Bombenalarm in Euronat

Euronat, 9. April 2012

 

Die Eingangsschranke des Euronat-Geländes um die Mittagszeit des 9. April 2012: abgesperrt und unpassierbar gemacht durch ein rot-weißes Absperrband. Kurz zuvor hatte ein Strandwanderer versucht, dem Einfahrtkontrolleur vor der Euronat-Schranke einen bombenähnlichen metallischen Körper zu übergeben, den er am Strand gefunden und in seinem Auto samt seiner Familie verfrachtet hatte.

Auch die Ausfahrtschranke wurde blockiert. Der Zu- und Abgang zum Euronat-Gelände wurde über den Euronat-Bauhof abgewickelt, dessen geländeseitiges Tor hier geöffnet ist.

 

Die Grünanlage vor dem Euronat-Empfangsgebäude war ebenfalls durch ein Absperrband unzugänglich gemacht worden.

Der Zuweg zur Einfahrtschranke: durch ein Gitter zusätzlich gesichert.

Ein Polizeifahrzeug, dahinter die Stiefel von Polizisten. Der Sprengkörper war in dem hier am rechten Bildrand sichtbaren Blumenbeet deponiert worden.

 

Die Feuerwerker aus Bordeaux sind eingetroffen. Hier sind sie auf dem Weg zu dem Sprengkörper.

 

Die Feuerwerker begutachten das Objekt, zu dessen Beseitigung sie herbeigerufen worden waren.

 

Erleichterung und Enstpannung: Das Objekt ist als Mörsergranate identifiziert worden, die relativ problemlos transportiert und auf einem speziellen Gelände kontrolliert gesprengt werden kann.

 

Die Absperrbänder werden entfernt, nachdem die Mörsergranate in ein mit Sand gefülltes Transportbehältnis gelegt und in dem Fahrzeug der Feuerwerker deponiert worden ist.

 

Die normale Einfahrt zum Euronat-Gelände ist wieder freigegeben.  Rückkehr zur Normalität gegen 15.00 Uhr.