Schrecken

Heuschrecken, andere Schrecken, Grillen

Kleine Strauchschrecke (Yersinella raymondi)

Zwei Kleine Strauchschrecken, links ein Weibchen, rechts ein Männchen. Die Kleine Strauchschrecke gehört zu den Langfühlerschrecken. Sie ist mit 12 bis 16 mm Länge vergleichsweise klein. Sie kommt in Frankreich recht häufig vor, fehlt aber in Deutschland.

 


Ein Weibchen, gut zu erkennen an dem Legestachel, der auf dem …


diesem Bild besser zu erkennen ist.


Der Legestachel und darüber die Großaufnahme des unteren Teils des rechten Hinterlaufs.


Ein Männchen. Es trägt keinen Legestachel, zeigt aber das beinahe überdimensioniert wirkende hinterste Beinpaar, mit dem diese Schrecken weite Sätze ausführen können.


Die vordere Körperpartie. Gut zu sehen das linke Auge und der rechte Fühler.

 

Eine Grille


Eine männliche Grille


Perspektivenwechsel

 


Draufsicht
 

Eine Heuschrecke, die partout vor gelbem Hintergrund auf die Platte wollte. Nicht unklug, da so die verschiedenen Blau- und Grüntöne des Tierchens besser herauskommen. (10. 07. 2010)

Noch ein Heupferdchen

Eine grüne Heuschrecke, viele sagen Heupferdchen. Auffällig die langen Fühler
 


Kopf und Vorderkörper

Grossaufnahme des Kopfes. Die relativ zarten Beißwerkzeuge verweisen darauf, dass hier ein Lebewesen gezeigt wird, dass recht friedlich vegetarisch lebt.


Kopf von oben


Und noch eine Profilstudie

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Noch eine Sattelschrecke. Ein Weibchen, wie man an dem Legestachel am Hinterleib unschwer erkennen kann. Sattelschrecken sind überaus nützliche Tiere, denn sie attackieren die Gelege von Kiefern-prozessionsspinnern. Sie gehören damit zu den wenigen Fressfeinden, die diese Art hat. Mehr zu Sattelschrecken weiter unten auf dieser Seite.

Eine weibliche Sattelschrecke, die farblich nicht genau so aussieht wie das oben gezeigte Exemplar.
 


Eine Ansicht, die eher selten ist. Eine Sattelschrecke, die auf einer Glasscheibe Station machte und dabei Zeit für ein Foto hatte.

Noch eine Sattelschrecke, die hier demonstriert, wie perfekt sie sich tarnen kann. (25. Juli 2013)
Mehr Bilder von dieser Sattelschrecke weiter unten nach den schon vorhandenen Sattelschrecken. Da gibt es auch Aufklärung über das Besondere an diesem Exemplar.

 

Feldgrille

Eine weibliche Feldgrille. Das hintere Beinpaar ist viel kräftiger ausgebildet als die anderen Beine.

Die hinteren Körperpartien in Großaufnahme. Der in der Körpermitte sichtbare Legestachel läßt eine eindeutige Bestimmung des Geschlechts zu.


Nochmal eine Gesamtansicht


Und nach einer Kehrtwendung Beleuchtungswechsel

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Blauflügel-Ödlandschrecke

Sehen Sie eine Blauflügel-Ödlandschrecke oder irgendeine andere Schrecke? Die Antwort muss eigentlich Nein lauten, weil wir mit diesem Bild zeigen wollen, wie perfekt die Tarnung dieser Schrecken ist.

Dieses Bild zeigt etwa die Mitte des vorhergehenden und nun wird sichtbar, was man vorher nicht erkennen konnte: Zwei Blauflügel-Ödlandschrecken auf einen Streich.

Großaufnahme von links

Keine technisch gute Aufnahme, sie zeigt aber, warum diese Tiere Blauflügel-Ödlandschrecken heißen.


Kopf und Vorderkörper von der Seite


Kopfansicht von oben

Zum Schluss noch eine Ansicht von oben.

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Punktierte Zartschrecke

Eine punktierte Zartschrecke, von der wir nicht wissen, wie sie zu ihrem Namen gekommen ist.

Sie ist kleiner als die unten gezeigte Sattelschrecke, hat aber gewisse anatomische Ähnlichkeiten mit ihrer größeren Verwandten. Beindruckend auch hier die riesigen Fühler.
 


Auch die linke Seite hat was.

Jetzt sitzt sie im Licht und zeigt, wie zweckmäßig ihre Färbung ist. Mit etwas gutem Willen kann man auch die punktierte Rückenzeichnung erkennen, die dem Tier zum ersten Teil seines Namens verholfen hat.

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Sattelschrecken

Erstaunlich, dass sich dieses Tier an einer senkrechten Metallwand festhalten kann, obwohl an seinen Füßen keine Saugnäpfe zu entdecken sind. Auffällig die langen Antennen, die die Körperlänge des Tieres deutlich übertreffen.


Zu sehen ist eine Steppen-Sattelschrecke, die soeben den Aufstieg auf den Schüsselrand geschafft hat.

Bei näherer Betrachtung fällt auf, dass diese Schrecke im Körperbau viele Ähnlichkeiten mit den bekannteren Heuschrecken hat. Diese Schrecke kann jedoch nicht fliegen, sie hat nur kurze Stummelfügel, die lediglich zum Produzieren von bestimmten Geräuschen taugen. Der rechte der transparenten kleinen Flügel ist hier bei aufmerksamer Betrachtung zu entdecken. Er bedeckt die körpernahen Teile des zweiten und dritten Beins.

Das abgebildete Tier ist ein Weibchen, leicht zu erkennen an dem langen säbelartigen Legedorn am Körperende.


Fast eine Gesamtaufnahme, allerdings fehlen die Enden der Antennen.


Ansicht der anderen Körperseite.


Großaufnahme des Kopfes und der vorderen Körperpartien.


Eine andere Sattelschrecke, die mehr zum Grün tendiert.

Neue Bilder (25. Juli 2013)


Perfekt getarnt

Erst wenn man das Tierchen dazu bringt, sich im Freien zu zeigen, sieht man, was man wirklich vor sich hat: Ein Männchen.

Hier noch ein Beweis wirklicher Männlichkeit. Diesem Exemplar fehlt der Legedorn, den nur Weibchen brauchen und tragen (oben gut zu sehen.) Das Tier hat tatsächlich nur zwei, allerdings sehr lange Fühler. Der vemeintliche dritte ist ein Schatten, den der Aufhellbitz verursacht hat.

Der Kopf mit den relativ kleinen Augen und den beinahe zierlichen Beißzangen, ein Hinweis, dass hier ein Vegetarier einherkommt, vor dem andere Tiere sich nicht fürchten müssen.

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Stabheuschrecke

Eine Stabheuschrecke, Ansicht der linken Körperseite
 
Der recht kleine Kopf des Tieres befindet sich etwas unterhalb von der Stelle, an der die beiden langen Fühler beginnen.

Und noch eine Stabheuschrecke, etwas dunkler gefärbt als das oben gezeigte Exemplar.

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Gottesanbeterin

Eine Gottesanbeterin. Sie gehört zu den Fangschrecken, die lebende Beute fangen, verzehren und dabei nicht gerade wählerisch sind bei der Auswahl ihrer Beute.


Die Färbung der Gottesanbeterinnen hängt ab von ihrem Lebensraum.

Diese Haltung, das Hochheben und Zusammenlegen der Vorderbeine, hat dem Tier seinen Namen eingetragen, weil die Bewegung an das Beten erinnert. Gut zu sehen, dass die Vorderbeine nicht für die Fortbewegung gebraucht werden, sie sind hochspezialisierte Fang- und Greifwerkzeuge.
 

Eine Detailaufnahme der Vorderbeine, die zeigt, zu welch gefährlichen Waffen sich dieses Beinpaar entwickelt hat.

Eine grüne Gottesanbeterin, übrigens auch im Médoc aufgenommen wie die oben gezeigte. Zum Schluss noch eine Bemerkung zum Ruf der Gottesanbeterinnen. Der ist notorisch schlecht, weil berichtet wird, dass die (größeren) Weibchen der Gottesanbeterin die (kleineren) Männchen nach der Paarung umbringen und auffressen. Dieser kannibalische Vorgang ist zwar belegt, es gibt aber auch Meldungen darüber, dass die Männchen die Paarung überstehen. Für die Arterhaltung ist dieser Tatbestand übrigens wenig relevant, denn die erwachsenen Männchen und Weibchen leben nur eine Saison, dann sterben sie. Der Fortbestand der Art wird von den Eiern und späteren Larven gesichert, die die Weibchen nach der Paarung legen.