Coronavirus

Wir empfehlen allen Lesern, die eine Reise nach Frankreich planen, die folgenden Informationen aufmerksam zur Kenntnis zu nehmen. Machen Sie sich auf keinen Fall auf den Weg, ohne überprüft zu haben, ob man ihnen die Einreise gestattet. Nach den derzeit geltenden Vorschriften werden fast alle Reisenden an der französischen Grenze abgewiesen.

Neue Meldungen werden wie bei uns üblich oben auf der Seite eingefügt.

Beachten Sie in diesem Zusammenhang auch unsere Rubrik Médoc-Notizen, die wie bekannt, Berichte enthält, die wir der Tagespresse entnommen haben.

__________________________________________________________________

Neues Formular für Reisen innerhalb Frankreichs

Nachdem der Kreis der als schwerwiegend anerkannten Gründe für Reisen von mehr als 100 km in Frankreich erweitert wurde, wurde ein neues Formular herausgegeben, das hier heruntergeladen werden kann:

21-05-2020-declaration-de-deplacement-fr

 

 

Einreise nach Frankreich

Seit dem 11. Mai darf man sich in Frankreich ohne Angabe von Gründen von seinem Wohnsitz bis zu 100 km entfernen. Reisen über die 100-km-Begrenzung hinaus sind nur zulässig, wenn schwerwiegende Gründe (motif impérieux) vorgebracht werden können. Touristische Beweggründe werden nicht anerkannt, auch nicht das Aufsuchen eines eigenen Hauses in Frankreich. Nicht nur Juristen bemängeln, dass nirgendwo eindeutig definiert ist, was ein motif impérieux ist und dass es letztlich bei den kontrollierenden Beamten liegt, ob sei vorgebrachte Begründungen akzeptieren oder nicht. Dabei sind die Beamten angewiesen, den Begriff des motif impérieux sehr eng auszulegen.

Die in den 20-Uhr-Nachrichten der ARD-Tagesschau am 16. Mai weitergegebene Meldung, nach der der Besitz eines Hauses in Frankreich als motif impérieux anerkannt werde, um nach Frankreich einreisen zu könne, ist in dieser Form nicht zutreffend, wie uns auf Nachfrage von der zuständigen Redaktion der Tagesschau mitgeteilt wurde.

Eine in derselben Angelegenheit von unserer Redaktion an die französische Botschaft in Berlin gerichtete Frage, ob momentan eine Einreise nach Frankreich mit der Begründung, man besitze dort ein Haus möglich sei, wurde deutlich und eindeutig verneint.

Es ist allerdings in den letzten Tagen ein paar Deutschen gelungen, nach Frankreich einzureisen und ohne Behinderungen ein Ziel am Atlantik zu erreichen. Das kann jedoch nicht als Beleg dafür gelten, dass die Einreise nach Frankreich auch ohne das Vorliegen eines motif impérieux zulässig ist. In diesen Fällen hat die Einreise wohl nur deswegen Erfolg gehabt, weil die eigentlich zu erwartenden Kontrollen nicht oder nur oberflächlich durchgeführt worden sind.

Zur Zeit laufen Gespräche auf diplomatischer Ebene innerhalb der Europäischen Union, die Anlass zu der Erwartung geben, dass die momentan noch bestehenden Einreisebeschränkungen schon bald abgemildert oder aufgehoben werden könnten. Für diese Erwartung sprechen auch Äußerungen aus französischen Regierungskreisen, die die wirtschaftliche Bedeutung des Tourismus betonen, der in Frankreich einen deutlich höheren volkswirtschaftlichen Stellenwert hat als etwa in Deutschland.

Nach den Erfahrungen der letzten Wochen sind in diesem Bereich kurzfristige Entwicklungen und Änderungen nicht ausgeschlossen, doch sind zuverlässige Prognosen wie immer, wenn es um zukünftige Entwicklungen geht, nur mit Vorsicht zu stellen.

Um in diesem Bereich Zugang zu den neuesten Entwicklungen zu haben, empfehlen wir zwei Links:

Informationen in deutscher Sprache über die in Frankreich geltenden Regelungen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus finden Sie hier:

https://allemagneenfrance.diplo.de/fr-de/-/2319258

 

Internetseite des franz. Außenministeriums zu Fragen des Coronavirus und der damit verbundenen Folgen:

https://de.ambafrance.org/Coronavirus-Covid19-FAQ

(UM, 19. 05. 2020)

 

 

Reisebeschränkungen in Frankreich nach dem 11. Mai 2020

Mit dem am 11. Mai eingetretenen déconfinement, der Reduzierung der im Zusammenhang mit der Coronaviruskrise erlassenen Beschränkungen der Bewegungsfreiheit der Einwohner, sind neue Vorschriften wirksam geworden, die auch für Ausländer wichtig sind, die nach Frankreich einreisen wollen oder sich bereits in Frankreich aufhalten.

Personen, die sich derzeit in Frankreich aufhalten, dürfen sich seit dem 11. Mai 100 km von ihrem ständigen Aufenthaltsort oder Wohnsitz entfernen. Gemessen wird die Luftlinie. Als Nachweis für die Einhaltung der 100km-Grenze ist ein justificatif de domicile mituzführen. Anerkannt als Nachweis für den Wohnsitz werden der Personalausweis, sofern er eine französische Adresse ausweist oder eine Rechnung des Wasser- oder Elektrizitätswerks, oder auch ein Bescheid über lokale Steuern, auf dem die Adresse, von der aus gemessen wird, eindeutig ablesbar ist. Diese Nachweise dürfen nicht älter als ein Jahr sein.

Das Zurücklegen größerer Strecken als 100 km ist nur dann erlaubt, wenn dafür „motifs impérieux“ (zwingende Gründe) angeführt werden können. Eine klare Definition dessen, was als motif impérieux akzeptiert wird, gibt es nicht, aber es werden Beispiele genannt: So kann z. B. ein derartiger Grund vorliegen, wenn ein in Not geratener Angehöriger nur so aus seiner misslichen Lage befreit werden kann. Ein akzeptierbarer Grund kann auch im Beruflichen liegen, wenn etwa ein Anwalt einen Klienten an einem weit entfernten Gericht vertreten muss oder wenn ein Fernfahrer seinen Lkw an ein entferntes Ziel bringen muss. Bei der Anerkennung der motifs impérieux sind die kontrollierenden Beamten angewiesen, nur wirklich unabweisbare Gründe zu akzeptieren. Kontrollen sollen an Bahnhöfen, Flughäfen, Mautstellen etc. oder auch an den Ortsgrenzen beliebter touristischer Ziele durchgeführt werden. Verstöße gegen die 100km-Regel werden mit Strafen von 135 Euro belegt.

Wer sich mehr als 100km von seinem ständigen Aufenthaltsort entfernen will, benötigt dafür ein neues Formular, das als PDF-Datei aus dem Internet heruntergeladen werden kann:

11-05-2020-Déclaration-déplacement-FR-pdf

Bei den anerkennungswürdigen Gründen für das Überschreiten der 100km-Grenze sind keinerlei touristische Motive aufgeführt. Das wird auch bis zu einer Änderung, die möglicherweise zum 15. Juni verfügt werden kann, so bleiben. Solange das so ist, sind touristische Einreisen nach Frankreich nicht möglich. Wer es trotzdem über die Grenze schafft, muss damit rechnen, dass er bei Kontrollen, die natürlich besonders Autos mit ausländischen Kennzeichen ins Visier nehmen werden, erwischt und nach Hause geschickt wird.

Wir fügen zum Herunterladen  eine Worddatei mit den wichtigsten Aussagen dieser Datei an, die bei Bedarf in eine Übersetzungsmaschine (z. B. Deepl.com) eingegeben und ins Deutsche übertragen werden kann, wobei natürlich der maßgebliche Text der französische bleibt:

Déclaration de déplacement en dehors de son département et à plus de 100 km de son domicile

 

_____________________________________

 

 

 

Grüne und rote Departements

Karte vom 7. Mai 2020

 

„Grüne“ und „rote“ Departements

Die erste vom Gesundheitsministerium veröffentlichte Karte, die zeigt, welche Departements als „grün“ eingestuft und welche als „rot“ klassifiziert worden sind. Die mehr oder weniger orangefarbenen Departements werden bis zum 11. Mai einer der beiden Hauptgruppen zugeordnet. In den „grünen“ Departements werden die Beschränkungen, die zur Eindämmung des Coronavirus verfügt wordens sind, stärker gelockert als in den „roten“. Details werden in den Tagen bis zum 11. Mai publiziert.

 

Einreise nach Deutschland

Ab dem 10. April 2020 gelten für Einreisen nach Deutschland gelten folgende Bestimmungen:  

    • Reisende ohne triftigen Reisegrund dürfen nicht einreisen.
    • EU-Bürger, Bürger eines Schengen-assoziierten Staates oder langjährig in Deutschland wohnhafte Personen sowie deren Familien dürfen einreisen, um an ihren Wohnort zurückkehren. Nach mehrtägigem Auslandsaufenthalt wird grundsätzlich eine verbindliche 14-tägige Quarantäne angeordnet. Das gilt auch für Deutsche.
    • Für Personen wie Berufspendler oder Geschäftsreisende, die aus notwendigen und unaufschiebbaren beruflichen Gründen ein- und ausreisen, wird keine Quarantäne angeordnet, sofern sie keine Krankheitssymptome aufweisen.
    • An den Grenzen zu Österreich, der Schweiz, Frankreich, Luxemburg und Dänemark finden in Abstimmung mit den Nachbarstaaten weiterhin vorübergehende Grenzkontrollen statt.
    • Fluggäste und Schiffspassagiere sind verpflichtet, Identität, Reiseroute und Kontaktdaten weiterzugeben. Die jeweiligen Beförderer müssen diese sammeln und an die zuständigen Behörden übermitteln.

Berufspendler sind von den neuen Beschränkungen ausgenommen, auch die Warenverkehrsfreiheit ist nicht betroffen. Dem Vorschlag der Bundesregierung müssen die Bundesländer noch zustimmen. Gespräche zwischen Bund und Ländern hierzu sind in der laufenden Woche geplant.

https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/einreiseregeln-coronavirus-1739526

________________________________________

 

Einreise nach Frankreich

Bei der Einreise nach Frankreich muss in der Zeit der in Frankreich geltenden Ausgangsbeschränkungen an der Grenze ein Formular vorgelegt werden, in dem neben Angaben zur Person des Reisenden erklärt werden muss, warum man die Reise nach Frankreich antreten will. Dieses Formular muss währnd der gesamten Anreise mitgeführt werden, wobei nicht sicher ist, dass alle kontrollieren Polizeibeamten bei der Anerkennung von Reisegründen zu demselben Ergebnis kommen.

Das Formular (Attestation de déplacement et de voyage) kann hier heruntergeladen werden:

https://www.interieur.gouv.fr/Actualites/L-actu-du-Ministere/Attestation-de-deplacement-et-de-voyage

 

Anerkannte Reisegründe sind:

– Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte, wenn sie für die Ausübung von Tätigkeiten, die nicht in Form von Telearbeit oder unaufschiebbaren Geschäftsreisen organisiert werden können, unerlässlich sind.

– Reisen für den Kauf von Gütern, die für die berufliche Tätigkeit notwendig sind, und für den Kauf von Gütern des Grundbedarfs in Einrichtungen, deren Tätigkeit weiterhin erlaubt ist (Liste auf gouvernement.fr).

– Konsultationen und Betreuung, die nicht aus der Ferne erfolgen und nicht aufgeschoben werden können; Konsultationen und Betreuung von Patienten mit Langzeiterkrankungen.

– Reisen aus zwingenden familiären Gründen, zur Unterstützung hilfsbedürftiger Personen oder zur Kinderbetreuung.

– Kurze Fahrten bis zu einer Stunde pro Tag und in einem Umkreis von höchstens einem Kilometer um die Wohnung herum, entweder im Zusammenhang mit der individuellen körperlichen Betätigung der Personen, unter Ausschluss jeglicher gemeinsamer sportlicher Betätigung und jeglicher Nähe zu anderen Personen, oder im Zusammenhang mit Spaziergängen nur mit den Personen, die sich in derselben Wohnung befinden, oder im Zusammenhang mit den Bedürfnissen von Haustieren.

– Gerichtliche oder administrative Vorladung.

– Teilnahme an Missionen von allgemeinem Interesse auf Antrag der Verwaltungsbehörde.

Wie man sieht, sind bei den anerkannten Reisegründen keine aufgeführt, die rein touristische Begründungen haben. Wer mit derartigen Begründungen, etwa dem Besuch eines Ferienhauses, einzureisen versucht, wird an der Grenze abgewiesen und  auf spätere Zeiten vertröstet. Wann die einsetzen werden, weiß in der gegenwärtigen Situation niemand exakt zu sagen. Lockerungen der Einreisevorschriften sind auf keinen Fall vor dem 11. Mai 2020 zu erwarten. Wann Deutsche als Touristen danach nach Frankreich einreisen dürfen, ist zur Zeit nicht zu sagen.

(UM, 19. 04. 2020)

 

Weitere Informationen für die Einreise nach Frankreich (deutsch)

https://www.diplomatie.gouv.fr/de/neuigkeiten/coronavirus-covid-19/article/covid-19-beschrankungen-fur-die-einreise-nach-frankreich-kontinentalfrankreich

 

Alle Einreisewilligen, die keinen der oben genannten Reisegründe in Anspruch nehmen können, ist anzuraten, es nicht darauf ankommen zu lassen, ob man die Beamten an der Grenze überzeugen kann. Besser und klüger ist es, darauf zu warten, dass die derzeit geltenden Einreisebeschränkungen aufgehoben werden. Spekulationen darüber, wann das sein wird, sind derzeit jedoch seriös nicht anzustellen. Nach der am 13. April von Staatspräsident Macron gehaltenen Fernsehansprache ist jedoch davon auszugehen, dass sich vor dem 10. Mai 2020 nichts an den bestehenden Regelungen ändern wird.

(UM, 14. 04. 2020)

 

 

 

Eine überaus nützliche Internetadresse für Deutschsprachige

Die deutsche Botschaft in Paris stellt auf einer informativen und ständig aktualisierten Internetseite wichtige Informationen für alle bereit, die sich derzeit in Frankreich aufhalten, oder durch Frankreich reisen wollen:

https://allemagneenfrance.diplo.de/fr-de/-/2319258

(UM, 04. 04. 2020)

 

 

Fragen und Antworten zum Verhalten während der Ausgangsbeschränkungen wegen der Coronavirus-Pandemie:

Die französische Regierung hat zu diesem Zweck eine Internetseite eingerichtet, die Sie hier erreichen: Klick

Wir haben ein paar der am häufigsten auftretenden Fragen zusammengestellt und übersetzt:

-Kann man den Aufenthaltsort während der Ausgangsbeschränkung ändern?

Der Aufenthaltsort darf sich während der Ausgangsbeschränkung nicht ändern. In besonderen Situationen, die eine Rückkehr an den Hauptwohnsitz erforderlich machen (Ende einer Miete, Schutz von schutzbedürftigen Personen oder Tieren, Kinderbetreuung usw.), muss die Person eine ordnungsgemäß ausgefülltes Formular für die Begründung der Reise und einen Personalausweis mit sich führen.

 

– Ich wohne weit weg von meiner Partnerin, kann ich mich zu ihr begeben während der Ausgangsbeschränkung?

Nein, der einmal gewählte Aufenthaltsort während der Ausgangsbeschränkug kann nicht gechseltwerden werden.

 

– Kann ich im Supermarkt oder im Lebensmittelgeschäft einkaufen gehen?

Supermärkte und Lebensmittelgeschäfte bleiben geöffnet. Ihre Versorgung mit Lebensmitteln und Grundbedarfsgütern wird in den kommenden Tagen und Wochen gewährleistet, und insbesondere die Regeln für Nachtarbeit werden für die Geschäfte gelockert. Es besteht daher keine Gefahr der Rationierung. Hamsterkäufe müssen vermieden werden. Die Kulturbereiche und Cafeterien der Supermärkte werden geschlossen.

 

– Warum sind die Sicherheitsabstände, die zu anderen Personen einzuhalten sind, so wichtig? Man sagt, um sich anzustecken, müssen man eine Viertelstunde in weniger als einem Meter Abstand bei einer andere Person stehen, um sich anzustecken.

Dies ist eine Vorsichtsmaßnahme, denn ein Nullrisiko gibt es nicht. Der Aufenthalt in unmittelbarer Nähe mehrerer Personen, die möglicherweise an VIDOC-19 erkrankt sind, ist vergleichbar mit dem engen Kontakt mit nur einer potenziell betroffenen Person für 15 Minuten. Daher sollten unabhängig von der Dauer des Kontakts Sicherheitsabstände von mindestens 1,5 Meter eingehalten werden, um das Risiko einer Übertragung des Virus zu begrenzen. Die Liste der Einrichtungen, die nicht geschlossen werden müssen, finden Sie im Abschnitt „Geschlossene Einrichtungen“.

 

– Gibt es einen bestimmten Bereich um mein Haus herum, in dem ich meine Einkäufe erledigen kann?

Nein, aber die Regel ist, dass man kurz und in der Nähe des Wohnortes einkaufen muss. Jeder muss verantwortlich sein.

 

– Kann ich weit weg von zu Hause einkaufen gehen?

Die Regel ist, die Einkaufsreisen kurz und in der Nähe des Wohnortes zu halten. Wenn Sie jedoch keine andere Möglichkeit haben, sich zu versorgen, können Sie weit weg von zu Hause einkaufen gehen, um Ihre Grundbedürfnisse zu befriedigen.

 

          – Kann ich zur Bank gehen?

Wesentliche Bankgeschäfte (Barabhebungen, Operationen für Personen unter Vormundschaft oder Treuhandschaft, Maßnahmen der Unternehmensleiter zur Aufnahme von staatlich garantierten Krediten, – Abhebungen von Scheckbüchern oder Kreditkarten…) werden genehmigt und als notwendig erachtet, um wesentliche Aktivitäten (medizinische Konsultationen, Lebensmitteleinkäufe) bezahlen zu können.

 

– Kann ich mit meinem Hund rausgehen?

Ja, damit er seine Bedürfnisse befriedigen kann oder um einen Tierarzttermin zu erhalten.

 

Kann ich weiterhin meiner regulären Tätigkeit wie Angeln, Radfahren, Surfen, Skilaufen nachgehen…?

Nein. Es ist nur möglich, eine kurze körperliche Aktivität individuell und in der Nähe seines Wohnortes (maximaler Radius von einem Kilometer um den Wohnort), innerhalb der Grenze von einer Stunde pro Tag. Dabei ist das ausgefüllte Formular, das den Grund der Entfernung vom Wohnort angibt, bei sich zu führen.  

 

– Ist Radfahren verboten?

Das Radfahren ist als Mittel zur Fahrt zur Arbeit oder zum Einkaufen zugelassen. Es ist jedoch für Freizeitaktivitäten und individuelle körperliche Betätigung verboten. Auf Spaziergängen, um Kinder an die frische Luft zu bringen und wo es Kindern gestattet ist, Fahrrad oder Roller zu fahren, dürfen diese Rad fahren, wenn die erwachsene Begleitperson zu Fuß unterwegs ist.

 

(wird fortgesetzt)

 

_____________________________________

 

Neue Formulare für das Verlassen der heimischen Wohnung während der Ausgangsbeschränkungen

Mit den am 24. März wirksam gewordenen weiteren Einschränkungen für die Freizügigkeit in Frankreich sind neue Formulare vorgeschrieben worden. Diese müssen ausgefüllt und mitgeführt werden, wenn die heimische Wohnung verlassen wird. Zuwiderhandlungen werden mit empfindlichen Geldbußen belegt, wobei im Zweifelsfall nicht darauf gebaut werden sollte, dass Ausländer wegen eventueller Verständigungsschwierigkeiten glimpflicher davon kommen. Die französischen Ordnungshüter neigen zur Humorlosigkeit.

Das seit dem 24. März vorgeschriebene Formular können Sie hier herunterladen und danach ausdrucken: attestation-deplacement-fr-24mrz2020

Eine Übersetzung, die mit dem Programm Deepl vorgenommen und danach punktuell nachgebessert wurde, können Sie hier herunterladen, doch ist diese deutsche Version nur für den privaten Gebrauch bestimmt. Gegenüber der Polizei ist allein die französsiche Version verwendbar: REISEBESCHEINIGUNG-24mrz-Uebersetzung-DeepL

 

Kein Wochenmarkt in Saint-Vivien

Der Wochenmarkt in Saint-Vivien ist gemäss den Anordnungen der französischen Regierung bis auf weiteres geschlossen.

Auskünfte bei der Mairie von Saint-Vivien: Tel. 05.56.09.40.17

(UM, 24.03.2020)

 

Coronavirus- Informationen des französischen Innenministeriums

Aktualisiert am Dienstag, den 17. März um 13:30 Uhr.

Alle Antworten auf Ihre Fragen zum COVID-19 Coronavirus:

Am 16. März 2020 beschloss der Präsident der Republik, Maßnahmen zur Minimierung von Kontakt und Reisen zu ergreifen. Ab Dienstag, dem 17. März, um 12:00 Uhr, ist im gesamten Gebiet ein Eindämmungssystem für mindestens fünfzehn Tage vorhanden. Reisen sind nur in den folgenden Fällen und nur dann erlaubt, wenn Sie über eine Bescheinigung verfügen für:

    • Gehen Sie von zu Hause zur Arbeit, wenn keine Telearbeit möglich ist.
    • Machen Sie wichtige Einkäufe in autorisierten Geschäften vor Ort.
    • Gehen Sie zu einem Arzt;
    • Reisen Sie, um auf Ihre Kinder aufzupassen oder schutzbedürftigen Menschen unter der strengen Bedingung zu helfen, Barrieregesten zu respektieren.
    • Trainieren Sie nur auf individueller Basis, zu Hause und ohne Versammlung.

Die zwei für den Umlauf erforderlichen Dokumente sind verfügbar:

    • das individuelle Zertifikat, das Sie hier herunterladen oder auf kostenlosem Papier reproduzieren können: Attestation_de_deplacement_derogatoire
    •  
    • das Arbeitgeberzertifikat, das Sie in der Regel nicht benötigen .

Verstöße gegen diese Regeln werden mit einer Geldstrafe zwischen 38 und 135 Euro geahndet. Wenn Sie Zweifel an diesen Reisebeschränkungen haben, können Sie die Fragen und Antworten einsehen, indem Sie hier klicken: Klick