Kurioses

 

Wir haben  eine Rubrik für Kuriositäten eingerichtet,  wobei weder Systematik noch Vollständigkeit angestrebt wird, es soll ja schließlich kurios zugehen.

Da sich inzwischen einiges in dieser Rubrik angesammelt hat, haben wir zwei Seiten eingerichtet, auf denen wir ältere Kuriositäten davor bewahren, vergessen zu werden.

Zuletzt bearbeitet:

 Noch mehr Kurioses  10. 03. 2019
 Immer noch kurios  28. 08. 2019

 

 

Der Petit Train

Der Petit Train, der im Juli und August mehrfach täglich zwischen dem nördlich von Soulac gelegenen kleinen Bahnhof von Les Arros und der Pointe de Grave verkehrt. Das geschieht langsam, freundlich und behutsam, weil ….

die Gleise eher zu niedrigem Geschwindigkeiten raten.

 

Hier fängt das Problem an, sichtbar zu werden, und..

sieht man, dass das Problem nicht in die Rubrik der kleinen Probleme passt.

 

 

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Und wer guckt hier?

 

Wie überweist man 0,00 Euro?

Den meisten Sterblichen stellt sich diese Frage nicht, aber eine ältere Dame in Bruges bei Bordeaux stand vor dem Problem und wartete auf Rat.

Bei ihr ging ein Schreiben Ihres Wasserversorgers Suez Eau France ein, in dem zu lesen war, dass ihre Bank die letzte Abbuchung für die Begleichung ihrer Wasserrechnung nicht durchgeführt habe. Aus diesem Grunde weise ihr Konto bei Suez Eau France einen Saldo von 0,00 Euro auf.

Da das so sei, könne sie in den nächsten zwölf Monaten keinen Antrag auf automatische Abbuchung ihrer Wasserrechnungen stellen.

Und da die letzte Abbuchung von ihrer Bank nicht durchgeführt worden sei, möge sie den ausstehenden Betrag in Höhe   von 0,00 Euro innerhalb von acht Tagen begleichen. Dahinter stand, obwohl nicht ausgesprochen, die Drohung, dass andernfalls ihre Wasserleitung gesperrt würde. Keine erfreulichen Aussichten also.

Die verdutzte Kundin von Suez Eau France griff zum Telefon, um die Dinge gerade zu rücken. Dabei versuchte ihr eine Mitarbeiterin des Kundendienstes wort- und blumenreich zu erklären, wie derartige Computerpannen passieren können, doch kam sie nicht auf die Idee, einen Fehler des Wasserversorgers einzugestehen, sich zu entschuldigen und ein neues Schreiben anzukündigen. Immerhin erreichte es die wenig zufriedene Kundin, dass ihr versichert wurde, sie brauche nichts zu zahlen, was allerdings schon vorher feststand. Nun wartet sie darauf, dass sich Suez Eau France förmlich entschuldigt und versichert, dass ihre Rechnungen allesamt korrekt beglichen wurden. Doch bis das geschieht, wird wahrscheinlich noch allerhand Wasser die Garonne herabfließen.

(Sudouest.fr: Bordeaux : le distributeur d’eau lui réclame sous huit jours la somme de… zéro euro ! In: SUDOUEST, 19. 09. 2019, 18.40h, Internet-Ausg.)

 

 

Badestrand am Leuchtturm von Cordouan?

Bei flüchtiger Betrachtung könnte man zu diesem Schluss kommen, doch …

zeigt sich hier, dass ein starkes Teleobjektiv den Strandbereich vor der Pointe de la Négade näher an den Leuchtturm von Cordouan gerückt hat als es der Realität entspricht.

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Auf einen groben Klotz …

Der derzeit amtierende 45. Präsident der USA unterscheidet sich in mancherlei Hinsicht von seinen Amtsvorgängern. Dazu gehören auch seine sprachlichen Eigenheiten, die durch einen begrenzten Wortschatz auffallen, in dem sich aber relativ viele Schimpfwörter ausmachen lassen, die ohne mit der Wimper zu zucken und ohne Ansehen der Adressaten in die Umwelt geschleudert werden. Zu den derart Beschimpften gehört auch der französische Staatspräsident Macron, weil der es gewagt hatte, amerikanische Großkonzerne wie Apple, Amazon und Facebook mit einer maßvollen Steuer zu belegen für die Gewinne, die sie in Frankreich machen, die bislang aber unversteuert blieben, weil die Konzerne ihre Gewinne in Weltgegenden transferiert hatten, wo sie so gut wie steuerfrei blieben. Der amerikanische Präsident hatte in gewollt robuster Sprache die Entscheidung seines französischen Amtskollegen als „foolishness“ bezeichnet, was im Französischen als  „bêtise“ (Dummheit, Dämlichkeit) wiedergegeben wird. Das kam in Frankreich natürlich nicht gut an, zumal Trump ankündigte, er wolle als Vergeltung eine Steuer auf französischen Wein erheben. Der französische  Landwirtschaftsminister erklärte dazu, er halte es für „absurde“ (absurd), auf die Besteuerung der Konzerne mit einer Maßnahme gegen den französischen Wein zu reagieren, denn dies sei „complètement débile“ (völlig schwachsinnig). Außerdem ärgerte er sich darüber, dass Trump, der von Wein noch viel weniger als von vielen anderen Dingen versteht (zumal er behauptet, er trinke gar keinen Wein) getönt hatte, er habe immer schon gesagt, der amerikanische Wein sei besser als der französische.

(Sudouest.fr anvec AFP: Propos de Donald Trump sur le vin : un débat „absurde“, „débile“, selon Didier Guillaumein: SUDOUEST, 30. 07. 2019, Internet-Ausg.)

 

 

Ein Trecker im Urlaubsmodus

Ein früher Porsche-Diesel am 29. Juli 2019 auf der Avenue de l’Océan in Montalivet

 

Erst meinte unser Recherche-Team, man sähe einen im Médoc anssäsigen Porsche-Trecker, der in den letzten Jahren mehrfach an den Treckerparaden in Montalivet teilgenommen hat.

 

Der Blick auf das Nummernschild zeigte jedoch, dass dieser Trecker eindeutig auf Ferienkurs war.

Der hier abgelichteete Trecker ist übrigens nicht der erste, über dessen Vorliebe für das Médoc wir berichten. Schon vor einigen Jahren zog es einen Treckerbesitzer auf gemächliche Weise in das Médoc. Mehr dazu: Klick

 

 

 

Eine Kiefer, die sich mit fremden Blättern zeigt

 

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Ein Hahn vor Gericht

Nun, genau genommen stand am 6. Juli des Jahres in Rochefort nicht ein Hahn vor Gericht, aber in dem Gerichtsverfahren, das dort ablief, ging es schon um einen Hahn mit Namen Maurice. Der hatte in einem Viertel mit Ferienhäusern auf der Ile d’Oléron den Zorn von kürzlich zugezogenen Nachbarn erregt, weil er, nach guter Hahnenart morgens die Welt krähend darüber informierte, dass er schon auf den Beinen war. Das gehört zum Berufsbild von Hähnen und war in Zeiten, als noch nicht jeder eine Uhr am Arm trug oder einen Wecker am Bett stehen hatte, ganz praktisch. Derlei Gedanken gingen aber den nur an städtischen Lärm gewohnten Nachbarn von Maurice nicht durch den Kopf, sie ärgerten sich, dass dieser Hahn sich laut krähend bemerkbar machte, wozu wohl noch kam, dass Maurice es mit der Pünktlichkeit nicht so genau nahm. So kam, was nicht hätte kommen müssen: die Nachbarn regten sich mächtig auf und verlangten, Maurice solle den Schnabel halten, zumindest morgens. Was dem Hahn aber nicht zu vermitteln war: der krähte weiter, womöglich nicht sonderlich melodisch, aber laut, wie das ein kräftiger Hahn so macht. Der Streit eskalierte und zog weite Kreise. Schließlich unternahmen Hahnenfreunde eine Aktion und sammelten 120.000 Unterschriften, die Meinungsfreiheit für Maurice forderten. Die mehr und mehr verbiesterten Nachbarn beeindruckte das nicht. Sie zogen vor Gericht und verschafften damit dem Streit eine Publizität, die die New York Times dazu brachte, der Angelegenheit eine ganze Seite zu widmen. Klar, dass die Sympathien auf der Seite von Maurice waren, doch das machte es für das Gericht nicht leichter. Die mit der Angelegenheit befasste Richterin war gewiß nicht zu beneiden, aber man bringt ihr sicher Verständnis dafür entgegen, dass sie auf Zeit spielte und ihre Entscheidung auf Anfang September vertagte. Bis dahin wird sie wahrscheinlich die in Frankreich gar nicht so kurze Liste der Gerichtsentscheidungen mit ähnlichem Hintergrund studiert haben, in denen die Kläger zumeist gar nicht gut wegkamen. Und bis dahin hat Maurice auf jeden Fall Gelegenheit seinen Standpunkt weiter lauthals kund zu tun.

 (S. Cottin: A la campagne, beaucoup de bruits pour rien ? in: SUDOUEST, 05. 07. 2019)

 

 

Ein Hundegespann

Ein Hundegespann, aufgenommen um 1900 in Lille. Aus der Rückschau vielleicht kurios, für die Entstehungszeit des Fotos durchaus nicht ungewöhnlich. Hunde sind nicht nur vor Schlitten in polaren Gegenden, sondern auch in Europa über lange Zeit, in manchen Gegenden bis in die Jahre nach dem 2. Weltkrieg, als Zugtiere eingesetzt worden.

 

Leuchttürme mit Wandertrieb?

Links der Leuchtturm von Cordouan, rechts der Leuchtturm von La Coubre.

Der Leuchtturm von Cordouan ohne den Leuchtturm von la Coubre

Wieder beide Leuchttürme und hier …

nochmal beide, aber anders aufgestellt.

Es geht alles mit rechten Dingen zu, doch sieht man, dass man auch bei Fotos auf der Hut sein muss. Sie zeigen das, was der Fotograf zeigen will. Hier war es die Absicht, zu dokumentieren, dass man am Strand von Soulac, klare Sichtverhältnisse vorausgesetzt, durch Veränderunngen des Aufnahmestandortes den Leuchtturm von La Coubre mal rechts, mal links vom Leuchtturm von Cordoauan sehen kann.

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Kiefern mit Eigenwilligkeiten

Zum Berufsbild der Kiefer gehört es im Médoc eigentlich, schnell und gerade in den Himmel zu wachsen. Die Kiefern, die nahe zum Dünenstreifen und in Sicht zum Atlantik wachsen, haben allerdings andere Ideale beziehungsweise Sorgen. Und sie machen es dem Betrachter schwer, wenn der herausbekommen will, …

 

wo bei einem solchen Baum oben und unten ist.

 

Pittoresk ist das schon, was man so zu sehen bekommt, aber..

 

es überwiegt wohl das Unerklärbare, das man einfach hinnehmen muss.

 

Ein Farn mit Hang zum Auffälligen

Farne gelten gemeinhin nicht als Wesen, die zur Auffälligkeit drängen. Auch hier bestätigt aber wohl die Ausnahme die Regel, wobei nicht klar ist, was dieser Farn wirklich vorhat.

 

Artfremder Besuch

Ein Spatz am Meisenkasten. Ob er sich als Erziehungsberater anbietet?

 

 

10.000 Lügen

Der wirr irrlichternde Mann, der derzeit die Räumlichkeiten des Weißen Hauses in Washington als Hauptmieter nutzen darf, hat bei den seriösen Medien keine Freunde. Was man nicht erklären muss. Die für ihren investigativen Journalismus bekannte Washington Post z. B. hat sich zur Aufgabe gemacht, Aussagen dieses Mannes zu dokumentieren, die mehr oder weniger deutlich mit der Wahrheit kollidieren. Mittlerweile ist man seit dem Amtsantritt bei der erschreckenden Zahl von 10.000 offensichtlichen Lügen oder Deformierungen von Fakten angelangt, was auf einen Durchschnitt von rund 12 Lügen pro Tag hinausläuft. Da auch das Lügen Zeit und Energie verbraucht, kann man leicht verstehen, weshalb bei dieser Präsidentschaft so wenig Zeit für rationales Regierungshandeln bleibt. Die meisten Lügen läßt dieser Mann übrigens vor seinen Anhängern ab, denen er damit, ohne es zu wissen und zu wollen, ein schlimmes Zeugnis über ihre Urteilsfähigkeit ausstellt. 

Beunruhigend bei alledem ist allerdings, dass nach den Erfahrungen mit diesem Präsidenten noch keine Diskussion darüber eingesetzt hat, dass die präsidiale amerikanische Verfassung Schwächen hat, die gefährlich werden können, wenn jemand Gewalt über das Weiße Haus hat, der nicht den Normen entspricht, die die amerikanischen  Verfassungsväter einst mitgedacht haben, als sie das Amt des Präsidenten zuschnitten.

 

 

In einem Faß über den Atlantik

Wenn bis vor kurzem nach dem bekanntesten Faß der Weltgeschichte gefragt wurde, kam als Antwort, falls es eine gab, der Hinweis auf die Behausung, in der bisweilen der griechische Philosoph Diogenes von Sinope Unterschlupf fand. (Das ist der, von dem erzählt wird, er sei von Alexander dem Großen besucht und gefragt worden, ob er ihm einen Gefallen tun könne. Darauf Diogenes: „Ja, geh mir ein wenig aus der Sonne“.)

Derzeit drängt sich allerdings ein anderes Fass nach vorn, mit dem der aus dem Departement Gironde stammende Abenteurer Jean-Jacques Savin mutterseelenallein den Atlantik überquert. Den größten Teil der Reise in den Fass, das auf einer kleinen Werft in Arès entstanden ist und in dem ihm sechs Quadratmeter Lebensraum zur Verfügung stehen, hat er in 123 Tagen schon hinter sich gebracht. Nun läßt er sich durch die Karibik treiben und wird bald irgendwo auf einem Strand festssitzen. Wo das sein wird, weiß er noch nicht, weil kapriziöse Winde Vorhersagen schwierig machen.

Begonnen hat der Tonnenskipper seine Reise kurz vor Weihnachten 2018 bei den Kanarischen Inseln. Sein Gefährt ist 3 m lang und hat einen Durchmesser von 2 m. Da die Fortbewegung dem Wind und den Wellen überlassen werden sollte, stand der gesamte Innenraum der Tonne für Vorräte und den einzigen Passagier zur Verfügung. Über den Reisekomfort sind wohl kaum Spekulationen anzustellen, aber für Jean-Jacques Savin ist das kein Problem. Er sieht seine Reise als Erfolg an und macht sich schon Gedanken darüber, was er als nächstes unternehmen soll. Er denkt  darüber nach, ob er nicht mal den Ärmelkanal schwimmend durchqueren soll. Auch das wäre eine Aktion, die dem Weltenlauf keine neue Orientierung gäbe, die aber von den Medien begierig aufgenommen werden würde.

Was die Fass-Rangliste angeht, darf man sicher sein, dass Diogenes mit seiner gerundeten Behausung schon bald wieder auf Platz eins rangieren wird

(Traversée de l’Atlantique en tonneau : pari gagné ?in: SUDOUEST, 29. 04. 2019)

 

Marathon auf hohen Hacken

Es ist nicht ausgemacht, ob bei einer Auflistung der Gründe für oder gegen die Teilnahme an einem Marathonlauf ein eindeutig für oder gegen diese sportliche Gewaltleistung sprechendes Ergebnis herauskäme. Wenig Uneinigkeit dürfte aber darin bestehen, dass ein Marathonlauf den Organismus der Teilnehmer bis an die Grenzen belastet. Eigentlich, so sollte man meinen, müßten alle Teilnehmer ein Interesse daran haben, durch Wahl geeigneter Kleidung, optimalen Schuhwerks, regelmäßiges Trinken und kraftspendende Nahrung die Strapazen für den Körper so niedrig zu halten wie dies nur irgend geht.

Angesichts derartig vernünftig erscheinender Überlegungen ist allerdings schwer zu ergründen, was in den Köpfen von Frauen vorgeht, die meinen, sie müßten die Herausforderung der gut 42 km, die für die Länge des Laufes angesetzt werden, in hochhackigen Schuhen absolvieren. Was dabei herauskommt, konnte man kürzlich beim Marathon von Paris sehen, wo eine Frau aus Pau mit eben diesem Schuhwerk angetan in das Rennen ging. Sie überquerte die Ziellinie nach 6 Stunden, 04 Minuten und  7 Sekunden und stellte damit einen Weltrekord auf, denn sie unterbot die bis dahin geltende Rekordmarke für Hochhacken-Marathon um eine Stunde und 24 Minuten. 

Es besteht kein Anlaß, der Siegerin diesen Erfolg nicht zu gönnen, auch wenn sie dabei gut 3 ½ Stunden später zum Duschen gehen konnte als die ersten Frauen, die sich mit optimiertem Schuhwerk auf den Lauf gewagt hatten. Es bleiben also Fragen, die nicht notwendig darauf rechnen können, mit Antworten versorgt zu werden …

(S. Carbonnel: Marathon de Paris en talons aiguilles : une Paloise explose le record mondial, in: SUDOUEST, 14. 04. 2019, 19.46h, Internet-Ausg.)

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Schlagzeile von Spiegel-Online vom 27. 03. 2019: Trump will binnen fünf Jahren auf den Mond

Frage: warum erst in fünf Jahren? – besser wäre morgen oder noch heute

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Grau- und Nichtgraugänse

Niemand hat sich seine Eltern aussuchen können. Das gilt auch für diese beiden Gänse, die in einer Kolonie von Graugänsen leben. Die linke geht problemlos durch, doch die rechte hätte einige Schwierigkeiten, wenn sie zu ihren Eltern befragt würde. Dabei käme dann heraus, dass ihr Vater kein Graugänserich gewesen ist. Aber wen stört das wirklich?

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Dumm gelaufen

Ein junger Mann mit einer, wie ihm schien, genialen Geschäftsidee wollte in einem Supermarkt in Montbéliard eine teure Spielkonsole kaufen, für die er jedoch kein Geld hatte. Um dem abzuhelfen, ging er mit der Konsole in die Obst- und Gemüseabteilung, legte das Ding auf eine Waage und ließ sich einen Bon über 9,14 Euro ausdrucken. Den klebte er auf die Konsole und strebte damit einer automatischen Scannerkasse zu. Dort bezahlte er die 9,14 Euro und fühlte sich mächtig gut. Als er am nächsten Tag seinen Coup wiederholen wollte, bremsten zwei Polizisten seinen Tatendrang, nahmen ihn freundlich, aber bestimmt in Gewahrsam und sorgten dafür, dass er schnell vor Gericht erscheinen konnte. Dort wurden ihm vier Monate auf Bewährung zuerkannt, die aus der vermeintlich genialen Geschäftsidee ein Verlustgeschäft machten. 

(Sudouest.fr: Il paye sa console 9 euros en la pesant au rayon fruits et légumes, un Niçois condamné, in: SUDOUEST, 28. 01. 2019, 21.48h)

 

 

 

Geht’s noch?

In den letzten Wochen sind in Frankreich allerlei Parolen und Forderungen laut geworden, die bei Licht und rational betrachtet, kein allzu gutes Licht auf die Urheber werfen.

Aber auch hier gibt es die Möglichkeit der Steigerung.

Die hat jetzt der Abgeordnete Bernard Monot genutzt, der sich über den Vertrag von Aachen äußerte, den in den nächsten Tagen Angela Merkel und Emmanuel Macron unterzeichen werden. Sie wollen damit an den Elysée-Vertrag erinnern, mit dem am 22. Januar 1963  einst Charles de Gaulle und Konrad Adenauer der Freundschaft zwischen Frankreich und Deutschland eine völkerrechtlich bindende Form gegeben hatten,  und dessen Grundgedanken neu beleben.

Der genannte Bernard Monot, Abgeordneter der weit rechts stehenden Gruppierung Debout La France, vormals Anhänger des extrem rechtsaußen positionierten  Front national sah sich genötigt, in einem Video Krauses zu verbreiten. Danach hätten der französische Staatspräsident und die Bundeskanzlerin klammheimlich die Souveränität über Elsass und Lothringen verschoben. Im einzelnen behauptet Monot

– E. Macron sei ein Judas, der Elsass und Lothringen an eine ausländische Macht ausliefere,

– dass  in Elsass und Lothringen die Verwaltungssprache Deutsch sein werde und dass dort die französischen Gesetze nicht mehr gelten sollten

– dass der klammheimlich vorbereitete Vertrag einer Unterwerfung Frankreichs unter Deutschland gleichkäme.

Tatsächlich soll der künftige Vertrag die Zusammenarbeit auf einer Reihe von Gebieten zwischen Deutschland und Frankreich verstärken, wozu neben Bestrebungen, die beiderseitige Jugend zum Erlernen der Nachbarsprache anzuhalten, die Verstärkung der Zusammenarbeit zwischen den Grenzregionen in Umwelt- und Verkehrsangelegenheiten gehören werden.  Die von Monsieur Monot zusammengedichteten Dinge finden sich aber nicht einmal zwischen den Zeilen des Vertragstextes.

Auch wenn die Absonderungen dieses Herrn von den Facebookgruppen der Gilets jaunes und in einigen Blogs der extremen Rechten für bare Münze genommen worden sind, besteht aber kein Grund, sich Sorgen um die Solidität der deutsch-französischen Freundschaft zu machen. Inzwischen ist, aus gutem Grund, das Monot-Video bei Youtube gelöscht worden.

(Marie Dédéban: Non, l’Allemagne n’aura pas l’Alsace et la Lorraine, in: Le Monde, 16. 01 2019, 17.50h, Internet-Ausg.)

 

 

Wahlrecht für EU-Bürger in Frankreich etc.

Wir haben an passender Stelle über die Modalitäten berichtet, die EU-Ausländer zu absolvieren haben, die an Wahlen zum EU-Parlament oder zu Gemeinderäten in Frankreich teilnehmen wollen.

Das, was wir dazu gesagt haben, finden wir passend und in Ordnung.

Ins Grübeln sind wir jedoch geraten, als wir den Rat angehängt haben, man möge sich für den Besuch bei der Mairie eine des Französischen kundige Begleitung mitnehmen.

Dabei ging uns durch den Kopf, ob man nicht erwarten sollte, dass man in einer Umgebung, in der wir als Ausländer zum Teil schon seit Jahrzehnten Gastrechte in Anspruch nehmen, unseren Gastgebern dadurch entgegenkommen sollten, dass wir uns um ihre Sprache bemühen.

Das sollte umso leichter gelingen, als jeder, der sich, wenn auch manchmal mit bescheidenen Möglichkeiten, bemüht, mit Franzosen französisch zu sprechen, erfährt, dass diese Versuche mit großer Gegenliebe beantwortet werden. Wir finden, dass hier noch auf der Seite derjenigen, die als Gäste im Médoc leben, Energien freigesetzt werden könnten.

Wir haben schließlich zu der Thematik eine Untersuchung in Auftrag gegeben, bei der herauskam, dass es niemandem schadet, wenn er französisch lernt, aber dass es allen nützt, wenn man es tut.

Die Redaktion der Médoc-Notizen hat 2018 ein Lernangebot für an der französischen Sprache Interessierte organisiert, das in 2019 fortgeführt werden könnte, wenn sich dafür genügend Interessenten finden. Besonders gut fänden wir es, wenn dieses Kursangebot Konkurrenz bekäme

(UM, 05. 01. 2019)

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Nicht ganz neu, uns gefällt sie aber immer noch:

Weihnachtsgeschichte

 In einem kleinen Städtchen im Médoc gibt es ein Postamt, und in diesem Postamt arbeitet ein Beamter, der, wenn er Zeit hat, sich um die Briefe kümmert, die aus irgendwelchen Gründen nicht zu ihrem Empfänger gelangen, zum Beispiel, weil die Adresse falsch oder unvollständig ist. Im letzten Jahr hielt er einen Brief in Händen, auf dem in zittriger Schrift stand: „An den lieben Gott.“

Klar, dass so eine Adresse einen wackeren Postbediensteten vor Probleme stellt. Unser Beamter beschloss, den Brief zu öffnen, vielleicht gab es drinnen ja noch Erkenntnisse, die der Zustellung förderlich wären.

Er las: „Lieber Gott, ich bin eine Witwe von 93 Jahren und habe nur eine kleine Pension. Gestern hat man mir meine Handtasche gestohlen. Darin waren 100 Euro, das letzte Geld, das mir blieb bis zur nächsten Pensionszahlung. Am kommenden Sonntag ist Weihnachten, und da habe ich zwei meiner besten Freunde zum Essen eingeladen. Ohne Geld bin ich nicht in der Lage, die Einkäufe zu machen, die für das Essen nötig sind. Ich habe keine Familie, die mich unterstützen könnte, deshalb bist Du meine einzige Hoffnung. Kannst Du mir bitte helfen?  Hochachtungsvoll, Edna, 66, rue Jean-Talon, apt. 2, 33421 Vollois“

Der Beamte war gerührt. Er zeigte den Brief seinen Kollegen, und alle wollten helfen. Sie gaben jeder ein paar Euro, und nach dem Rundgang durch seine Dienststelle hatte unser Beamter 96 Euro zusammen. Er war richtig stolz und zufrieden und steckte das Geld in einen Brief an die arme Frau.

Den ganzen übrigen Tag fühlten der Beamte und seine Kollegen sich richtig wohl, weil sie ja bestimmt etwas Gutes getan hatten.

Ein paar Tage nach Weihnachten kam ein Brief, wieder an den lieben Gott, wieder von Edna. Alle Beamten umringten neugierig ihren Kollegen, als der den Brief aufmachte. Er las vor:

„Lieber Gott, Wie kann ich Dir danken für alles, was Du für mich getan hast? Dank Deiner Großzügigkeit und Liebe habe ich meine Freunde würdig empfangen und ihnen ein großartiges Weihnachtsmahl bereiten können. Es war ein wunderbarer Tag und ich habe meinen Freunden nicht verschwiegen, dass das alles nur möglich war, weil Du mir dieses schöne Geschenk gemacht hast. Allerdings, es fehlten vier Euro an dem Betrag, den man mir gestohlen hatte.

Ich fürchte, die haben sich die Mistkerle von der Post unter den Nagel gerissen, denen traue ich nicht über den Weg.“

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Mutprobe?

Die im oberen Bildteil zu sehenden Fragmente der einstigen Verbindungsstraße zwischen den Bunkern des Atlantikwalls scheinen Kurs auf die Strandbesucher zu nehmen. Sie werden tatsächlich bald, vielleicht schon im nächsten Winter, unten ankommen, doch besteht momentan keine Gefahr. Außerdem stehen die beiden Strandmuscheln in gehörigem Abstand vor der Dünenkante. Ein Teleobjektiv hat sie in den vermeintlichen Gefahrenbereich gerückt.

Mehr zu den Relikten des Krieges an der Medoc-Küste: Klick

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Ob es wahr ist, dass …

es von nun an nur noch Rühreier gibt?

 

Ein Amerikaner in Paris

Eigentlich, so dachte man, war Donald Trump nach Paris gekommen, um mit dem französischen Präsidenten und den rund 70 nach Paris eingeladenen Staatsoberhäuptern und Regierungschefs des 11. November 1918 zu gedenken, der die Kampfhandlungen des Ersten Weltkrieges in Europa beendete. Tatsächlich benahm er sich jedoch ziemlich anders. Das begann kurz vor seiner Landung mit einer ungewöhnlich rüpeligen Twitternachricht, in der er den französischen Präsidenten wegen dessen Aussagen zur militärischen Selbständigkeit Europas auf eine Weise attackierte, die man als Gast eigentlich nur praktiziert, wenn man es darauf anlegt, hinausgeworfen zu werden.

Immerhin  war er dann bei der Zusammenkunft mit Präsident Macron bemüht, die Wogen zu glätten, doch ereignete sich bei der Abfahrt seines Wagens aus dem Hof des Elysée-Palastes ein Missgeschick, als der Cadillac des Amerikaners Madame und Monsieur Macron in eine penetrante blaue Abgaswolke hüllte.

Die nächste unerwartete Entscheidung des Hern Trump erfuhr man am Nachmittag des 10. November, an dem er eigentlich einen amerikanischen Soldatenfriedhof besuchen wollte. Was er aber nicht tat, weil es regnete und sein Hubschrauber nicht fliegen sollte. Eine Alternative für den Schlechtwetterfall war nicht eingeplant. So wartete Trump auf den Beginn des abendlichen Diners im Musée d’Orsay. Auch da leistete er sich eine Extrawurst, als er das Museum nicht durch den offiziellen Eingang betreten wollte, angeblich, um den Fotoreporten zu entgehen. Stattdessen wählte er einen Hintereingang, hatte danach aber nichts dagegen, dass er mit dem türkischen Präsidenten ausgiebig fotografiert wurde.

Am Samstag, dem eigentliche Tag des Jubiläums, bestand der unberechenbare Amerikaner darauf, anders als die übrigen Staatsgäste nicht mit dem von der französischen Regierung organisierten Buskonvoi zum Arc de Triomphe zu fahren, sondern dafür seinen eigenen Wagen zu nutzen. Das hatte dann als Nebeneffekt, dass drei Femen, weibliche Aktivistinnen, die sich mit blankem Oberkörper in ihre Unternehmungen stürzen, einen Auftritt hatten, mit dem sie gegen Trump demonstrieren konnten. Sie hielten zwar die amerikanische Wagenkolonne nicht auf, lieferten aber den Reportern einige Bilder, die sie sonst nicht bekommen hätten.

Am Nachmittag des 11. November begaben sich die Staatsgäste mit Ausnahme des besonderen amerikanischen Gastes in das Forum de la Vilette, um dort an einer Veranstaltung teilzunehmen, in der es im umfassenden Sinne um Probleme der Friedenssicherung gehen sollte. Herr Trump zog stattdessen bei erneut regnerischem Wetter einen Besuch auf einem amerikanischen Soldatenfriedhof vor und schaffte es dabei, einen Satz loszuwerden, der für sich stehen kann. Er verkündet nämlich, die kurze Zeit auf dem Soldatenfriedhof sei „wirklich der beste Moment der zwei Tage“, die er in Paris verbracht habe.

(G. Errard: 11-Novembre : ce week-end où Donald Trump n’a rien fait comme tout le monde, in: Le Figaro, 11. 11. 2018, 15.19h, Internet-Ausg.)

 

Leuchtende Warnung

Eine Graugans kurz vor der Landung.

 

Nichts für Entschlussschwache

Welchem Pfeil folgt man, oder bleibt man stehen, bis neue Weisungen kommen?

 

 

Ein Materialfehler?

Diese und die folgenden Aufnahmen sind 1982 entstanden, zu einer Zeit also, als noch niemand daran dachte, dass das digitale Fotografieren einmal Ausmaße annehmen würde, wie man sie derzeit beobachtet.

Wie man sieht, wird ein Sonnenuntergang abgelichtet, der von den standardisierten Normaluntergängen signifikant abweicht.

Die Abweichung bleibt, aber die Sonne geht kontinuierlich unter

Die Vogelsilhouette kann nicht davon ablenken, dass die Sonne sich davon macht.

Es geht weiter abwärts, und …

noch weiter, und  …

noch weiter.

Schließlich ist die Sonne weg, sonst wäre es ja kein Sonnenuntergang.

Zum Schluss noch eine erklärende Anmerkung: Die Aufnahmen sind 1982 in Schweden entstanden, das Wasser, in das die Sonne einzutauchen scheint, ist also die Ostsee. Zu sehen ist natürlich kein Materialfehler, sondern eine partielle Sonnenfinsternis kombiniert mit dem Sonnenuntergang. Streng genommen sind die Bilder hier fehl am Platz, aber da Abweichungen zu standardisierten Sonnenuntergängen, wie man sie am Euronat-Strand in diesem Sommer besonders häufig beobachten konnte, ihren Reiz haben, haben wir uns entschlossen, die Bilder hier doch zu zeigen.

Es könnte sein, dass diese partielle Sonnenfinsternis auch im Médoc zu beobachten war. Falls es dazu Bilder gibt, bitten wir, uns darüber zu informieren. (Am einfachsten über das Kontaktformular, sonst über unsere Mail-Adressse UMarwedel@t-online.de)

 

 

Weinschwemme bei Mimizan

Am 8. Oktober 1918 wurde vor der Küste von Mimizan ein portugiesisches Schiff von einem deutschen U-Boot torpediert und versenkt. Dabei kamen vier Besatzungsmitglieder zu Tode, doch blieb das Ereignis vor allem deswegen in der Erinnerung der Küstenbewohner, weil der untergegangene Frachter randvoll mit Fässern spanischer und portugiesischer Weine beladen war, die in großen Mengen an die Strände zwischen Mimizan und Saint-Girons gespült wurden. Die überlieferten Zahlen varieren zwischen 600 und 1600 Fässern, also jedenfalls eine ungewöhnliche Menge, die zahlreiche Küstenbewohner anzogen, die sich an Ort und Stelle über die unverhoffte Spende hermachten und ein Gelage veranstalteten, dessen Ausmaße wohl einmalig bleiben werden. Die danach noch unversehrt übrig gebliebenen Fässer wurden auf mehr oder weniger direktem Weg abtransportiert und lieferten den Anwohnern für lange Zeit reichliche Mengen guten Weins, der als “sau de la ma” (sel de mer) noch Jahre später bei besonderen Gelegenheiten aufgefahren wurde..

(Th. Jonckeau: Il y a 100 ans, le jour où le vin a déferlé sur la côte landaisein: SUDOUEST, 10. 10. 2018, Abendausg.)

 

Nicht die feine Art

Ein chronisch klammer Einwohner des Departements Gironde half den besonders gegen Monatsende regelmäßig bedrohlich zunehmenden Löchern in seiner Haushaltskasse über längere Zeit damit über die Runden, dass er Flaschen mit eher billigen Weinen in seine Badewanne legte, bis sich die Etiketten abgelöst hatten. Danach brachte er auf den derart behandelten Faschen Etiketten an, die die Namen prestigeträchtiger Châteaux trugen und damit, wenigstens nach außen, aus einem Billigwein einen renommierten Grand cru machten. Dabei bevorzugte er das Château La Tour du Pin Figeac, einen Grand cru classé aus Saint-Émilion und das Château Le Caillou in Pomerol, was eine Vervielfachung des Werts der gebadeten Flaschen bedeutete. Die Etiketten, die ein wenig aufmerksamer Drucker in Libourne herstellte, katapultierten die damit beklebten Faschen in eine andere Preisklasse.  Die Preise, die dann gefordert wurden, blieben zwar deutlich unter dem Niveau der nachgemachten echten Weine, lagen aber immer noch über dem Einsatz, der beim Kauf der umgetauften Billigweine fällig gewesen wäre. Das dubiose Geschäftsmodell funktionierte über längere Zeit, aber irgendwann stand dann doch die Polizei vor der Tür und durchsuchte das Anwesen des Fälschers, wobei man in seiner Garage eine große Lieferung gefälschter Weine fand, die auf die Auslieferung warteten: 3 000 La Tour du Pin Figeac und 2 400 Magnum Le Caillou 2015. Der Abnehmer, ein kleiner Händler im Entre-deux-Mers, wurde allerdings nicht mehr beliefert. Dafür bekam der Fälscher 18 Monate Gefängnis mit Bewährung aufgebrummt.

(D. Richard. Gironde : il plongeait les bouteilles dans sa baignoire pour les transformer en grands crus, in: SUDOUEST, 14. Sept. 2018, Abend-Ausg.)

 

 

Touristensprüche

Touristen sind, abgesehen davon, dass sie dort, wo sie auftreten, nicht zu Hause sind, recht normale Menschen, die manchmal kluge, manchmal auch weniger pfiffige Dinge von sich geben, wenn sie den Mund aufmachen. Dann kommen manchmal Dinge zutage, die man selbst wenn man das wollte, nicht erfinden kann. So fuhr ein asiatischer Gast mit dem Taxi vor dem Office de tourisme in Bordeaux vor und erregte sich darüber, dass er soeben erfahren habe, er sei in Bordeaux und nicht in Porto. Die Erklärung für sein Problem lag in seiner Aussprache, bei der sich Bordeaux ebenso anhörte wie Porto. Kein Wunder, dass man ihm ein Flugticket verkauft hatte, das er eigentlich gar nicht wollte.

Ein anderer Besucher verlangte eine Karte der Gegend, welche, meinte er, sei ihm egal, Hauptsache, er könne darauf Nizza finden.

Dann wurde gefragt, ob man Blaye, Arcachon und Saint-Emilion an einem Tage „machen“ könnte. Die Antwort lautete, das sei anstrengend aber prinzipiell nicht unmöglich, nur solle man dabei auf die Benutzung der Rocade von Bordeaux verzichten, auf der es nur selten ohne Staus abgeht.

Für heiteres Schmunzeln sorgten auch Fragesteller, die sich beklagten, sie hätten ganz Bordeaux auf den Kopf gestellt, aber die „dune du pinard“ habe man nicht gefunden. Gesucht wurde die Dune de Pilat, die sich ein paar Dutzend Kilometer entfernt am Bassin von Arcachon befindet.

In Bordeaux ist der Miroir d’eau eine der Hauptattraktionen, über die sich auch Touristen Gedanken machen. So wollte jemand wissen, ob man sich verbrenne, wenn den besagten Miroir d’eau berührte. Andere fragten, wo sie denn die flaque d’eau (Wasserpfütze) finden könnten.

Auch die Esplanade des Quinconces, nach lokalen Aussagen der größte Platz Europas, wird mit gewichtigen Fragen bedacht. So wollte jemand wissen, ob man den Platz an einem Tag überqueren könnte. Auch das Denkmal der Girondisten steht im Mittelpunkt tiefgreifender Gedanken, etwa als man fragte, ob das nicht ein wenig viel sei, wenn man für eine Fußballmannschaft ein derartig wuchtiges Denkmal errichte. Tatsächlich wurde das Denkmal jedoch aufgestellt, als noch niemand daran dachte, dass es einmal ein Fußballteam in Bordeaux geben würde, die sich als Girondins bezeichnen würden. (Mehr zu diesem Denkmal: Klick)

Dann gibt es Fragen, ob der doppelstöckige und oben offene Bus, mit dem man in Bordeaux Stadtrundfahrten machen kann, klimatisiert sei und ob die Flusskreuzfahrtschiffe vor dem Office du Tourisme abführen, was in der Realität nicht so gut geht, weil das Office du tourisme ein paar hundert Meter entfernt von der Garonne liegt. Und schließlich gibt es Touristen, die vorbeikommen und nach einem Verzeichnis der Hasch-Verkäufer fragen.

Auch am Bassin von Arcachon lassen sich notierenswerte Touristenäußerungen einsammeln. So fragte eine Frau in Gujan-Mestras, obwohl sie mit den Füßen fast im Wasser stand, wo denn das Bassin von Arcachon sei. Dann wurde nach einem kostenfreien Quartier in Arcachon oder unmittelbarer Umgebung gefragt. Zusatz, man sei nicht anspruchsvoll, aber kosten dürfe es nichts.

Und was antwortet man einem Touristen, der wissen will, wann das Bassin von Arcachon gefüllt wird?

Dann gibt es die, die sich um die Fische sorgen und wissen wollen, ob nicht viele Fische sterben müßten, wenn das Wasser wegginge. In einem strandnahen Hotel verlangte ein Gast sein Geld zurück, als er das Bassin von Arcachon bei Ebbe sah und sich beschwerte, weil das Wasser weg war.

Andere akzeptierten zwar, dass das Wasser ablief, fragten sich aber, woher die bräunliche Substanz kam, die bei Ebbe zu sehen war. Ob das wohl die „caca“ der Austern sei?

Und eine Frage zum Straßenverkehr in Gujan: Warum es so viele Staus gebe, wo die denn hinwollten, alle diese Leute?

Dann noch Anmerkungen zur Düne von Pilat: Ob es einen Aufzug gebe? Ob die Düne aus Zement sei? Ob man ganz Europa oben von der Düne aus sehen könnte. Und zum Schluß, auch nicht unwichtig, ob denn die Düne am Abend geöffnet sei.

(C. Darfay: L’inépuisable bêtisier ,. des touristes girondins, in: SUDOUEST, 27. 08. 2018,

 

Zikadenalarm

Es ist bisweilen unbequem, manchmal auch gefährlich, seine Meinung kundzutun. Das muß man zumindest denken, wenn man hört, dass in einer Gemeinde der Provence Touristen den ortsansässigen Zikaden den Krieg erklären wollten. Als Begründung führten sie an, man könne vor der Geräuschkulisse dieser Insekten sein eigenes Wort nicht mehr vestehen. Dabei muß man sicher zugeben, dass ein Zikadenkonzert nicht von jedermann in die Kategorie des Melodisch-Wohlklingenden einsortiert werden kann. Die besagten Touristen versuchten es erst mit Wasser, indem sie die Bäume, aus denen es besonders laut tönte, damit  bespritzten, was den lautstarken Insekten aber irgendwie gefiel, sie machten jedenfalls weiter. Danach eilten die geplagten Sommergäste zum Bürgermeister und verlangten, der solle die chemische Keule herausholen und die Zikaden ins Jenseits befördern, dann wäre endlich Ruhe. Der Bürgermeister zeigte jedoch Haltung und stellte unter Beweis, dass er sich für das Wohl und Wehe aller Gemeindemitglieder zuständig fühlte und dazu zählte er eben auch die Zikaden. Er legte dann auch richtig los und hielt den Touristen vor, dass sie, wenn sie in den Süden führen, wissen sollten, dass es dort Zikaden gebe, die gehörten schließlich dazu. Er, der Bürgermeister könne eher ohne Touristen als ohne Zikaden. Damit war das Problem zwar nicht für die Touristen, aber sicher für die Zikaden gelöst.

(Sudouest.fr: Agacés par leur chant, des touristes veulent éliminer les cigales dans une ville du Var, in: SUDOUEST, 21.08.2018,14.30h, Internet-Ausg.)

 

 

???

Wer macht denn so was?

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Möwe kurios

Aufgenommen am Euronat-Südstrand am 12. 08. 2018. Entwarnung: der Möwe im Vordergrund geht es gut und der dahinter auch

 

Ein Hund mit Mütze

Vielleicht nützlich, bestimmt aber gewöhnungsbdürftig

 

Das französische Breitspurschaf

Unter Eingeweihten sprach man schon länger davon, erst jetzt ist es aber gelungen, hinreichendes Fotomaterial vom französischen Breitspurschaf zu erstellen. Es wird hier weltweit erstmalig präsentiert.

Die Schafe unterscheiden sich, wie hier zu sehen, deutlich von den allgemein verbreiteten Standardschafen.

Im Verhalten sind sie meist gutmütig und zutraulich.

Hier sprintet eine ganze Herde den Hang hinunter, allerdings in der Furcht vor dem alles bedrohenden Lkw-Verkehr: Am Straßenrand bremsen die Tiere abrupt und dauerhaft.

Selbst der fotografische Nachwuchs macht sich auf, Bildmaterial über diese seltene Spezies zu erstellen.


Und immer droht der Straßenverkehr.

Noch zwei Angehörige dieser seltenen Art. Nach unseren Recherchen gibt es davon weltweit nur noch eine Population von weniger als 20 Tieren, fürwahr eine vom Aussterben bedrohte Art. Die findet sich in einem kleinen Ort nicht weit von Angoulême, dessen Namen wir aber im Interesse des Artenschutzes nur mit Auflagen weitergeben.

 

 

Braun und klebrig – Rote Karte für Nutella

Die Firma, die die bekannte braune und klebrige Masse herstellt, ohne die manche Kinder vorgeblich kein Frühstück zu sich nehmen können hat, wie die  deutsche Grünen-Politikerin Renate Künast feststellte eine rote Karte verdient für eine Werbekampagne, die auf den ersten Blick relativ harmlos zu sein schien. In dieser Kampagne war allen Sammlern von Punkten beim Nutella-Kauf während der Fußball-WM ein Fußball mit den Autogrammen der deutschen Nationalspieler versprochen worden, warum nicht. Als sich jemand mit Papier und Bleistift daran machte, dieses Angebot näher unter die Lupe zu nehmen,  wurde das Unternehmen jedoch weniger harmlos, denn dann kam heraus, dass man fast 16 Kilogramm des besagten Brotaufstrichs hätte kaufen müssen, um die erforderlichen Punkte für den Ball zusammenzubekommen. Das hätte bedeutet: fast 16 kg Nutella, darin enthalten rund 9 kg Zucker, fünf Kilo Fett und 85.000 Kalorien. Auch wer nicht zum Ernährungswissenschaftler taugt, kann sehen, dass man so etwas keinem Kind, weder eigenen noch fremden, antun sollte. Die von Frau Künast verteilte rote Karte ergeht wohl zu recht.

Wer weiterrechnen will, kann sich jetzt Gedanken darüber machen, was vielen Kindern erspart geblieben ist, nachdem die deutsche Nationalmannschaft die Nutella-Kampagne auf ihre Weise gestoppt hatte.

(Sudouest.fr avec AFP: Nutella reçoit un „carton rouge“ des députés allemands suite à une promotion, in: SUDOUEST, 18. 07. 2018, 17.57h, Internet-Ausg.)

 

 

 

Patrouille de France

Seit der Französischen Revolution sind die französischen Nationalarben festgelegt: bleu – blanc -rouge

Beim Flug über die Champs Elysées am 14. Juli 2018 passierte dieses kleine Malheur, über das sich aber niemand aufregte.

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Weder kurios noch lustig

 

Ein Spanner am Strand zwischen Euronat und Le Gurp. Wir haben ihn darauf hingewiesen, dass er Schwierigkeiten bekommen wird, daraufhin hat er sich getrollt.

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Von Micro- und Macro-Hunden

Begegnung am Hundestrand. Links Golo, 54 kg, rechts ein Winzling, 2 kg aufgerundet. Links gelassene Ruhe, rechts Drohgebell

 

Links immer noch Gelassenheit, rechts zunehmende Lautstärke

Seitenwechsel, dafür fragender Blick: Hast Du gesehen, wie groß ich bin?

 

Neue Frage: Und wenn ich jetzt mal kräftig Luft hole?

Schlussbericht: Golo halt nicht kräftig Luft geholt, aber der kleine Mann ist abgezogen, als ob er dem Großen richtig Angst gemacht hätte. Dabei weiß der gar nicht, was das ist.

Anmerkung: Wenn Sie die Bilder in Schwarz-Weiß sehen ist alles in Ordnung, wir haben probeweise die Farbe mal herausgenommen

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Ein neues Verkehrszeichen?

Ein verunsicherter deutscher Autofahrer stoppte abrupt, als er dieses Verkehrszeichens ansichtig wurde.

 

Auch nach heftigem Nachdenken erschloß sich der  Sinn des Verkehrszeichens nicht. – Vielleicht, weil es keinen gibt?

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Ein Opel Astra auf Rekordjagd

Auch die belgische Polizei hat etwas gegen Temposünder, und sie macht daraus kein Geheimnis, sondern setzt Radarkontrollen ein. Dabei wurde jetzt in einem kleinen Ort namens Quiévrai ein Opel Astra geblitzt, der mit mehr als den dort zulässigen 50km/h unterwegs war. Auf dem Strafbefehl, den der erwischte Automonbilist erhielt, wurde ihm zur Last gelegt, er habe die Radarkontrollen mit 696 km/h passiert. Dazu vermeldete die Polizei stolz, man haben davon natürlich und vorschriftftsgemäß die übliche Toleranz abgzogen, aber es blieben immer noch strafwürdige 654 km/h und dafür müsse er nun zahlen. Dabei kann der Temposünder sich glücklich schätzen, dass er in Belgien erwischt wurde, in Frankreich hätte man sofort sein Auto eingezogen und eine Geldstrafe verhängt, die selbst für Millionäre nicht leicht aufzubringen gewesen wäre. Der betroffene Autofahrer hat verständlicherweise Einspruch eingelegt und gute Aussichten, dass sein Strafbefehl  nach unten korrigiert wird. Sollte die Polizei auf dem gemessenen Wert beharren, gibt es aber vielleicht doch einen guten Ausgang: einen Astra, der es auf über 600 km/h bringt, kann man im Internet bestimmt für einen siebenstelligen Betrag verkaufen.

Sudouest.fr : Au volant d’une Opel Astra, il est flashé à… 696 km/h, in : SUDOUEST, 06. 05. 2018, 17.17h, Internet-Ausg.)

 

 

Kundenfreundlich

Ein Baumarkt in Lesparre denkt auch an die Kunden, die mit  Vierbeinern anreisen

Darf der das?

Darf dieser Specht sich an Meisenknödel heranmachen? – Eigentlich nicht, aber wer macht ihm das klar?

 

Wertlose Millionenbeute

Die französische Starcellistin Ophélia Gaillard war am 15 Februar nahe bei ihrem Wohnort mit einem Messer bedroht und zur Herausgabe ihres Cellos gezwungen worden. Noch nicht geklärt ist, ob der Räuber es gezielt auf das Instrument der Überfallenen abgesehen hatte, denn das hat einen beträchtlichen Wert, der irgendwo im einstelligen Millionenbereich liegt. Es wurde 1737 in Udine von Francesco Goffriller hergestellt, der in seiner Sparte einen ähnlichen Ruf genießt wie Stradivari bei den Geigen. Das Cello gehört der Bank CIC, die es, wie das bei ähnlich hochkarätigen Instrumenten gelegentlich geschieht, Ophelia Gaillard zur Verfügung gestellt hat. Die Geschädigte hatte direkt nach dem Diebstahl auf allen ihr zur Verfügung stehenden Kanälen publik gemacht, was ihr widerfahren war. Und das war wohl genau das Richtige, denn damit wurde das Diebesgut praktisch unverkäuflich. Das sah offenbar auch der Dieb ein. Er oder jemand, den er beauftragt hatte, rief die Musikerin anonym an und sagte, ihr Cello befinde sich in einem Auto nahe bei ihrer Wohnung. Das war tatsächlich der Fall, denn das Cello war in einem abgestellten Fahrzeug, bei dem eine Scheibe eingeschlagen worden war, deponiert worden und hat inzwischen seinen Platz wieder bei der Künstlerin. 

(Le violoncelle invendable restitué, in: SUDOUEST, 18. 02. 2018)

 

 

Ob sie über das Wasser laufen können?

Kann sie es?

 

Oder diese beiden?

 

Auch sie demonstrieren es.

Tatsächlich gelingt das Unternehmen nur, weil unter dem Wasserfilm, der für die Spiegelung sorgt, eine Eisdecke ist, die stark genug ist, um die Enten zu tragen.

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Ein wirklich gefährliches Produkt

Es gibt nicht wenige Leute, die der Meinung sind, dass das Wort gesund  nicht in einem Satz vorkommen kann, in dem von Nutella die Rede ist, jenem schokoladenfarbigen, klebrigen Brotaufstrich mit hohem Zuckeranteil, der allerdings nicht nur bei Kindern geradezu magische Anziehungskräfte freisetzt. Wer schon immer auf der Suche nach Argumenten gegen dieses Produkt war, hat es seit dem 25. Januar dieses Jahres gut, denn nun stellt sich heraus, dass von dem oben genannten Erzeugnis handfeste Gefahren ausgehen können, die im schlimmsten Fall die körperliche Unversehrtheit in Frage stellen. Das dergestalt manifest gewordene Bedrohungspotential einer an sich inoffensiven Substanz ist von der Firma Intermarché freigesetzt worden, die  ein Sonderangebot anpries, bei dem der Verkaufspreis des hier in Frage sehenden Brotaufstrichs  auf 30% der normalen Forderung zusammengestrichen worden war. Das setzte beim Publikum ungeahnte Begierden frei.

Beobachter registrierten Rempeleien, Schreie und  Handgreiflichkeiten, da wo die Gläser mit dem braunen Inhalt aufgestapelt waren. In Saint-Livrade, im Department Lot-et-Garonne rotteten sich die ersten Kaufwilligen auf dem Intermarché-Parkplatz um 8.00h zusammen, obwohl die Ladentüren erst um 9.00h geöffnete wurden. Die Rempeleien unter den Kunden führten die Geschäftsleitung dazu, die Menge der abzugebenden Gläser auf drei zu limitieren. Dennoch beluden manche Käufer ihre Einkaufswagen mit großen Mengen, die ihnen an der Kasse jedoch trotz lautstarker Gegenrede abgenommen wurden, wenn nicht frustrierte andere Käufer zuvor schon die zusammengerafften Mengen reduziert hatten. In vielen Läden waren in kurzer Zeit die Regalflächen, auf denen morgens das Sonderangebote aufgestapelt worden war, im Handumdrehen reinlich geräumt. In ganz Frankreich kam es in vielen Intermarché zu verbalen Attacken und gar zu Handgreiflichkeiten unter den Kaufwilligen und zu kopflosen Reaktionen des Verkaufspersonals, doch soll die Rabattaktion noch bis zum Samstag fortgesetzt werden. Angesichts der blauen Flecken, die nicht wenige Kunden davongetragen haben, sollte man am besten die Essgewohnheiten ändern und auf weniger gesundheitsgefährdenden Produkte umschwenken.

(Sudouest.fr: Vidéo. La promotion sur le Nutella crée aussi l’émeute dans le Sud-Ouest, in: SUDOUEST, 26. 01. 2018, 12.46h, Internet-Ausg.)

 

Kamele, Botox, etc.

Was in Saudi-Arabien bei den jährlichen Schönheitswettbewerben für Kamele abgeht, betrifft das Médoc nicht einmal indirekt. Aber Kurioses passiert auch da bisweilen.

In diesem Jahr wurden dort zwölf Tiere disqualifiziert, die  den Titel „Miss Kamel“ erringen sollten. Die Eigentümer hatten jedoch zu Mitteln gegriffen, die vom Reglement verboten waren. Hauptsächlich kam Botox zum Einsatz, daneben wurde auch rasiert und frisiert, mithin mit Mitteln hantiert, die ein standes- und schönheitsbewusstes Kamel von Natur aus eigentlich ablehnt. Dass schließlich die unrechtmäßig aufgehübschten Wüstenschiffe nach Hause geschickt wurden bewegt die Weltläufte und namentlich die des Médoc nicht sonderlich, aber man darf schon die Frage stellen, was in Köpfen vorgeht, die darauf verfallen, ihre Kamele mit Botox zu traktieren. Wahrscheinlich passiert das nur in einem Umfeld, im dem sonst nicht viel los ist und außerdem so ziemlich alles, was Spaß macht, verboten ist.

(http://www.spiegel.de/panorama/saudi-arabien-kamele-wegen-botox-bei-schoenheits-wettbewerb-disqualifiziert-a-1189520.html)

 

 

Président de merde

Jack Lang, ehemaliger französischer Kulturminister unter Präsident Hollande, nunmehr Präsident des Institut du monde arabe hat von der Möglichkeit, außerhalb jeglicher Regierungsverantwortung klar seine Meinung zu sagen, kräftigen Gebrauch gemacht. Er sagte, er sei zu seinen Äußerungen motiviert worden, weil er von einem „Typen“ stündlich irgendwelche Dinge gehört habe, mit denen Beleidigungen verbunden seien, so etwa, dass er eine Reihen von Ländern als „pays de merde“ bezeichnet habe. Jack Lang erklärte sich solidarisch mit den Ländern Afrikas und Haïtis, womit schon klar sein dürfte, wen er im Visier hatte.  Er liebe die Ländern, die der amerikanische Präsident verachte. Diese Verachtung sei irrational, verletzend und beleidigend, aber täglich attackiere dieser Präsident die einen oder die anderen mit Verachtung.

Jack Lang fasste seine Meinung über den amtierenden Präsidenten der USA zusammen, indem er wünschte, man möge den weltweit als „président de merde“ titulieren, was so drastisch und eindeutig ist, dass Steigerungen kaum noch möglich sind.

(SudOuest.fr avec AFP. : Jack Lang traite Donald Trump de „président de merde“, in. SUDOUEST, 13. 01. 2018, 14.05h, Internet-Ausg.)

 

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