Exoten

Auch wer im Biologie-Unterricht nicht dauend anwesend war, weiß, dass es viele Tiere auf dieser weiten Welt gibt, derer man im Médoc unter normalen Umständen nicht ansichtig wird. Wenn sich solche Exoten dann aber doch mal im Médoc zeigen und dabei vorzeigbare Bilder entstehen, dann sortieren wir sie in diese Rubrik ein, wohl wissend, dass sie kein fester  Bestandteil der Médoc-Tierwelt sind.

 

Aras

 

Aras stammen aus Südamerika, sie gehören zu den größten Papageienarten und sind überaus farbenprächtig. Sie sind gesellige Tiere, die sich gut zähmen lassen, doch darf man, wenn sie sich auf einem Arm niederlassen, nicht allzu schmerzempfindlich sein. Sie benutzen zwar anders als die Greifvögel ihre Krallen nicht  als Waffen, aber da sie eine festen Halt brauchen, greifen sie schon kräftig zu.

 

Obwohl Aras erstaunlich gut klettern können, fliegen sie auch gern und gut.

 

Übergang zum Streckenflug

 

Aras haben eine überaus kräftigen Schnabel, den sie als überzeugte Vegetarier aber hauptsächlich zum Knacken von hartschaligen Früchten einsetzen.

 

Aras eignen sich zwar prinzipiell als Haustier, aber sie stellen hohe Ansprüche, und sie sind nicht leise. Da sie über 40 Jahre alt werden können, dürfte in den meisten Fällen, in denen eine Anschaffung überlegt wird, zu empfehlen sein, es nicht zu tun.