Coronavirus

Hinweis der Redaktion

Nachdem seit Ende August 2020 die Problematik der Coronavirusinfektionen eine unerwartet bedrohliche Dynamik entfaltet hat, haben wir entschieden, dass die Berichterstattung darüber nicht mehr auf dieser Seite, sondern bis auf weiteres auf der Seite Médoc-Notizen Juli-September 2020 untergebracht wird. (UM, 09. 09. 2020)

Zu dieser Seite: Klick

Zahlen zur Coronavirus-Situation in Frankreich: Klick

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Strafen für Verstöße gegen das Ausgangsverbot

Das ab 17. Oktober 2020 für zunächst sechs Wochen verfügte nächtliche Ausgangsverbot für den Großraum Paris und acht Großstädte (Aix-Marseille, Grenoble, Lille, Lyon, Montpellier, Rouen, Saint-Étienne und Toulouse) kann in einigen begründeten Fällen aufgehoben werden. Dafür ist jedoch ein Formular auszufüllen, in dem der Grund für die unabweisbare Notwendigkeit des Verlassens der Wohnung zwischen 21h und 6h angegeben und mit Unterschrift bestätigt wird. Das Formular kann hier im PDF-Format heruntergeladen werden:

16-10-2020-attestation-de-deplacement-derogatoire

 

Verstöße werden mit empfindlichenStrafen belegt:

– beim ersten Verstoß: Geldbuße von 135 Euro (die sich bei verspäteter Zahlung um 375 Euro erhöht)

– bei erneutem Verstoß innerhalb von 14 Tagen nach dem ersten: Geldbuße von 200 Euro (die sich bei verspäteter Zahlung um 450 Euro erhöht)

– nach drei Verstößen innerhalb von 30 Tagen: Geldbuße von 3750 Euro oder 6 Monate Gefängnis

 

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Meldepflicht für Rückkehrer

Deutsche, die aus Frankeich an ihre Wohnsitze in Deutschland zurückkehren, müssen, solange Frankeich als Risikogebiet eingestuft ist, das für sie zuständige Gesundheitsamt von ihrer Rückkehr informieren. Sie erfahren dann dort auch, welche konkreten Verpflichtungen ihnen auferlegt werden. Verstöße gegen die Meldepflicht können mit Geldbußen geahndet werden.

(UM, 16. 10. 2020)

 

Entlassung aus der Quarantäne

Jede und jeder in Deutschland wohnhafte Rückkehrer aus einem Coronavirus-Krisengebiet muss unmittelbar nach der Wiedereinreise nach Deutschland seine Rückkehr bei dem zuständigen Gesundheitsamt anzeigen, und zwar unabhängig davon, ob man sich vor der Rückkehr einem Corona-Test unterzogen hat. Daraufhin verfügt das Gesundheitsamt routinemäßig eine 14-tägige Quarantäne, die durch das Vorlegen eines negativen Coronavirus-Tests abgekürzt werden kann. Die Aufhebung der Quarantäne wird vom Gesundheitsamt verfügt. Es reicht nicht, ein negatives Testergebnis zu haben und mit sich zu führen. Über den damit verbundenen bürokratischen Aufwand kann man sich sicher Gedanken machen, die Vorschriften sind aber eindeutig. Und er ist auch nicht unsinnig, angesichts der Tatsache, dass negativ getestete Einreisende  sich infiziert haben können, ohne dass das bei dem Test schon erkennbar wird. Angesichts der aktuellen Entwicklung der Fallzahlen in Frankreich und auch in Deutschland sollte jede Maßnahme unterstützt werden, die der Ausbreitung des Cornavirus entgegenwirken kann.

Und so sieht eine vom Gesundheitsamt verfügte Entlassung aus der Quarantäne aus:

Sehr geehrte..  …………,

vielen Dank für die Zusendung der Informationen und des Laborbefundes.

Auf Grund des negativen Testergebnisses sind Sie hiermit aus der Quarantäne entlassen.

Mit freundlichen Grüßen

……………………..

 

 

Rückkehr aus dem Médoc nach Nordrhein-Westfalen

Zur Zeit müssen Rückkehrer aus den Krisenregionen Frankreichs (mittlerweile nahezu das gesamte Staatsgebiet mit Ausnahme der Umgebung von Straßburg) sich unmittelbar nach Rückkehr an ihren angestammten Wohnsitz beim zuständigen Gesundheitsamt melden, damit sie als Rückkehrer registriert werden. Am einfachsten geht das per Mail. Mit der Meldung beginnt eine 14tägige Quarantänezeit. Die Quarantäne wird hinter der eigenen Haustür abgesessen. Direkte Kontakte mit Personen der Außenwelt sind außer in lebensbedrohlichen Situationen zu vermeiden. Verstöße können mit empfindlichen Geldbußen belegt werden.

Die Dauer der Quarantäne kann abgekürzt werden, wenn ein negatives Ergebnis eines Test auf das Coronavirus vorgelegt wird.

Für den Test muss ein Abstrich vorgenommen werden, z.B. bei einem praktischen Arzt, der den Abstrich an ein Labor weiterleitet. Sobald das (hoffentlich negative) Ergebnis vorliegt, ist das Gesundheitsamt zu informieren, das dann die Quarantäne aufhebt, was unter Umständen eine gewisse Zeit braucht. Vorsicht vor Eigenmächtigkeiten: die Quarantäne ist erst dann rechtswirksam aufgehoben, wenn das vom Gesundheitsamt bestätigt wird.

Zwischen Abstrich und Testergebnis vergehen im günstigsten Fall 24 Stunden, wenn es schlechter läuft auch ein paar Tage. Achten Sie darauf, dass dem Testlabor Ihre korrekten Daten (Name, Vorname, Geburtsdatum, Postleitzahl des Wohnortes) mitgeteilt werden, da damit die Identifikation vorgenommen wird, die sicherstellen soll, dass das Laborergebnis tatsächlich der Person zugeordnet wird, von der der Abstrich vorgenommen wurde.

Die Gesundheitsämter halten Merkblätter bereit, die im Internet heruntergeladen werden können, die eine gute Orientierung bieten. Bei Bedarf kann man Fragen auch per Telefon abklären.

Für den 15. Oktober 2020 sind Änderungen für Rückkehrer aus Krisengebieten angekündigt, die zur Zeit noch nicht definitiv festgelegt sind.

Die Bestimmungen für die übrigen Bundesländer können von den Regelungen für NRW abweichen, aber auch dort bekommt man die erforderlichen Informationen bei den Gesundheitsämtern.

(UM, 08. 10. 2020)

 

 

Neue Einstufungen der Risikogebiete

Das Robert-Koch-Institut teilt am 30. 09. 2020, 22.25h mit:

 

Belgien: es gilt nun das gesamte Land als Risikogebiet.

Frankreich: es gilt nun das gesamte Land mit Ausnahme der Region Grand-Est als Risikogebiet.“

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html

In Kürze werden neue Regelungen für Deutsche eintreten, die aus Risikogebieten nach Deutschland zurückkehren. Zur Zeit ist weder der genaue Zeitpunkt für das Inkrafttreten dieser neuen Bestimmungen noch deren exakter Inhalt bekannt. Die Arbeiten daran laufen in den zuständigen Bundesministerien und in den Bundesländern. Wahrscheinlich werden die neuen Reglungen zum 15. Oktober in Kraft treten.

(UM, 30. 09. 2020)

 

 

Coronavirus-Test in Soulac

In Soulac kann man in einem Labor an der Avenue de Grayan einen Coronavirus-Test machen lassen. Voraussetzung ist eine telefonische Terminvereinbarung.

Für den Test ist ein Formular auszufüllen, das hier heruntergeladen werden kann: formulaire_patient_labo_covid_v1.0

Adresse, Tel.Nr. des Labors:  Klick

 

Coronavirus in Frankreich: 29. Sept. 2020

In Frankreich sind in den letzten 24 Stunden 8.051 neue Coronaviruserkrankungen festgestellt worden, nach 4.070  am Vortag. Dabei hat der Prozentsatz der positiven Tests weiter  zugelegt auf 7,6% (Vortag: 7,5%). In den letzten sieben Tagen sind 3.984 (nach 4.069 am Vortag) Patienten mit Coronaviruserkrankungen in Krankenhäuser eingewiesen worden.

 In der Zeit vom 20. 09. bis zum 26. 09. 2020 wurden im Departement Gironde, berechnet auf 100.000 Einwohner, 102,5 Erkrankungen mit dem Coronavirus festgestellt (am Vortag: 103,3), also etwas weniger als in dem vorhergehenden Zeitraum. Auch wenn die Fallzahlen pro 100.000 Einwohner damit immer noch erheblich über dem Wert von 50 liegen, hat sich die Entwicklung im Departement Gironde im Vergleich zu anderen Departements vergleichsweise günstig gestaltet, denn es liegt damit  weiterhin an 19. Stelle der Departements des Mutterlands und nicht mehr an zweiter Stelle wie noch vor kurzem. Bei der Bewertung der Zahlen muss aber berücksichtigt werden, dass die Werte für die Wochenenden nur bedingt mit den übrigen Wochentagen zu vergleichen sind, weil am Wochenende nicht alle Labore arbeiten und verzögerungsfrei ihre Ergebnisse weitermelden.

(SudOuest.fr avec AFP : Coronavirus en France : plus de 800 nouveaux patients en réa en une semaine, in : SUDOUEST, 29. 09. 2020, 21.16h,  Internet-Ausg. ; und : https://geodes.santepubliquefrance.fr/ )

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Kurzbericht eines Heimkehrers aus dem Departement Gironde: Klick

 

 

Ein- und Durchreisebestimmungen für Belgien

Transit-Reisende, die durch Belgien fahren, um z.B. nach Deutschland oder in die Niederlande zu gelangen, können dies problemlos tun, doch sollte sie einige in Belgien verpflichtend vorgeschriebene Dinge beachten, der Nichtbefolgung empfindliche Bußgelder nach sich ziehen können.

Wir zitieren einen Passus aus der Verlautbarung vom 24. 09. 2020 des deutschen Außenministeriums für Reisen nach Belgien:

„Die Durchreise durch Belgien ist grundsätzlich wieder ohne Grenzkontrollen möglich. Stichprobenartig kontrolliert die belgische Polizei an den Landgrenzen, ob das Public Health Passenger Locator Form https://travel.info-coronavirus.be/de/public-health-passenger-locator-form ausgefüllt wurde. Für Durchreisende, die sich weniger als 48 Stunden in Belgien aufhalten, ist das Formular nicht verpflichtend.

Nicht notwendige Reisen in Länder, die das belgische Außenministerium als „Rote Zone“ klassifiziert, sind ab 25. September 2020 nicht mehr verboten. Es besteht jedoch eine dringende Reisewarnung.

Reiseverbindungen

Der grenzüberschreitende Flug-, Zug- und Busverkehr funktioniert, ist allerdings teilweise reduziert.

Beschränkungen im Land

Geschäfte, Hotels, Cafés, Restaurants und Fitnessstudios sind, unter Beachtung der einschlägigen Hygiene- und Abstandsregeln, geöffnet. Seit 1. Juli 2020 sind Kongresssäle, Theater, Kinos, Schwimmbäder, Wellnesszentren, Freizeitparks u.ä. ebenfalls wieder geöffnet. Discotheken und Clubs bleiben geschlossen. Die maximale Gruppengröße für private Treffen oder Restaurantbesuche ist auf zehn Personen (plus ggf. Kinder) beschränkt. Abstandsregeln müssen dabei eingehalten werden. Für professionell organisierte Veranstaltungen wie etwa Hochzeitsfeiern gelten keine Personenobergrenzen, aber die sehr strengen Auflagen für die Gastronomie. Kontakte ohne Maske außerhalb des eigenen Haushalts, bei denen Abstandsregeln nicht eingehalten werden können, sollen so weit wie möglich vermieden werden und fünf Kontakte pro Person pro Monat nicht überschreiten. Kinder sind hiervon ausgenommen. Großveranstaltungen sind nach wie vor untersagt.

Hygieneregeln

Es gelten Abstandsregeln von 1,50 m. In Brüssel gilt seit 12. August 2020 eine Maskenpflicht im gesamten öffentlichen Raum; im Rest des Landes besteht Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln inkl. Haltestellen, Bahnhöfen und Bahnsteigen sowie an den Flughäfen, in Geschäften, Einkaufszentren, z.T. auch in Einkaufsstraßen, Gotteshäusern, Kultureinrichtungen, auf Märkten und beim Betreten von Restaurants/Cafés. Die Gemeinden legen selbstständig Zonen im öffentlichen Raum fest, in denen Maskenpflicht besteht. Die Zahl der Kunden in Geschäften ist, in Abhängigkeit von der Größe des Geschäfts, beschränkt. In gastronomischen Betrieben, Sportstätten, sowie Wellness- und Fitnesscentern werden Kontaktinformationen der Gäste für 14 Tage gespeichert.

Das Missachten der Regelungen kann zu einer Geldbuße in Höhe von bis zu 250,- Euro führen.“

 

Informationen der belgischen Regierung:

https://www.info-coronavirus.be/de/faq/

 

 

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Was müssen Rückkehrer aus Risikogebieten bei der Einreise nach Deutschland tun ?

Wer aus einem Risikogebiet nach Deutschland zurückkehrt, muss sich testen lassen, um festzustellen, ob er vom Coronavirus infiziert ist.

Dieser Test kann in dem Land, aus dem man nach Deutschland einreist, durchgeführt werden, allerdings muss das Testergebnis bei der Einreise weniger als 48 Stunden alt sein. Angesichts der teilweise nicht sehr zügigen Auswertungen der Tests in Frankreich, wird diese Bedingung dort wohl nur selten zu erfüllen sein.

In diesem Fall muss man sich in Deutschland testen lassen

 

Einreisende aus Risikogebieten sollten sich – soweit dies möglich ist – am Flughafen und an den Häfen testen lassen.

Wer diese Möglichkeit nicht nutzen kann, weil er z.B. mit dem Auto einreist, der kann  den Test nach telefonischer Ankündigung auch bei einem niedergelassenen Arzt durchführen lassen. Bei der ärztlichen Terminservicestelle unter der Nummer 116 117 erfahren Einreisende, wo genau bei ihnen vor Ort ein Test durchgeführt wird.

Reisende aus Risikogebieten sind verpflichtet, sich unverzüglich nach Rückkehr beim zuständigen Gesundheitsamt zu melden und dort auch Angaben über mögliche Symptome und einen Test zu machen.

Auskünfte über das, was zu tun ist, erteilen die Gesundheitsämter oder die Hausärzte.

Ausführlich informiert eine Internetseite des Bundesgesundheitsministeriums:

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus-infos-reisende/faq-tests-einreisende.html#c18624

 

 

Was kann jeder Einzelne tun um sein Infektionsrisiko zu beeinflussen?

Es gibt keine Patentrezepte, aber ein paar Schlussfolgerungen, die sich aus der Nachrichtenlage ergeben:

    • Jeder kann die Zahl und Intensität der Kontakte, die er mit anderen hat, steuern und jeder sollte dabei daran denken, dass er mit jedem Kontakt, den er nicht hat, sein eigenes Infektionsrisiko reduzieren kann.
    • Jeder sollte peinlich die drei Maßnahmen einhalten, die schon seit langem empfohlen werden und die ja offenbar auch in Frankreich wähend der ersten Coronavirus-Welle ihre Wirksamkeit gezeigt haben, also: Maske, Abstand, Hygiene.
    • Wer sich im nördlichen Médoc aufhält, sollte dort bleiben, also nicht nach Bordeaux oder Arcachon, Lacanau oder noch weiter wegfahren
    • Wer an sich Anzeichen einer Erkrankung wahrnimmt, die auf eine Infektion hinweisen könnten, sollte sich an einen Arzt wenden, mit dem das weitere Vorgehen abgestimmt werden kann.                    (UM, 11. 09. 2020)

 

 

Links zur Coronavirus-Problematik in Frankreich

Das Auswärtige Amt der Bundesrepublik informiert regelmäßig über viele Probleme, die Deutschen im Ausland begegnen könne. Dazu gehören seit einigen Monaten auch die Dinge, die mit dem Coronavirus zu tun haben.

Die Ergebnisse können in deutscher Sprache über diese Links abgerufen und eingesehen werden:

 

https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender/frankreich-node/frankreichsicherheit/209524

 

Zur Coronavirus-Lage in Frankreich

Das Auswärtige Amt in Berlin warnt aufgrund hoher Infektionszahlen vor nicht notwendigen Reisen in die französischen Regionen Île-de-France (mit der Hauptstadt Paris) und Provence-Alpes-Côte-d’Azur.

Besonders betroffen sind die  Départements im Großraum Paris und die Départements 13 Bouches-du-Rhône und 06 Alpes-Maritimes an der Mittelmeerküste. In diesen Regionen überschreitet die Zahl der Neuinfektionen 50 Fälle pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage, weshalb sie zu Risikogebieten erklärt wurden.

Personen, die aus den genannten Départements nach Deutschland einreisen, müssen sich einem kostenlosen PCR-Test unterziehen sowie ggfs. eine Quarantäne auf sich nehmen.

Das Department Gironde gehört ebenso wie die Departements Bouches-du-Rhône,  Guyane, Hérault, Loiret, Paris, Rhône, Sarthe, Seine-Saint-Denis und  Val-de-Marne zu den Departements, in denen die Gefahr, sich mit Coronavirus zu infizieren, höher eingestuft wird, als in den meisten anderen französischen Departements.

Die Regionen Île de France und Provence-Alpes-Côte d’Azur gelten seit dem 24. August als Risikogebiete.

Auch in den Départements Herault in der Region Languedoc-Roussillon und Sarthe in der Region Pays-de-la-Loire ist die Zahl der Neuinfizierten erheblich angestiegen.

(www.auswaertiges-amt.de: Frankreich: Reise- und Sicherheitshinweise, 24.08.2020)

 

 

 

Corona-Tests der regionalen Gesundheitsagentur im Departement Gironde, August 2020

Lundi 31 août

Pas de programmation.

Dimanche 30 août

Pas de programmation.

Samedi 29 août

Pas de programmation.

Vendredi 28 août

    • Bordeaux : De 9h à 14h, aux platanes des quais, quai Louis XVIII – en bas de la place des Quinconces
    • Arcachon : Du lundi au vendredi de 12h à 14h, parvis de la gare d’Arcachon
    • La Teste de Buch : Du lundi au vendredi de 13h à 15h, parking de la plage du Petit Nice

Jeudi 27 août

    • Bordeaux : De 9h à 14h, aux platanes des quais, quai Louis XVIII – en bas de la place des Quinconces
    • Arcachon : Du lundi au vendredi de 12h à 14h, parvis de la gare d’Arcachon
    • La Teste de Buch : Du lundi au vendredi de 13h à 15h, parking de la plage du Petit Nice

Mercredi 26 août

    • Bordeaux : De 9h à 14h, aux platanes des quais, quai Louis XVIII – en bas de la place des Quinconces
    • Arcachon : Du lundi au vendredi de 12h à 14h, parvis de la gare d’Arcachon
    • La Teste de Buch : Du lundi au vendredi de 13h à 15h, parking de la plage du Petit Nice

Mardi 25 août

    • Bordeaux : De 9h à 14h, aux platanes des quais, quai Louis XVIII – en bas de la place des Quinconces
    • Arcachon : Du lundi au vendredi de 12h à 14h, parvis de la gare d’Arcachon
    • La Teste de Buch : Du lundi au vendredi de 13h à 15h, parking de la plage du Petit Nice

Lundi 24 août

    • Bordeaux : De 9h à 14h, aux platanes des quais, quai Louis XVIII – en bas de la place des Quinconces
    • Arcachon : Du lundi au vendredi de 12h à 14h, parvis de la gare d’Arcachon
    • La Teste de Buch : Du lundi au vendredi de 13h à 15h, parking de la plage du Petit Nice

Dimanche 23 août

Pas de programmation.

Samedi 22 août

Pas de programmation.

Vendredi 21 août

    • Bordeaux : De 9h à 14h, aux platanes des quais, quai Louis XVIII – en bas de la place des Quinconces
    • Arcachon : Du lundi au vendredi de 12h à 14h, parvis de la gare d’Arcachon
    • La Teste de Buch : Du lundi au vendredi de 13h à 15h, parking de la plage du Petit Nice

Jeudi 20 août

    • Bordeaux : De 9h à 14h, aux platanes des quais, quai Louis XVIII – en bas de la place des Quinconces
    • Arcachon : Du lundi au vendredi de 12h à 14h, parvis de la gare d’Arcachon
    • La Teste de Buch : Du lundi au vendredi de 13h à 15h, parking de la plage du Petit Nice

Mercredi 19 août

    • Bordeaux : De 9h à 14h, aux platanes des quais, quai Louis XVIII – en bas de la place des Quinconces
    • Arcachon : Du lundi au vendredi de 12h à 14h, parvis de la gare d’Arcachon
    • La Teste de Buch : Du lundi au vendredi de 13h à 15h, parking de la plage du Petit Nice

Mardi 18 août

    • Bordeaux : De 9h à 14h, aux platanes des quais, quai Louis XVIII – en bas de la place des Quinconces
    • Arcachon : Du lundi au vendredi de 12h à 14h, parvis de la gare d’Arcachon
    • La Teste de Buch : Du lundi au vendredi de 13h à 15h, parking de la plage du Petit Nice

Lundi 17 août

    • Bordeaux : De 9h à 14h, aux platanes des quais, quai Louis XVIII – en bas de la place des Quinconces
    • Arcachon : Du lundi au vendredi de 12h à 14h, parvis de la gare d’Arcachon
    • La Teste de Buch : Du lundi au vendredi de 13h à 15h, parking de la plage du Petit Nice

Dimanche 16 août

Pas de programmation à ce stade.

Samedi 15 août

    • Mérignac : De 9h à 17h, Hall A – niveau arrivée – rez-de-rue – Aéroport de Bordeaux

Vendredi 14 août

    • Bordeaux : De 9h à 14h, aux platanes des quais, quai Louis XVIII – en bas de la place des Quinconces
    • Mérignac : De 9h à 17h, Hall A – niveau arrivée – rez-de-rue – Aéroport de Bordeaux
    • Arcachon : Du lundi au vendredi de 12h à 14h, parvis de la gare d’Arcachon
    • La Teste de Buch : Du lundi au vendredi de 13h à 15h, parking de la plage du Petit Nice
    • Lacanau : de 10h30 à 12h30, „L’Escoure“, Place de l’Europe (à côté de l’office de tourisme)
    • Vendays-Montalivet : de 10h30 à 12h30, Plage de Montalivet – esplanade sud
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So oder ähnlich werden ab 20. Juli 2020 die Hinweise aussehen, die vor Eintritt in alle öffentlich zugänglichen Räumlichkeiten daran erinnern sollen, dass in Frankreich ab 20. Juli 2020 die Pflicht besteht, in allen öffentlich zugänglichen geschlossenen Räumen eine Gesichtsschutzmaske zu tragen. Zuwiderhandlungen werden mit einer Geldstrafe von 135 Euro belegt. (UM, 20. 07. 2020)

 

Gesichtsmasken senken Infektionsrisiko beträchtlich

Während zu Anfang der Corona-Pandemie die Wirksamkeit der Gesichtsschutzmasken als nicht sonderlich hoch eingeschätzt wurde, hat sich mit zunehmender Zeit und vor allem nach dem Vorliegen belastbarer Zahlen diese Einstellung bei den Fachleuten grundlegend geändert. Auch wenn nicht immer ein empirisch zuverlässiger Vergleich zwischen den Infektionszahlen mit und ohne Gesichtsmasken vorgenommen werden kann, steht fest, dass die Ausbreitung des Virus überall dort stark zurückgegangen ist, wo das Tragen der Schutzmasken flächendeckend verpflichtend gemacht worden ist. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) rät dazu, überall da, wo das Einhalten des Mindestabstandes von einem Meter nicht möglich ist, Gesichtsschutzmasken zu tragen. Aus Studien, die die WHO in Auftrag gegeben hat, ergibt sich, dass das Tragen von Masken das Infektionsrisiko um bis zu 85% senken kann. Ohne die Bedeckung von Mund und Nase betrug das Risiko 17,4 %, mit Schutzmasken fiel es auf 3,1 %, wie das Ärzteblatt berichtet.

(https://www.t-online.de/leben/id_88225666/corona-und-maskenpflicht-diesen-einfluss-gibt-es-auf-die-infektionszahlen.html)

 

 

Der Monatmarkt am 12. 07. 2020: Als wenn das Coronavirus nie existiert hättte

Der Montamarkt war am zweiten Julisonntag richtig gut besucht, so dass man glauben konte, alles sei gut. Nicht gut war jedoch, dass …

 

nur eine kleine Minderheit der Marktbesucher Masken trug, obwohl über Lautsprecher in drei Sprachen dazu aufgefordert wurde. Mindestens genau so erstaunlich war es, dass eigentlich niemand erkennen ließ, dass er schon einmal was vom Mindestabstand gehört hatte.

 

Diese Beobachtungen ließen sich …

 

überall auf dem Markt machen, wobei mal der Anteil der Maskenträger geringfügig größer war, und hin und wieder …

 

auch die Abstände zu den anderen Marktbesuchern etwas größer zu sein schienen. Dabei ist jedoch zu berücksichtigen, dass wir es beim Fotografieren nicht …

 

darauf abgelegt hatten, in das dickste Getümmel zu geraten.

 

An diesem Stand konnten wir ein aussagekräftiges Bild zum Mindestabstand machen. Enger kann man nicht mehr stehen  und besser kann man nicht zeigen, dass es nicht leicht ist, der intellektuellen Anforderung zu genügen, die die Beachtung des Mindestabstandes in Coronazeiten verlangt.

 

 

Strandvorschriften

Während bei der Freigabe der Strände nach der durch die Coronakrise bedingten Sperrung das Prinzip der plage dynamique gelten sollte, was meinte, dass man am Strand alles tun könnte, was mit Bewegung verbunden sei, hat sich schnell herausgestellt, dass dieses Prinzip weder durchzusetzen, noch sinn- und zweckvoll zu begründen war. Tatsächlich haben wir im Bereich der Strände der Gemeinden Grayan und Montalivet nicht sehen können, dass seitens der Strandaufsicht Anstrengungen unternommen wurden, um die Strandbesucher auf Trab zu halten. Tatsächlich läuft mittlerweile, Stand Mitte Juni, der Strandbetrieb wie vor der Coronakrise. Wenn bisweilen der Eindruck entstehen konnte, die Strandbesucher hätten es mit der Bewegungsfreude, dann lag das an den mitunter nicht sommerlichen Temperaturen. Ansonsten geht es an den Stränden des Médoc so zu wie eigentlich immer.

(UM, 19. 06. 2020)

 

 

 

Seit 15. Juni 2020 keine Einreisebeschränkungen mehr nach Frankreich

Die französische Regierung hat nach dem Abflauen der Coronavirus-Probleme die Öffnung der Grenzen innerhalb des Schengenraumes verfügt. Für Reisende aus Deutschland bedeutet dies, dass sie ohne Einschränkungen nach Frankreich einreisen können und sich in Frankreich frei bewegen können ohne jede Einschränkung.

Innerhalb Frankreich gibt es aber noch einige Auflagen, an die man sich halten muss.

Es besteht Gesichtmaskenpflicht für Personen über 11 Jahren in Flugzeugen, Zügen, Bussen, Bahnhöfen, Flughäfen, Bushaltestellen, Taxis und Sammeltaxis. Generell gilt, dass überall dort, wo das machbar ist, Mindestabstände von 1 m, besser mehr, zu anderen Personen einzuhalten sind. Diese Mindestabstandsregelung gilt auch in Restaurants und ähnlichen Orten.

Campingplätze und Jugendherbergen sind wieder geöffnet, wobei teilweise Auflagen zu erfüllen sind, auf die vor Ort hingewiesen wird.

Strände, Parks und Wälder sind frei zugänglich, wobei jedoch die Abstandsregeln dort ebenfalls gelten.

Konzertsäle, Vergnügungsparks, Diskotheken, Kinos und ähnliche Veranstaltungsorte sind frühestens ab dem 22. Juni 2020 wieder geöffnet. Museen sind bereits wieder geöffnet oder werden es in nächster Zukunft sein. Auch dort gelten Maskenpflicht und Abstandsregelungen.

Großveranstaltungen mit über 5.000 Teilenehmern sind untersagt bis zum September, unter Umständen auch länger.

Wer in Frankreich unterwegs ist, sollte grundsätzlich eine Gesichtsmaske zumindest mitführen, um sie verfügbar zu haben, wenn ihr Anlegen, z.B. in den Empfangsgebäuden von Campingplätzen verlangt wird.

(UM, 16. 06. 2020)

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Die weiter unten stehenden Beiträge und Hinweise sind allesamt nicht mehr aktuell, weil sie durch eine Reihe von Lockerungsmaßnahmen aufgehoben worden sind. Wir lassen sie zunächst  stehen, obwohl sie nur noch von historischem Interesse sind.

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Neues Formular für Reisen innerhalb Frankreichs

Nachdem der Kreis der als schwerwiegend anerkannten Gründe für Reisen von mehr als 100 km in Frankreich erweitert wurde, wurde ein neues Formular herausgegeben, das hier heruntergeladen werden kann:

21-05-2020-declaration-de-deplacement-fr

 

 

Einreise nach Frankreich

Seit dem 11. Mai darf man sich in Frankreich ohne Angabe von Gründen von seinem Wohnsitz bis zu 100 km entfernen. Reisen über die 100-km-Begrenzung hinaus sind nur zulässig, wenn schwerwiegende Gründe (motif impérieux) vorgebracht werden können. Touristische Beweggründe werden nicht anerkannt, auch nicht das Aufsuchen eines eigenen Hauses in Frankreich. Nicht nur Juristen bemängeln, dass nirgendwo eindeutig definiert ist, was ein motif impérieux ist und dass es letztlich bei den kontrollierenden Beamten liegt, ob sei vorgebrachte Begründungen akzeptieren oder nicht. Dabei sind die Beamten angewiesen, den Begriff des motif impérieux sehr eng auszulegen.

Die in den 20-Uhr-Nachrichten der ARD-Tagesschau am 16. Mai weitergegebene Meldung, nach der der Besitz eines Hauses in Frankreich als motif impérieux anerkannt werde, um nach Frankreich einreisen zu könne, ist in dieser Form nicht zutreffend, wie uns auf Nachfrage von der zuständigen Redaktion der Tagesschau mitgeteilt wurde.

Eine in derselben Angelegenheit von unserer Redaktion an die französische Botschaft in Berlin gerichtete Frage, ob momentan eine Einreise nach Frankreich mit der Begründung, man besitze dort ein Haus möglich sei, wurde deutlich und eindeutig verneint.

Es ist allerdings in den letzten Tagen ein paar Deutschen gelungen, nach Frankreich einzureisen und ohne Behinderungen ein Ziel am Atlantik zu erreichen. Das kann jedoch nicht als Beleg dafür gelten, dass die Einreise nach Frankreich auch ohne das Vorliegen eines motif impérieux zulässig ist. In diesen Fällen hat die Einreise wohl nur deswegen Erfolg gehabt, weil die eigentlich zu erwartenden Kontrollen nicht oder nur oberflächlich durchgeführt worden sind.

Zur Zeit laufen Gespräche auf diplomatischer Ebene innerhalb der Europäischen Union, die Anlass zu der Erwartung geben, dass die momentan noch bestehenden Einreisebeschränkungen schon bald abgemildert oder aufgehoben werden könnten. Für diese Erwartung sprechen auch Äußerungen aus französischen Regierungskreisen, die die wirtschaftliche Bedeutung des Tourismus betonen, der in Frankreich einen deutlich höheren volkswirtschaftlichen Stellenwert hat als etwa in Deutschland.

Nach den Erfahrungen der letzten Wochen sind in diesem Bereich kurzfristige Entwicklungen und Änderungen nicht ausgeschlossen, doch sind zuverlässige Prognosen wie immer, wenn es um zukünftige Entwicklungen geht, nur mit Vorsicht zu stellen.

Um in diesem Bereich Zugang zu den neuesten Entwicklungen zu haben, empfehlen wir zwei Links:

Informationen in deutscher Sprache über die in Frankreich geltenden Regelungen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus finden Sie hier:

https://allemagneenfrance.diplo.de/fr-de/-/2319258

 

Internetseite des franz. Außenministeriums zu Fragen des Coronavirus und der damit verbundenen Folgen:

https://de.ambafrance.org/Coronavirus-Covid19-FAQ

(UM, 19. 05. 2020)

 

 

Reisebeschränkungen in Frankreich nach dem 11. Mai 2020

Mit dem am 11. Mai eingetretenen déconfinement, der Reduzierung der im Zusammenhang mit der Coronaviruskrise erlassenen Beschränkungen der Bewegungsfreiheit der Einwohner, sind neue Vorschriften wirksam geworden, die auch für Ausländer wichtig sind, die nach Frankreich einreisen wollen oder sich bereits in Frankreich aufhalten.

Personen, die sich derzeit in Frankreich aufhalten, dürfen sich seit dem 11. Mai 100 km von ihrem ständigen Aufenthaltsort oder Wohnsitz entfernen. Gemessen wird die Luftlinie. Als Nachweis für die Einhaltung der 100km-Grenze ist ein justificatif de domicile mituzführen. Anerkannt als Nachweis für den Wohnsitz werden der Personalausweis, sofern er eine französische Adresse ausweist oder eine Rechnung des Wasser- oder Elektrizitätswerks, oder auch ein Bescheid über lokale Steuern, auf dem die Adresse, von der aus gemessen wird, eindeutig ablesbar ist. Diese Nachweise dürfen nicht älter als ein Jahr sein.

Das Zurücklegen größerer Strecken als 100 km ist nur dann erlaubt, wenn dafür „motifs impérieux“ (zwingende Gründe) angeführt werden können. Eine klare Definition dessen, was als motif impérieux akzeptiert wird, gibt es nicht, aber es werden Beispiele genannt: So kann z. B. ein derartiger Grund vorliegen, wenn ein in Not geratener Angehöriger nur so aus seiner misslichen Lage befreit werden kann. Ein akzeptierbarer Grund kann auch im Beruflichen liegen, wenn etwa ein Anwalt einen Klienten an einem weit entfernten Gericht vertreten muss oder wenn ein Fernfahrer seinen Lkw an ein entferntes Ziel bringen muss. Bei der Anerkennung der motifs impérieux sind die kontrollierenden Beamten angewiesen, nur wirklich unabweisbare Gründe zu akzeptieren. Kontrollen sollen an Bahnhöfen, Flughäfen, Mautstellen etc. oder auch an den Ortsgrenzen beliebter touristischer Ziele durchgeführt werden. Verstöße gegen die 100km-Regel werden mit Strafen von 135 Euro belegt.

Wer sich mehr als 100km von seinem ständigen Aufenthaltsort entfernen will, benötigt dafür ein neues Formular, das als PDF-Datei aus dem Internet heruntergeladen werden kann:

11-05-2020-Déclaration-déplacement-FR-pdf

Bei den anerkennungswürdigen Gründen für das Überschreiten der 100km-Grenze sind keinerlei touristische Motive aufgeführt. Das wird auch bis zu einer Änderung, die möglicherweise zum 15. Juni verfügt werden kann, so bleiben. Solange das so ist, sind touristische Einreisen nach Frankreich nicht möglich. Wer es trotzdem über die Grenze schafft, muss damit rechnen, dass er bei Kontrollen, die natürlich besonders Autos mit ausländischen Kennzeichen ins Visier nehmen werden, erwischt und nach Hause geschickt wird.

Wir fügen zum Herunterladen  eine Worddatei mit den wichtigsten Aussagen dieser Datei an, die bei Bedarf in eine Übersetzungsmaschine (z. B. Deepl.com) eingegeben und ins Deutsche übertragen werden kann, wobei natürlich der maßgebliche Text der französische bleibt:

Déclaration de déplacement en dehors de son département et à plus de 100 km de son domicile

 

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Grüne und rote Departements

Karte vom 7. Mai 2020

 

„Grüne“ und „rote“ Departements

Die erste vom Gesundheitsministerium veröffentlichte Karte, die zeigt, welche Departements als „grün“ eingestuft und welche als „rot“ klassifiziert worden sind. Die mehr oder weniger orangefarbenen Departements werden bis zum 11. Mai einer der beiden Hauptgruppen zugeordnet. In den „grünen“ Departements werden die Beschränkungen, die zur Eindämmung des Coronavirus verfügt wordens sind, stärker gelockert als in den „roten“. Details werden in den Tagen bis zum 11. Mai publiziert.

 

Einreise nach Deutschland

Ab dem 10. April 2020 gelten für Einreisen nach Deutschland gelten folgende Bestimmungen:  

    • Reisende ohne triftigen Reisegrund dürfen nicht einreisen.
    • EU-Bürger, Bürger eines Schengen-assoziierten Staates oder langjährig in Deutschland wohnhafte Personen sowie deren Familien dürfen einreisen, um an ihren Wohnort zurückkehren. Nach mehrtägigem Auslandsaufenthalt wird grundsätzlich eine verbindliche 14-tägige Quarantäne angeordnet. Das gilt auch für Deutsche.
    • Für Personen wie Berufspendler oder Geschäftsreisende, die aus notwendigen und unaufschiebbaren beruflichen Gründen ein- und ausreisen, wird keine Quarantäne angeordnet, sofern sie keine Krankheitssymptome aufweisen.
    • An den Grenzen zu Österreich, der Schweiz, Frankreich, Luxemburg und Dänemark finden in Abstimmung mit den Nachbarstaaten weiterhin vorübergehende Grenzkontrollen statt.
    • Fluggäste und Schiffspassagiere sind verpflichtet, Identität, Reiseroute und Kontaktdaten weiterzugeben. Die jeweiligen Beförderer müssen diese sammeln und an die zuständigen Behörden übermitteln.

Berufspendler sind von den neuen Beschränkungen ausgenommen, auch die Warenverkehrsfreiheit ist nicht betroffen. Dem Vorschlag der Bundesregierung müssen die Bundesländer noch zustimmen. Gespräche zwischen Bund und Ländern hierzu sind in der laufenden Woche geplant.

https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/einreiseregeln-coronavirus-1739526

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Einreise nach Frankreich

Bei der Einreise nach Frankreich muss in der Zeit der in Frankreich geltenden Ausgangsbeschränkungen an der Grenze ein Formular vorgelegt werden, in dem neben Angaben zur Person des Reisenden erklärt werden muss, warum man die Reise nach Frankreich antreten will. Dieses Formular muss währnd der gesamten Anreise mitgeführt werden, wobei nicht sicher ist, dass alle kontrollieren Polizeibeamten bei der Anerkennung von Reisegründen zu demselben Ergebnis kommen.

Das Formular (Attestation de déplacement et de voyage) kann hier heruntergeladen werden:

https://www.interieur.gouv.fr/Actualites/L-actu-du-Ministere/Attestation-de-deplacement-et-de-voyage

 

Anerkannte Reisegründe sind:

– Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte, wenn sie für die Ausübung von Tätigkeiten, die nicht in Form von Telearbeit oder unaufschiebbaren Geschäftsreisen organisiert werden können, unerlässlich sind.

– Reisen für den Kauf von Gütern, die für die berufliche Tätigkeit notwendig sind, und für den Kauf von Gütern des Grundbedarfs in Einrichtungen, deren Tätigkeit weiterhin erlaubt ist (Liste auf gouvernement.fr).

– Konsultationen und Betreuung, die nicht aus der Ferne erfolgen und nicht aufgeschoben werden können; Konsultationen und Betreuung von Patienten mit Langzeiterkrankungen.

– Reisen aus zwingenden familiären Gründen, zur Unterstützung hilfsbedürftiger Personen oder zur Kinderbetreuung.

– Kurze Fahrten bis zu einer Stunde pro Tag und in einem Umkreis von höchstens einem Kilometer um die Wohnung herum, entweder im Zusammenhang mit der individuellen körperlichen Betätigung der Personen, unter Ausschluss jeglicher gemeinsamer sportlicher Betätigung und jeglicher Nähe zu anderen Personen, oder im Zusammenhang mit Spaziergängen nur mit den Personen, die sich in derselben Wohnung befinden, oder im Zusammenhang mit den Bedürfnissen von Haustieren.

– Gerichtliche oder administrative Vorladung.

– Teilnahme an Missionen von allgemeinem Interesse auf Antrag der Verwaltungsbehörde.

Wie man sieht, sind bei den anerkannten Reisegründen keine aufgeführt, die rein touristische Begründungen haben. Wer mit derartigen Begründungen, etwa dem Besuch eines Ferienhauses, einzureisen versucht, wird an der Grenze abgewiesen und  auf spätere Zeiten vertröstet. Wann die einsetzen werden, weiß in der gegenwärtigen Situation niemand exakt zu sagen. Lockerungen der Einreisevorschriften sind auf keinen Fall vor dem 11. Mai 2020 zu erwarten. Wann Deutsche als Touristen danach nach Frankreich einreisen dürfen, ist zur Zeit nicht zu sagen.

(UM, 19. 04. 2020)

 

Weitere Informationen für die Einreise nach Frankreich (deutsch)

https://www.diplomatie.gouv.fr/de/neuigkeiten/coronavirus-covid-19/article/covid-19-beschrankungen-fur-die-einreise-nach-frankreich-kontinentalfrankreich

 

Alle Einreisewilligen, die keinen der oben genannten Reisegründe in Anspruch nehmen können, ist anzuraten, es nicht darauf ankommen zu lassen, ob man die Beamten an der Grenze überzeugen kann. Besser und klüger ist es, darauf zu warten, dass die derzeit geltenden Einreisebeschränkungen aufgehoben werden. Spekulationen darüber, wann das sein wird, sind derzeit jedoch seriös nicht anzustellen. Nach der am 13. April von Staatspräsident Macron gehaltenen Fernsehansprache ist jedoch davon auszugehen, dass sich vor dem 10. Mai 2020 nichts an den bestehenden Regelungen ändern wird.

(UM, 14. 04. 2020)

 

 

 

Eine überaus nützliche Internetadresse für Deutschsprachige

Die deutsche Botschaft in Paris stellt auf einer informativen und ständig aktualisierten Internetseite wichtige Informationen für alle bereit, die sich derzeit in Frankreich aufhalten, oder durch Frankreich reisen wollen:

https://allemagneenfrance.diplo.de/fr-de/-/2319258

(UM, 04. 04. 2020)

 

 

Fragen und Antworten zum Verhalten während der Ausgangsbeschränkungen wegen der Coronavirus-Pandemie:

Die französische Regierung hat zu diesem Zweck eine Internetseite eingerichtet, die Sie hier erreichen: Klick

Wir haben ein paar der am häufigsten auftretenden Fragen zusammengestellt und übersetzt:

-Kann man den Aufenthaltsort während der Ausgangsbeschränkung ändern?

Der Aufenthaltsort darf sich während der Ausgangsbeschränkung nicht ändern. In besonderen Situationen, die eine Rückkehr an den Hauptwohnsitz erforderlich machen (Ende einer Miete, Schutz von schutzbedürftigen Personen oder Tieren, Kinderbetreuung usw.), muss die Person eine ordnungsgemäß ausgefülltes Formular für die Begründung der Reise und einen Personalausweis mit sich führen.

 

– Ich wohne weit weg von meiner Partnerin, kann ich mich zu ihr begeben während der Ausgangsbeschränkung?

Nein, der einmal gewählte Aufenthaltsort während der Ausgangsbeschränkug kann nicht gechseltwerden werden.

 

– Kann ich im Supermarkt oder im Lebensmittelgeschäft einkaufen gehen?

Supermärkte und Lebensmittelgeschäfte bleiben geöffnet. Ihre Versorgung mit Lebensmitteln und Grundbedarfsgütern wird in den kommenden Tagen und Wochen gewährleistet, und insbesondere die Regeln für Nachtarbeit werden für die Geschäfte gelockert. Es besteht daher keine Gefahr der Rationierung. Hamsterkäufe müssen vermieden werden. Die Kulturbereiche und Cafeterien der Supermärkte werden geschlossen.

 

– Warum sind die Sicherheitsabstände, die zu anderen Personen einzuhalten sind, so wichtig? Man sagt, um sich anzustecken, müssen man eine Viertelstunde in weniger als einem Meter Abstand bei einer andere Person stehen, um sich anzustecken.

Dies ist eine Vorsichtsmaßnahme, denn ein Nullrisiko gibt es nicht. Der Aufenthalt in unmittelbarer Nähe mehrerer Personen, die möglicherweise an VIDOC-19 erkrankt sind, ist vergleichbar mit dem engen Kontakt mit nur einer potenziell betroffenen Person für 15 Minuten. Daher sollten unabhängig von der Dauer des Kontakts Sicherheitsabstände von mindestens 1,5 Meter eingehalten werden, um das Risiko einer Übertragung des Virus zu begrenzen. Die Liste der Einrichtungen, die nicht geschlossen werden müssen, finden Sie im Abschnitt „Geschlossene Einrichtungen“.

 

– Gibt es einen bestimmten Bereich um mein Haus herum, in dem ich meine Einkäufe erledigen kann?

Nein, aber die Regel ist, dass man kurz und in der Nähe des Wohnortes einkaufen muss. Jeder muss verantwortlich sein.

 

– Kann ich weit weg von zu Hause einkaufen gehen?

Die Regel ist, die Einkaufsreisen kurz und in der Nähe des Wohnortes zu halten. Wenn Sie jedoch keine andere Möglichkeit haben, sich zu versorgen, können Sie weit weg von zu Hause einkaufen gehen, um Ihre Grundbedürfnisse zu befriedigen.

 

          – Kann ich zur Bank gehen?

Wesentliche Bankgeschäfte (Barabhebungen, Operationen für Personen unter Vormundschaft oder Treuhandschaft, Maßnahmen der Unternehmensleiter zur Aufnahme von staatlich garantierten Krediten, – Abhebungen von Scheckbüchern oder Kreditkarten…) werden genehmigt und als notwendig erachtet, um wesentliche Aktivitäten (medizinische Konsultationen, Lebensmitteleinkäufe) bezahlen zu können.

 

– Kann ich mit meinem Hund rausgehen?

Ja, damit er seine Bedürfnisse befriedigen kann oder um einen Tierarzttermin zu erhalten.

 

Kann ich weiterhin meiner regulären Tätigkeit wie Angeln, Radfahren, Surfen, Skilaufen nachgehen…?

Nein. Es ist nur möglich, eine kurze körperliche Aktivität individuell und in der Nähe seines Wohnortes (maximaler Radius von einem Kilometer um den Wohnort), innerhalb der Grenze von einer Stunde pro Tag. Dabei ist das ausgefüllte Formular, das den Grund der Entfernung vom Wohnort angibt, bei sich zu führen.  

 

– Ist Radfahren verboten?

Das Radfahren ist als Mittel zur Fahrt zur Arbeit oder zum Einkaufen zugelassen. Es ist jedoch für Freizeitaktivitäten und individuelle körperliche Betätigung verboten. Auf Spaziergängen, um Kinder an die frische Luft zu bringen und wo es Kindern gestattet ist, Fahrrad oder Roller zu fahren, dürfen diese Rad fahren, wenn die erwachsene Begleitperson zu Fuß unterwegs ist.

 

(wird fortgesetzt)

 

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Neue Formulare für das Verlassen der heimischen Wohnung während der Ausgangsbeschränkungen

Mit den am 24. März wirksam gewordenen weiteren Einschränkungen für die Freizügigkeit in Frankreich sind neue Formulare vorgeschrieben worden. Diese müssen ausgefüllt und mitgeführt werden, wenn die heimische Wohnung verlassen wird. Zuwiderhandlungen werden mit empfindlichen Geldbußen belegt, wobei im Zweifelsfall nicht darauf gebaut werden sollte, dass Ausländer wegen eventueller Verständigungsschwierigkeiten glimpflicher davon kommen. Die französischen Ordnungshüter neigen zur Humorlosigkeit.

Das seit dem 24. März vorgeschriebene Formular können Sie hier herunterladen und danach ausdrucken: attestation-deplacement-fr-24mrz2020

Eine Übersetzung, die mit dem Programm Deepl vorgenommen und danach punktuell nachgebessert wurde, können Sie hier herunterladen, doch ist diese deutsche Version nur für den privaten Gebrauch bestimmt. Gegenüber der Polizei ist allein die französsiche Version verwendbar: REISEBESCHEINIGUNG-24mrz-Uebersetzung-DeepL

 

Kein Wochenmarkt in Saint-Vivien

Der Wochenmarkt in Saint-Vivien ist gemäss den Anordnungen der französischen Regierung bis auf weiteres geschlossen.

Auskünfte bei der Mairie von Saint-Vivien: Tel. 05.56.09.40.17

(UM, 24.03.2020)

 

Coronavirus- Informationen des französischen Innenministeriums

Aktualisiert am Dienstag, den 17. März um 13:30 Uhr.

Alle Antworten auf Ihre Fragen zum COVID-19 Coronavirus:

Am 16. März 2020 beschloss der Präsident der Republik, Maßnahmen zur Minimierung von Kontakt und Reisen zu ergreifen. Ab Dienstag, dem 17. März, um 12:00 Uhr, ist im gesamten Gebiet ein Eindämmungssystem für mindestens fünfzehn Tage vorhanden. Reisen sind nur in den folgenden Fällen und nur dann erlaubt, wenn Sie über eine Bescheinigung verfügen für:

    • Gehen Sie von zu Hause zur Arbeit, wenn keine Telearbeit möglich ist.
    • Machen Sie wichtige Einkäufe in autorisierten Geschäften vor Ort.
    • Gehen Sie zu einem Arzt;
    • Reisen Sie, um auf Ihre Kinder aufzupassen oder schutzbedürftigen Menschen unter der strengen Bedingung zu helfen, Barrieregesten zu respektieren.
    • Trainieren Sie nur auf individueller Basis, zu Hause und ohne Versammlung.

Die zwei für den Umlauf erforderlichen Dokumente sind verfügbar:

    • das individuelle Zertifikat, das Sie hier herunterladen oder auf kostenlosem Papier reproduzieren können: Attestation_de_deplacement_derogatoire
    •  
    • das Arbeitgeberzertifikat, das Sie in der Regel nicht benötigen .

Verstöße gegen diese Regeln werden mit einer Geldstrafe zwischen 38 und 135 Euro geahndet. Wenn Sie Zweifel an diesen Reisebeschränkungen haben, können Sie die Fragen und Antworten einsehen, indem Sie hier klicken: Klick