Palais Gallien

Das Palais Gallien

Das Palais Gallien trägt einen irreführenden Namen in zweierlei Hinsicht. Einmal hat es nichts mit dem römischen Kaiser Gallienus zu tun und zweitens war es kein Palast, sondern eine im 1. Jahrhundert n. Chr. erbaute Arena, in der oft blutige Kampfspektakel stattfanden.  Sie bot Platz für rund 15.000 Zuschauer und zeigte überdies, dass das ehemalige Burdigala der Römerzeit eine bedeutende Stadt war.  Es ist heute das einzige oberirdische Überbleibsel aus der Römerzeit in Bordeaux.
 

Wie auf dem obigen Bild geht hier der Blick vom Inneren des Bauwerks auf den teilweise noch stehenden äußeren Mauerring.
 


Bis auf einen kleinen Teil vollständiger Blick von innen auf die noch erhaltenen Überreste des sogen. Palais Gallien

 


Jetzt geht der Blick von außen auf das ehemalige Hauptportal.

 

Etwas veränderter Blickwinkel durch das ehemalige Hauptportal. Gut zu sehen die bei römischen Bauten oft anzutreffende Bauweise, bei der Ziegel und behauene Natursteine miteinander abwechseln.
 


Blick nach links vom Hauptportal aus gesehen

 


Jetzt geht der Blick von außen auf das ehemalige Hauptportal.

 

Etwas veränderter Blickwinkel durch das ehemalige Hauptportal. Gut zu sehen die bei römischen Bauten oft anzutreffende Bauweise, bei der Ziegel und behauene Natursteine miteinander abwechseln.
 


Blick nach links vom Hauptportal aus gesehen

 

Der Stich gibt einen Eindruck davon, dass das sogen. Palais Gallien eine einst noch vollständigere Ruine abgab, die das Schicksal vieler antiker Bauwerke teilte, die durch Jahrhunderte als billiger Steinbruch betrachtet wurden. Die heute fast selbstverständliche respektvolle und bewahrende Einstellung den baulichen Zeugnissen der Vergangenheit gegenüber hat sich erst im 19. Jahrhundert herausgebildet.

 


Stich aus dem Jahre 1780. Das Amphitheater ist sogfältiger dargestellt als auf der vorhergehenden Abbildung. Es befindet sich außerhalb der damals geschlossenen Bebauung von Bordeaux

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