Spechte

Grünspechte

Grünspechte gehören zu den im Médoc nicht gerade seltenen Vögeln.- Sie sind durch ihre kichernden Rufe weithin hörbar, aber äußerst scheu und, so könnte es scheinen, peinlich darauf bedacht, bloss keine Chance für ordentliche Fotos zu liefern. Da wir hartnäckig sind und manchmal auch Glück haben, haben wir ein paar Bilder zusammenbekommen, die wir hier zeigen wollen.

Grünspecht 2015

Wir sind schon seit ein paar Jahren hinter Grünspechten her, weil wir immer noch keine richtig guten Aufnahmen haben. Diesmal konnten wir zwar eine längere Reihe von Aufnahmen machen, mussten uns aber damit abfinden, dass die Entfernung recht groß war (rund 50m) und dass der Vogel partout im Schatten sitzen wollte. Und dazu kam, dass die Sicht nicht frei war.


Gut zu sehen, wie der Stützschwanz eingesetzt wird.

Der Specht sicherte fast ununterbrochen nach allen Seiten, was aus der Sicht des Fotografen nur bedingt problematisch war, denn so konnte man den herrlich rot leuchtenden Schopf gut ins Bild setzen.
 


Hier wird Beute fixiert.

 

Zum Schluss, allerdings recht gut getarnt, gab es noch eine Futtersuche auf dem Boden, was Spechte übrigens gar nicht so selten machen.

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Zwei Bilder von März 2013


Auch 2013 gilt das oben über Grünspechte Gesagte. Auch zum Fotografierverhalten.


Auch hier weider ein lichtscheues Exemplar

 

Drei Bilder vom Juli 2012

Es ist nicht unmöglich, Grünspechte zu fotografieren, aber es bleibt bei unserer Erfahrung: sie machen es dem Fotografen nicht leicht.

Trotz der wenig günstigen Lichtverhältnisse kann man aber gut sehen, dass Spechte ungewöhnlich kräftige Füße mit langen Krallen haben, mustergültig wird zudem der Gebrauch des Stützschwanzes demonstriert..

Auch im Profil zeigt sich typisch Spechtmäßiges. Der prächtig gefärbte Kopf kommt wegen der Lichtverhältnisse allerdings nicht zur Geltung.

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Ein Grünspecht, weit entfernt und nur mit einem starken Teleobjektiv einzufangen. Ein sehr vorsichtiger Vogel, der menschliche Nähe nicht mag.  Gut zu sehen, wie der Stützschwanz eingesetzt wird. Dieser Specht will um jeden Preis auffallen, er reist mit einer schlecht justierten Feder.

 

Derselbe Grünspecht in leicht veränderter Pose. Auffällig wie auch auf dem vorhergehenden Bild die ungebärdige Feder, die partout nicht glatt anliegen will.

 

Derselbe Specht, auch wieder in einer aus der Sicht des Fotografen ungünstigen Position, bei der der prächtig gezeichnete Kopf überhaupt nicht zur Geltung kommt.  Der Ruf dieses Vogels ähnelt einem lauten Kichern, das weithin zu hören ist. Sehen läßt sich der überaus scheue Grünspecht am liebsten gar nicht. Und wenn man ihn doch erwischt, sitzt er meistens im Schatten oder hinter einem Sichtschutz.

 

Die ungebärdige Feder ist immer noch da, und der Kopf immer noch im Schatten.

 

Ein Grünspechtfoto, das  unter wenig erfreulichen Umständen gemacht wurde. Der hier zu sehende Grünspecht war kurz vor der Aufnahme aus nicht zu ermittelden Gründen auf die Erde gefallen. Dort wurde er, ursprünglich auf dem Rücken liegend, in die hier zu sehende Stellung gebracht. Kurz darauf verstarb er, auch dies aus ungeklärten Gründen.