nach einer Formel gesucht, die die prinzipielle Gültigkeit des Satzes erhält, aber die Eventualität einschließt, dass  jemand, der eigentlich lesen kann, dies einfach nicht tut.

                                                                                   (UM, 26. 04. 2017)

Am Kreisel vor Le Gurp

Eigentlich wissen Kraftfahrer, dass sie gut beraten sind, wenn sie ohne Diskussion und Zögern der Anweisung des weißen Pfeils auf blauem Grund folgen. Hier hat jemand aber wohl ein Navigationsgerät gehabt, das ihm empfohen hat, geradaus über den Kreisverkehr zu fahren. Nach den Spuren zu urteilen, hat das Fahrzeug des experimentierfreudigen Autobetreibers diesen Kurs auch eingeschlagen, doch bald aus ungeklärten Gründen die Fortsetzung der Fahrt verweigert, womöglich weil lebenswichtige Teile zu Bruch gegangen waren.

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Telefonzellen gehören seit ein paar Jahren nicht mehr zu den Dingen, die man in Frankreich regelmäßig sehen kann. Die allermeisten wurden abgebaut, weil alle Leute Mobiltelefone nutzten und die Telefonzellen arbeitslos gemacht hatten. Diese hier hat überlebt, aber sie ist keine Telefonzelle mehr, sondern ein Behelfsgewächshaus für Wildkräuter.

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Was stimmt den nun?


(„30Jahre Vertrag von Rom“)
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(„60 Jahre Vertrag von Rom“)

Richtig ist die zweite Aussage
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Ein seltsames Wesen

Aus der Entfernung gibt dieses Wesen Anlass zu mancherlei Spekulationen, …

wenn man direkt davor steht, sieht man jedoch klarer. Nicht klar ist jedoch, ob das Fundstück auf dem Boden von Montalivet oder von Vensac-Océan liegt.

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Fehlschuss

Die Michelin-Sterne sind eine ernste Angelegenheit, bei der vielleicht gelegentlich eine Träne zerdrückt wird, wenn ein Stern entfleucht, aber, wenn es Sterne gibt, wird  schicklicherweise nicht gelacht, warum auch. Aber auch diese Regel hat ihre Ausnahme, wie in diesen Tagen geschehen, als sich ein Michelin-Stern auf einer kleinen Bar-Brasserie in der Nähe von Bourges niederließ, die den anziehenden Namen Bouche à oreille trägt, was soviel wie Mundpropaganda meint. Serviert wird dort vor allem für Handwerker und Mittagsgäste ein solides und bodenständiges Hauptgericht, für das samt Getränk 12,50 Euro fällig werden, wofür man in standesbewussten Sternelokalen unter Umständen nicht einmal erfährt, wie spät es ist.

Die Nachricht von der Landung des Michelin-Sterns über dem kleinen Lokal löste ein regelrechtes Mediengewitter aus, an dem sich mehrere Zeitungen und Fernsehstationen beteiligte. Der Inhaberin des Bouche à oreille war bewusst, dass da irgendetwas schief gelaufen war, was sich dann auch bald herausstellte. Die Redaktion des Michelin rief an und entschuldigte sich für ein Versehen, denn eigentlich war der abtrünnige Stern für ein Lokal bestimmt, das zwar auch den anheimelnden Namen Bouche à oreille trägt, sich aber ein paar hundert Kilometer weiter nördlich nicht unfern von Paris befindet. Auf der Übersichtskarte der besternten Lokalitäten war die kleine Bar-Brasserie bei Bourges für ein paar Tage eingetragen, bevor die Seite zunächst gesperrt und dann mit dem korrekten Sternenstand wieder freigegeben wurde. Das Bouche à oreille bei Bourges hat in den letzten Tagen einen Zustrom von Gästen erlebt, der sich wahrscheinlich nicht wiederholen wird, aber es sollte vielleicht überlegen, ob es einen unübersehbaren Hinweis darauf anbringt, dass das Lokal für ein paar Tage michelinbesternt war. Falsch ist das ja nicht.

(Un troquet de Bourges gagne une étoile Michelin… par erreur, in : Le Berry , 16. 02. 2017, 15.40h, Internet-Ausg.)Républicain,

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Selbstbewusst oder peinlich?

Marine Le Pen, Chefin des stramm rechtsaußen positionierten Front National über Donald Trump :

„Ich nehme nicht Trump zum Vorbild, er wendet Dinge an, die ich seit Jahren vorschlage.“

(SUDOUEST, 28. 01. 2017)

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Heute schon gelacht?

Dann klicken Sie hier (Lesen sie aber vorher den Hinweis unter dem Link!):

http://www.rp-online.de/panorama/ausland/satire-video-niederlande-praesentieren-sich-im-trump-stil-aid-1.6555846

Zum Starten : nach unten scrollen bis dieses Bild zu sehen ist:


Klicken Sie auf das Start-Zeichen (das hier nicht aktiv ist). it’s great, really great

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Zweitverwendung


Für gewöhnlich werden Autos, die bei Unfällen demoliert wurden, in Richtung Hochofen entsorgt. Man kann …


sie aber, wie hier an der RN 10 auf einem Parkplatz bei Angoulême aufstellen und dazu nutzen, Autofahrer nachdenklich zu machen.

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Aktualisierungsbedarf

In Frankreich läuft derzeit der Vorwahlkampf in der zweiten Runde, an dessen Ende festgestellt werden wird, wer 2017 auf der Seite der Konservativen als Kandidat für das Amt des Präsidenten der République Française antreten wird. Angesicht des Ergebnisses des ersten Wahlgangs ist verständlich, dass die Medien ihr besonderes Augenmerk auf François Fillon gerichtet haben. Und dabei haben sie festgestellt, dass er, wahrscheinlich wohl eher seine Helfer, in seinem Wahlkampf zur Illustration der aktuellen Sicherheitsproblematik eine Europakarte verwendet hat, die schon länger außer Kurs ist, denn die gezeigte stellt Deutschland zweigeteilt so dar, wie es auf den Landkarten vor der Wiedervereinung zu sehen war.

Kann passieren. Wenn man schon mal dabei ist, Dinge zu recherchieren, die keiner mehr so ganz genau weiß, würde man sich aber wünschen, dass dann dabei nicht neue Korrekturbedürfnisse entstünden. Die sind aber passiert, weil man im SUDOUEST (Publié le 23/11/2016 . Mis à jour à 15h54 par SudOuest.fr avec AFP) entschlossen verkündete, die Wiedervereinigung der beiden deutschen Teilstaaten sei am 10. November 1990 geschehen, ein Jahr nach dem Fall der Mauer in Berlin am 9. November 1989. Tatsächlich ereignete sich die Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990. 

                                                                                    (UM, 25. 11. 2016)

 

 

Kartoffeln

Kartoffeln rangieren für gewöhnlich auf einer Skala gefährlicher Stoffe ganz weit unten, in Regionen, wo es um Übergewicht und ähnliches geht. Seit den Erlebnissen, die eine betagte Dame in Biarritz kürzlich machte, muss man die Dinge aber wohl überdenken. Besagte Dame öffnete vor ein paar Tagen  ein Netz mit Kartoffeln, das ihr Sohn mitgebracht hatte. Bei der Kontrolle der Kartoffeln fand sie eine, die viel schwerer war als die anderen, was in ihr den Verdacht aufkommen ließ, der Gemüsehändler, bei dem die Kartoffeln erstanden worden waren, habe getrickst ein und Stück schweres Alteisen in das Netz geschmuggelt. Als die Kartoffeln gewaschen waren, zeigte es sich, dass das ungewöhnliche Objekt seine Ähnlichkeit mit einer Kartoffel verlor, dabei aber immer mehr aussah wie eine Handgranate. Der hinzugerufene Sohn bestätigte den Verdacht, und man trug den dubiosen Metallgegenstand in den Garten, wo er in einer sicheren Ecke deponiert wurde. Die dann alarmierte Polizei schickte Experten vorbei, die schnell feststellten, dass es sich tatsächlich um eine Handgranate der Art handelte, die im ersten Weltkrieg von britischen Truppen eingesetzt worden waren. Weitere Nachforschungen ergaben dann, dass die Kartoffellieferung aus Nordfrankreich stammte und zwar aus einer Gegend, in der einst schwere Kämpfe stattgefunden hatten. Die Feuerwerker transportierten das gefährliche Fundstück ab und sprengten es mit gehörigen Vorsichtsmaßnahmen, wobei sich zeigte, dass die Handgranate immer noch explosiv und gefährlich war. Als die Nachricht von dem Ereignis durch die Medien lief, meldete sich ein weiterer Kartoffelkäufer, der vor kurzer Zeit ein ähnliches Erlebnis gehabt hatte. Was beweist, dass das von Kartoffeln ausgehende Gefährdungspotential doch größer ist als bisher angenommen.

(O. Darrioumerle: De simples patates peuvent cacher des surprises explosives, in: SUDOUEST, 12. 11. 2016

 

Verbale Ohrfeige

Politiker fassen ihre Gegner selten mit Samthandschuhen an, bei ihren eigenen Leuten sind sie in der Regel aber wesentlich weniger robust. Dass das keine Regel mit Absolutheitsanspruch ist, erfuhr dieser Tage der französische Staatssekretär für Beziehungen der Regierung zum Parlament. Der hörte während einer Rede, die sein Premierminister in Abidjane, Hauptstadt der Elfenbeinküste hielt, seinen Namen in Verbindung mit der Aufforderung, er möge aufhören zu telefonieren. Der Premierminister schob nach, er, Manuel Valls riefe den Staatssekretär gerade nicht an und im Parlament gebe es auch nichts zu regeln, es sei schließlich Sonntag. Diese Bemerkung war offensichtlich ein voller Erfolg, denn die Anwesenden kommentierten ihre Meinung mit glucksendem bis deutlich hörbarem Gelächter. Die Reaktion des Gemaßregelten wird nicht im Detail überliefert, aber er hörte tatsächlich auf zu telefonieren. Es ist allerdings schwer vorstellbar, dass er mitgelacht hat.

(Sudouest.fr: „Laissez tomber votre téléphone“ : Valls recadre sèchement Le Guen in: SUDOUEST, 02. 11. 2016, 11.56h, Internet-Ausg.)

Drei Tage ohne Smartphone

Eine Klasse des Lycée agricole Georges-Desclaude im Departement Charente-Maritime hat ein interessantes Experiment hinter sich gebracht. Auf Anregung einer Lehrerin haben die jungen Leute drei Tage ohne Smartphone zugebracht. Wider Erwarten haben sie alle das Experiment überlebt, und sie berichten Interessantes. Sie haben in den besagten drei Tagen gemeinsam eine Exkursion an die Küste durchgeführt, bei der sie ausgiebig mit Fahrrädern unterwegs waren, Besichtigungen unternommen haben und miteinander geredet und diskutiert haben, ohne jegliches technisches Medium, einfach so, von Angesicht zu Angesicht. Allgemein haben sie die Tage ohne Smartphone nicht als Verzicht und Entbehrung erlebt, sondern bei ihnen hat die Überraschung überwogen, dass man ohne die zu Haus gelassenen Quälgeister für Dinge Zeit hat, die sonst gar nicht in den Blick geraten. Die meisten Teilnehmer an diesem Experiment berichten gar, dass es inzwischen vorkommt, dass sie vergessen, ihr Smartphone einzustecken. Im nächsten Frühjahr will ihre Schule eine Gruppe Jugendlicher eine ganze Woche lang ohne Smartphone leben lassen, eine Idee, die die Teilnehmer an den vergangenen drei Tagen richtig gut finden.

(D. Gauthier: Saintes : 24 lycéens passent trois jours sans smartphone (ils sont vivants), in: SUDOUEST, 06. 10. 2016, Interne-Ausg.)

 

Nadelschmuck

Wie man sieht, kann man sich auch mit fremden …


Nadeln schmücken.

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Moto-Hund

Was macht ein Zweibeiner mit Zweirad mit seinem Vierbeiner?

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Nanu


??? Refugium für halbe Personen?

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Temperament

Lange wurde darüber diskutiert, ob Schienen Temperament haben oder nicht. Diese hier haben, zweifellos.


Auch dieser Abschnitt desselben Schienabschnittes zeigt Ähnliches.


Auch in diesem Bild sind die oben gezeigten Schienenabschnitte enthalten. Sie fallen wegen des Weitwinkelbjektives nur weniger auf. Gezeigt wird der Anfang der Schienen des kleinen Bähnchens, das von Les Arros, nördlich von Soulac, nach Le Verdon führt. Die Schienen werden während der Saison befahren, wie die hellen Streifen an der Innenkante der Schienenköpfe zeigen, allerdings in einem so geringen Tempo, dass die Eskapaden der Schienen nicht zu Entgleisungen führen.

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Nanu

Guckt da jemand?

 

Zu dick aufgetragen

In der Abfertigungshalle Billi des Flughafens von Mérignac hängt ein Plakat, das der Düne von Pilat gewidmet ist, dabei aber ein wenig zu dick aufträgt. In dem Text des Plakates heißt es, von der Düne habe man einen besonderen Blick auf das Becken von Arcachon (stimmt) und die Waldgebiete der Landes (stimmt auch) und schließlich könne man von dort auch die Bergkette der Pyrenäen sehen. Das ist allerdings  bis heute noch niemandem gelungen, einfach, weil die Düne von Pilat ein paar hundert Kilometer zu weit entfernt von den Pyrenäen liegt.

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Nach dem Besuch im Fanshop


Die EM kann kommen.
Mehr: Klick

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Noch ein Geheimnis


Eine Kiefer in Euronat, die ein Geheimnis mit sich herunträgt, das ….


auch aus dieser Perspektive nicht zu entschlüsseln ist.

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In den Dünen am Südstrand


Eine ganz normale Dünenlandschaft oder nicht?


Ob das in einer Düne am 22. April normal ist?

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Eine Zapfenversammlung der besonderen Art

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Gebrauchtwagen


Perfekt gegen Diebstahl gesichert

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Rat und Aufklärung gesucht.


Ein Fund, der im Februar 2016 am Euronatstrand gemacht wurde.

Allerdings herrschte dabei und seither unvermindert Ratlosigkeit.

Kann jemand helfen und bei der Auflösung dieses Rätsels der besonderen Art helfen? Diesbezügliche Nachrichten bitte an die Redaktion.

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Mobile Immobilien

Eigentlich gehen mobile Immobilien ja nicht, denn der damit bezeichnete Gegenstand kann nicht mit zwei sich gegenseitig ausschließenden Eigenschaften ausgestattet sein. Zur Vorsicht neigende Zeitgenossen, die peinlich darauf achten, dass sie nie nie sagen, wähnen sich da auf der sicheren Seite. Beim französischen Stromversorger EDF hat man da allerdings wohl andere Vorstellungen, wie die folgende Tabelle zeigen mag, die die EDF-Rechnungen zusammenfasst, die zwischen dem 08. 08. 2012 und dem 10. 02. 2016 an ein und denselben Stromkunden verschickt wurden. Und dieser Stromkunde war über den gesamten Zeitraum Besitzer  desselben Bungalows.

Aus Datenschutzgründen haben wir die Kundennummer, die Kontonummer, von der die Rechnungen abgebucht wurden und den Point de livraison anonymisiert. Die Kreativität des Rechnungsstellers zeigt sich  aber unverhüllt in der letzten Spalte, wo die Maximalzahl von acht Lieux de consommation (den Orten also, an denen der Strom verbraucht wurde), angegeben wurde, obwohl der Bungalow, an dessen Stromzähler der Verbrauch gemessen wurde, permanent derselbe war.

 

Datum No client No de compte No Point de livraison Lieu de consommation
08/08/2012 *** ./. ###

EURONAT

2 ALLEE FLORIDE

33590 GRAYAN ET L HOPITAL

12/02/2013 *** °°° ###

EURONAT

33590 GRAYAN ET L HOPITAL

07/08/2013 *** °°° ###

EURONAT

5 ALLEE URSS

33590 GRAYAN ET L HOPITAL

12/02/2014 *** °°° ###

EURONAT

5 AVENUE DU TSCHAD

33590 GRAYAN ET L HOPITAL

10/08/2014 *** °°° ###

EURONAT

9 AVENUE ITALIE

33590 GRAYAN ET L HOPITAL

08/02/2015 *** °°° ###

EURONAT

4 AVENUE DU DANEMARK

33590 GRAYAN ET L HOPITAL

09/08/2015 *** °°° ###

EURONAT

4 AVENUE DU KASAKHSTAN

33590 GRAYAN ET L HOPITAL

10/02/2016 *** °°° ###

EURONAT

10 ALLEE URSS

33590 GRAYAN ET L HOPITAL

Und was lernt man daraus? Schwer zu sagen, aber man weiß jetzt, dass bei EDF phantasiebegabte Computer stehen. Die oben angegebenen Adressen existieren wirklich, sie haben allerdings mit dem EDF-Kunden, der seine Immobliie tatsächlich als immobil betrachtet und der diesen Zustand auch beibehalten will, nichts zu tun.

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Herzliches


Ob hier der Spieltrieb mit einem Wassergeist durchgegangen ist?

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Kartoffelwunder


In Euronat ereignen sich immer wieder Dinge, die a) es nirgendwo sonst gibt oder b) die keiner für möglich hält. Hier ist eine Entdeckung zu vermelden, die sowohl die Bedingungen von a) als auch von b) erfüllt. Man sieht eine Dipladenia, die umgetopft werden soll und dabei offenbart, dass sie unterirdische Früchte produziert hat, die …


anderenorts als Kartoffeln bezeichnet werden. Eigentlich etwas für das Guinessbook. Es könnte aber auch so gewesen sein, dass einst in diesem Blumentopf in friedlicher Koexistenz eine Dipladenia und eine Kartoffelpflanze gewohnt haben. Da Kartoffeln, wenn sie ihre Aufgabe erfüllt haben, sich von hinnen machen und verwelken bleiben als Spuren ihrer Tätigkeit nur ihre unterirdischen Hervorbringungen zurück. Und die sieht man hier. Also, nix mit Guinessbook, aber kurios ist es schon.

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Strandrätsel


Auf dem Redaktionstisch blieb nach der letzten Sitzung dieses Foto liegen. Niemand weiß damit etwas anzufangen. Der Fotograf redet sich mit einer Gedächtnislücke heraus. Keiner kann sagen, wer das Foto in die Redaktionssitzung mitgebracht hat. – Vielleicht hat einer unserer Leser eine erhellende Idee???

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Dachschaden


Der Korkensammeleimer in Amérique du Nord hat, unzweifelhaft festzustellen, keine intakten Deckel mehr, ein Zustand, der mit der Zweckbestimmung des Eimers nicht in Einklang zu bringen ist.


Blick in das Innere des Eimers. Der Bösewicht ist noch da.

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Eine weitgereiste Uhr, die ihren Lebensabend in Euronat verbringt. Sie mag es nicht mehr, dauernd hinter der Zeit her zu sein, sie lässt die Zeit zu sich kommen. Immerhin ist sie zweimal täglich in ihrer Anzeige so genau wie eine Atomuhr. Man muss nur wissen, wann.

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26.156 Jahre Zeit

Dieser Tage erhielt ein junger Mann in Mios Post vom Arbeitsamt. In dem Schreiben  wurde ihm mitgeteilt, dass er zu Unrecht Arbeitslosenunterstützung in Höhe von 3135,20 Euro erhalten hatte, die zurückzuzahlen sei. Bei näherem Hinsehen entdeckte der Empfänger, dass die Mitteilung des Arbeitsamtes zwei Nachrichten enthielt, eine gute und eine schlechte. Die gute besagte, dass er die zu Unrecht bezogene Unterstützung in monatlichen Teilbeträgen von 0,01 Euro zu erstatten habe. Die schlechte Nachricht ergab sich, als der junge Mann nachrechnete und herausfand, dass er dann exakt 26.126 Jahre Schuldner des Arbeitsamtes sein würde. Verständlich, dass der Zahlungspflichtige verärgert reagierte, denn wer weiß jetzt schon, was er in den nächsten 26.126 Jahren alles tun wird. Und, auch nicht unbegründet: was ist, wenn vor dem Ende Rückzahlung die Arbeitsämter abgeschafft werden?

(D. Patsouris: 26 126 ans à rembourser, in: SUDOUEST, 28. März 2015)

 

Autofahrer haben es wirklich schwer

Das trifft wohl besonders in Frankreich zu, wo man an nicht allen, aber doch vielen Ecken von emotionslos zuschlagenden, niemals schlafenden Radar-Quälgeistern erwischt werden kann, wenn man zu schnell fährt oder auch wenn man bestimmte Ampeln bei Rot überquert. So eine Ampel steht auch in Marmande, und die hat es in sich. Sie ist gefürchtet wegen ihrer Humorlosigkeit, denn sie erwischt jeden, der sich bei falscher Beleuchtung über diese Kreuzung wagt. Da man das weiß, hält man lieber respektvoll vor dieser Ampel, aber das ist auch nicht richtig, denn die Ampel schaltet nur auf Grün, wenn eine in den Boden eingelassene Induktionsschleife unmittelbar vor der Haltelinie der Ampel signalisiert, dass da jemand Durchlass begehrt. Und wer auf Nummer Sicher geht und Abstand wahrt, sagt der Ampelschaltung nicht, dass sie aufwachen soll. Folglich bilden sich fast regelmäßig lange Schlangen vor der roten Ampel. Inzwischen hat eine Ladeninhaberin direkt neben der Ampel einen ehrenamtlichen Nebenberuf, denn sie geht, wenn die Schlangen zu lang werden, hinaus, ermuntert den vordersten Autofahrer zu diskretem Vorrücken, und das hilft, wenigstens bis zum nächsten Mal. Inzwischen ist der Fall in der Präfektur angekommen, wo man nach Abhilfe sinnt. Man sinnt allerdings schon etwas länger ohne sichtbares Resultat.

(Le radar fou, fou, fou, in SUDOUEST, 7. März 2015)

Auch eine Liebesgeschichte

Der Anfang ist eigentlich traurig, denn am 1. Januar erblickte in einem Viehzuchtbetrieb in den Landes ein Kälbchen das Licht dieser Welt, dessen Mutter bei seiner Geburt starb. Der Züchter setzte das neugeborene Kälbchen kurzerhand in die Box einer vierjährigen Stute mit Namen Morita.  Als man sich wieder um das Kälbchen kümmern wollte, war da schon etwas passiert, mit dem niemand gerechnet hatte, denn Kälbchen und Stute hatten so viel Gefallen aneinander gefunden, dass sie seither Mutter und Kind spielen und Bella, so wurde das Kälbchen getauft, die Stute für ihre Mutter hält.

(Une belle histoire d’amour, in SUDOUEST, 17. Jan. 2015)

 

Münz-Ruinen


Zwei im Abstand von einigen Monaten entdeckte Fundstücke vom Strand vor Le Gurp, die deutlich zeigen, dass man nichts mehr deutlich erkennen kann.


Die Kehrseiten, ebenfalls ausgewaschen und deformiert


Und schließlich dieses Bid, bei dem man im  Vordergrund Reste des geriffelten Randes dieser Münze erkenen kann.

Platz eins im Guinness

Ein in Bordeaux anlässlich der letzten Fête du Vin errichtetes und inzwischen nicht mehr vorhandenes Kunstwerk ist zum besten Guinness-Rekord für das Jahr 2014 gekürt worden. Das besagte Werk stellte ein überdimensionales Weinfass von 9 Metern Höhe dar, das aus 285.000 Korken bestand. Auf der Außenwand des Monumentalfasses waren allerlei bildliche Darstellungen aufgetragen, die mehr oder weniger symbolischen Bezug zum Weinbau haben. Das Fass hatte nur ein kurzes Leben, aber vielleicht hält der Rekord länger.

(285.000, in: SUDOUEST, 17. Jan. 2015)

 

Kiefern-Kapriolen

Kiefern werden allgemein als hochaufstrebende, himmelswärts gerichtete Bäume erwartet, doch es geht, wie man hier sieht, auch anders.


Auch hier hat es eine Wachstumsphase gegeben, in der es nicht konsequent nach oben ging.

Ein noch komplizierterer Befund

Auch hier müssen landläufige Vorstellungen von der Strebsamkeit der Kiefern revidiert werden.

Man fragt sich, was hinter diesen Formen steckt.


Derselbe Befund auch hier


und hier auch.

Die Erklärung für diese Formensprache kommt aus den Umweltbedingungen. Kiefern sind eigentlich Gewächse, die salzhaltige Luft nicht unbedingt schätzen. Die hier gezeigten Bilder stammen alle aus der Zone hinter den Dünen des Médoc, in der Kiefern auf besonders harte Lebensverhältnisse treffen, zu denen nicht zuletzt der Salzgehalt der Luft gehört. In diesem Umfeld beobachtet man häufiger, dass die Bäume eine Art Ausweichbewegung machen. Da sie an den Ort ihres Entstehens gebunden sind, bleibt ihnen nur die Möglichkeit, beim Wachsen von den Bereichen wegzustreben, die wenig kiefernfreundlich sind. Und das führt dann zu den Baumformen, die wir hier zeigen.

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Hölzerne Menagerie


Ein Hund, klar? Aber was für ein Hund? Ein Jagdhund?

Ein Widder

Noch ein Hund, aber weniger auf das Jagen aus. Wohl eher ein Vorsteh-Hund, denn mit diesen Beinen laufen?

Zum nächsten Rodeo?

 


Eine Giraffe


Porträtstudie einer Giraffe


Ohne Waffenschein
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Zwei verliebte Bäume

Zwei, die sich mögen


Ein Eindruck, der auch bei Annäherung bestehen bleibt.
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Eine Kiefer der besonderen Art

Eine Kiefer in Lesparre, die nicht so aussieht, wie Kiefern dies gemeinhin tun: sie blüht, blau, reichhaltig und ganz unkiefernmäßig

Hier sieht man vielleicht besser, wer da blüht: eine Glyzinie, die sich in beharrlicher Kletterarbeit bis in die Spitze der Kiefer hochgearbeitet hat. Und da blüht sie dann, wenn ihr danach ist.

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Einer, der wie viele seiner Landsleute gern im Médoc lebt. Wenn Sie ihn sehen, grüßen Sie ihn von uns, er hat Freunde in unserer Redaktion.

 

Wir sind nicht sicher, ob der Fahrer dieses Gefährtes von uns mit Recht in diese Rubrik einsortiert worden ist.

Und bei dem hier sieht es ebenso aus.

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Das zweite Fahrzeug von rechts hat den diesjährigen Preis für ungewöhnliches Parken so gut wie sicher. Der Fahrer wollte nur mal ein Pläuschchen mit einem Kumpel halten. Die Ampel und der übrige Verkehr wurden nicht als störend empfunden. Gelingt wohl nur bei ganz entspannter Fahrhaltung.

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Ob da beim Einpflanzen die Richtung vertauscht worden ist?

 


Eine neue Art? Entdeckt in Euronat. Die Zoologen wälzen ihre Bestimmungsbücher, aber bis jetzt ohne belastbares Ergebnis.
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Ein Baumdenkmal der besonderen Art
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Eine Kiefer mit eigenartiger Richtungsorientierung

Das stärkste Stück leistet sich der Ast, der rechts am Bildrand beginnt, nach links, wurzelwärts, also gegen die eigentliche Wachstumsrichtung geht, sich um den Hauptstamm windet und dann entschlossen erdwärts strebt.

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Was macht man, wenn man so viele alte Gießkannen hat? Die Antwort: man hängt sie zu anderem Kramzeug über die Tür. Gesehen in Bordeaux im Okober 2013.

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Dieser VIP-Raum wurde am 3. September 2013 am Euronat-Nordstrand gesichtet.

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Entdeckt am Eingang zum Wertstoffhof einer deutschen Landeshauptstadt. Was man nicht sieht: alle haben Namen und es vergeht nur selten ein Tag, an dem keiner Geburtstag hat.

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Die rekordsüchtige Königskerze ist am 12. Juli 2013 bei 3,20m angekommen.
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Eine Königskerze im Médoc mit dem Drang zu Höherem. Sie hat sich vorgenommen, die Dusche zu überrunden.

Geschafft


Nicht aufgeben und weitermachen

Auch aus dieser Perspektive eindeutig
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Zwischen Himmel und Erde gibt es Dinge, die es eigentlich nicht geben sollte. Von manchen erfährt man, von manchen nicht. Von einem, das sich kürzlich im Médoc zugetragen hat, erfahren Sie hier:

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Auch hier haben uns alle bekannten Bestimmungsbücher im Stich gelassen.

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Vorsicht! gefährliche Katze!

Überzeugt?

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Noch eine Aufgabe für harmlose Betrachter, die …

allerdings auch von der anderen Seite nicht zu eindeutigen Erkennntissen führt. Zu sehen in Pauillac auf der Hafenumrandung.

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Dieses Wesen haben wir  im Vogelgebiet von Le Teich entdeckt und fotografiert,  aber es wird da bei den regelmäßigen Bestandserhebungen nie mitgezählt. Wer im Biologieunterricht aufgepasst hat, der weiß, warum.