Bordeaux (alte Ansichten)
Bordeaux – alte Ansichten

Erinnerung an den ersten Überflug der Innenstadt von Bordeaux durch ein Flugzeug im Jahr 1911. Rechts oben der Pilot, links sein Flugzeug. Etwa in der Bildmitte die Kathedrale Saint-André, links davon La grosse Cloche

Die Esplanade des Quinconces um 1910

Das Denkmal für die Girondisten auf der Esplanade des Quinconces

Die colonnes rostrales an der Place des Quinconces um 1925, im Hintergrund der Port de la Lune

Der Place de la Bourse mit der Fontaine des trois Grâces
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Brücken
1) Der Pont de Pierre


Nochmal der Pont de pierre, Aufnahme aus den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts. Hier sind die alten Laternen durch Neukonstruktionen ersetzt worden, die vielleicht billiger, sicher aber nicht schöner als die alten sind. Blick auf die stromauf zeigende Seite der Brücke.

Kolorierte Aufnahme. Die dem Port de la lune zugewandte Seite der Brücke
2) Die Eisenbahnbrücke

Die Eisenbahnbrücke um 1900. An der linken Seite eine Fußgängerbrücke, die bis weit nach dem Zweiten Weltkrieg eine der beiden einzigen Möglichkeiten darstellte, zu Fuß die Garonne zu überqueren. Diese Brücke gab kurioserweise dem gesamten Bauwerk den Namen. Man sprach generell von der Passerelle (Fußgängerbrücke), wenn man von diesem Bauwerk redete, das übrigens das erste Großbauwerk war, das Gustave Eiffel als verantwortlicher Ingenieur errichtete.

Die passerelle, hier korrekt als pont métallique bezeichnet. Zu sehen ist die flussaufwärtige Seite der Brücke
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Hafenbilder
Der Hafen von Bordeaux im Jahre 1776
Pierre Lacour: Der Hafen von Bordeaux (1804- 1806)
Die Quais des Port de la lune, aufgenommen vom Pont de pierre um 1900. Verglichen mit dem vorhergehenden Bild zeigt sich der Port de la lune trotz des zeitlichen Abstandes von rund 100 Jahren wenig verändert.

Bordeaux, Hafen vor 1900, Quai de Bourgogne. Die Schienen im Vordergrund gehören der pferdebespannten Straßenbahn, die auf dem linken Gleis im Hintergrund naht.

Straßenverkehr vor der automobilen Zeit. In der Bildmitte eine pferdebespannte Tram. Seit den 1880er Jahren in Bordeaux im Einsatz, brachte dieses Verkehrsmittel eine für damalige Verhältnisse fühlbare Beschleunigung gegenüber anderen Transportmitteln.

Noch eine Pferdetram vor der Esplanade des Quinconces
Begegnung zweier Pferdetramwagen auf der Place Gambetta
Das Palais Rohan, heute Sitz des Bürgermeisters von Bordeaux, vor 1900. Links im Bild eine pferdebespannte Tram
Pferdewechsel bei einer pferdebespannten Tram in Bordeaux

Auch hier eine Aufnahme, die vor 1900 entstanden ist. Am linken Bildrand ein Waggon der inzwischen bis in den Hafen verlegten Eisenbahn. Der Straßenverkehr ist aber noch fest in der Hand pferdebespannter Fuhrwerke oder Kutschen.

Links die Esplanade des Quinconces mit den Colonnes Rostrales. Unmitttelbar vor den Colonnes eine von zwei Schimmeln gezogene Pferdetram, die zur Zeit ihrer Einführung im Jahre 1880 ein durchaus fortschrittliches und leistunggsfähiges Nahverkehrsmittel war. Das Schicksal der Pferdetram war jedoch besiegelt, als die ersten elektrischen Straßenbahnen eingesetzt wurden. 1905 wurde die letzte Pferdetram in Bordeaux außer Dienst gestellt.

Der Port de la Lune vor 1900

Ein Ausschnitt aus der vorhergehenden Karte, der zeigt, dass für Hafenarbeiten in dieser Zeit die Muskelkraft von Hafenarbeitern eine unverzichtbare Rolle spielte.


Der Port de la Lune in Bordeaux um 1900

Etwa zu derselben Zeit wie die vorige Aufnahme entstanden

Das linke Garonneufer flussaufwärts hinter dem Pont de pierre. Im Hintergrund schwach zu sehen die Passerelle Eiffel, die Eisenbahnbrücke.

Hafenansicht um 1900. Die Dominanz der Segelschiffe wird von den ersten Dampfern in Frage gestellt.

Es gibt immer noch keine Kaimauern. Im Hintergrund die Place de la Bourse

Ein frühes (handkoloriertes) Farbbild des Hafenbereich vor dem Place de la Bourse.

Der Hafen, Aufnahme von La Bastide aus (rechts Ufer). Zu sehen ist die Verladung von Kohle, die aus dem links nur teilweise zu erkennenden Leichter auf Pferdefuhrwerke erfolgt. Handarbeit pur um 1900

Hafenaktivitäten um 1920. Im Hintergrund rechts einer der Pfeiler der nicht vollendeten Schwebefähre.

Aufnahme aus den zwanziger Jahren. Es gibt Kaimauern, die Seeschiffe können direkt anlegen. Für die Lagerung der Güter sind geräumige Hangars errichtet worden. Zum Be- und Entladen werden auf den Kaimauern stehende Kräne verwendet. Blick flussabwärts.
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Die Kaianlagen Ende der 30er Jahre. Im Hintergrund der Turm der Kirche Saint-Michel. Blick flussaufwärts

Vom Place de la Bourse Blick auf Hangars und Kaianlagen. Aufnahme aus den späten 30er-Jahren

Quai des Chartons, 30 er Jahre


Nach dem 2. Weltkrieg. Im Vordergrund Hangar 5. Im Hintergrund eine durchgehende Reihe von Kränen, die allesamt verschwunden sind.

Der Hafen noch in voller Aktivität, 60er Jahre.
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Das Grand Théâtre

Blick am Grand Théâtre vorbei in den Cours de l’Intendance, rechts eine Säule der Theaterfassade

Cours de l’Intendance

Allée de Tourny (links) und Cours du Trente-Juillet (rechts). Rechts im Hintergrund das Denkmal für die Girondisten.

Das Denkmal für die Girondisten auf der Esplanade des Quinconces

Place Bourgogne in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts

Die Grosse Cloche

Der Cours Pasteur, im Hintergund der Tour Pey Berland. Aufnahme vor 1910

Die Kirche Saint-Michel

Der neben dem Kirchenschiff von Saint-Michel stehende Glockenturm

Das Empfangsgebäude des Bahnhofs Saint-Jean

Halle des Bahnhofs Saint-Jean (um 1910). Links ein Flügel des Empfangsgebäudes