Grayan

Grayan-et-L’Hôpital

Obwohl wir uns schon mit mancherlei, was mit Euronat und Le Gurp zu tun hat, beschäftigen und damit über Dinge berichten, die Bezug zu  Grayan-et-L’Hôpital  haben, haben wir diese Seite angelegt, um das unterzubringen, was weder Euronat noch Le Gurp betrifft, dennoch aber in Grayan-et-L’Hôpital vorgefallen ist.

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Baguette-Automat

In Grayan steht ein Automat, an dem man Baguette kaufen kann.

 

Besser  als gar nichts, wenn man bedenkt, dass es in Grayan keine Bäckerei gibt. (Die einzige Bäckerei auf dem Boden der Gemeinde Grayan-et-L’Hôpital steht in Euronat, wo sie allerdings nur für Euronat-Bewohner zugänglich ist.)

 

Der Baguette-Automat steht vor dem SPAR-Laden in Grayan

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Das Gebiet der Gemeinde Grayan-et-L’Hôpital. Im Norden, ziemlich genau dort, wo der Radweg in Ost-West-Richtung verläuft, beginnt Soulac-sur-mer, östlich davon Talais. Im Osten grenzt die Gemeinde Grayan an Saint-Vivien, und im Süden an Vensac. Hier ist die Gemeindegrenze im westlichen Teil der Radweg zum Ozean. Wie man sieht, liegt das Euronat-Gelände so weit vom Ortskern entfernt wie nur irgend möglich, und das war bei der Gründung von Euronat durchaus gewollt.

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Die Kirche in L’Hôpital

Die kleine Kirche in L’Hôpital ist Johannes dem Täufer geweiht. Sie steht  in der Tradition der einst im Bereich von L’Hôpital vorhandenen mittealterlichen Bauten zum Schutz und zur Unterstützung der Pilger, die sich auf dem Weg nach Santiago de Compostela befanden, doch sind die baulichen Überreste dieser Zeit allesamt verschwunden. Lediglich in den Grundmauern der Kapelle finden sich Überreste des mittelalterlichen Vorgängerbaus.

Das kleine Glöckchen hängt frei über dem Giebel
Auch der Chorraum ist einfach und schmucklos gehalten.
 

Die 1881 errichtete heutige Kapelle steht auf den Grundmauern ihres aus dem Mittelalter stammenden Vorgängerbaus. Sie erinnert  an die schlichte, aber gefällige Archtitektur der Templerkirchen und unterscheidet sich damit deutlich von anderen Kirchen des Médoc, die in den letzten Jahren ds 19. Jahrhunderts gebaut wurden.


Die Hauptfassade
 

Das Schiff der Kapelle
 


Blick auf den Altarraum

 


Der Altar

 


Die Kapelle kurz vor einem Vortrag, Juli 2015

 

Das 1833 abgeschlossene napoleonische Kataster zeigt die aus dem Mittealter stammende alte Kapelle von L’Hôpital und die Umgebung.
 

Federzeichnung des Barons von Marquessac der alten romanischen Kapelle von L’Hôpital aus dem Jahre 1864.
 

Die Ostfassade der alten romanischen Kapelle, Zeichnung von Eduard Bonnore aus dem Jahre 1874, also kurz vor dem Abbruch dieser Kapelle und dem Neubau.

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Grayan, 4. Juli 2013

Die Épicerie, die monatelang geschlossen war, ist auf Hochglanz gebracht worden. Aus gutem Grund, denn …
 


am 6. Juli ist Neueröffnung.

 


Alles ist noch nicht fertig, aber es sind ja noch ein paar Tage Zeit.

 


Vor dem Verkehrsverrein wird eine Info-Tafel montiert, die besser zu sehen sein wird, wenn Leiter und Monteur nicht mehr im Bild sind.

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Weihnachtsmannlauf 2012

In diesem Jahr gibt es erstmals seit langem keinen Weihnachtsmannlauf in Grayan. Ursache dieses Ausbleibens eines im nördlichen Médoc anscheinend fest verankerten Ereignisses ist die Tatsache, dass der Verein Grayan’anim, der als Veranstalter für den Weihnachtsmannlauf und auch u. a. für die Sardinade in Le Gurp verantwortlich zeichnete, nicht mehr besteht. Schade, aber nicht zu ändern. Unklar ist derzeit noch, wo die Weihnachtsmänner, die sonst in Grayan ihre Form testen konnten, nun prüfen können, ob ihre Kondition ausreicht für die Belastungen der Weihnachtszeit.

                                                                       (UM, 6. Dez. 2012)

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Bilder aus Grayan

Das Haus der Vereine (links), in dem auch der Verkehrsverein des Ortes residiert. Rechts die Gemeindebibliothek

Die église Saint Pierre und das Kriegerdenkmal.

 

Die Mairie, ein Gebäude, das für die Verwaltung einer relativ kleinen Gemeinde angemessen erscheint.

 

Die Salle socio-culturelle, die nach dem langjährigen, im Jahr 2012 verstorbenen, Bürgermeister von Grayan, Guy Lartigue, benannt ist, zeigt, dass Grayan über mehr finanzielle Potenz verfügt, als man sie in einem Ort von rund 1000 Einwohnern  vermuten würde.
 


Derselbe Bau von der Seite.

 

Der gemeindeeigene Sportplatz

 

Der Golf-Übungsplatz mit acht Löchern

Die gemeindeeigenen Ferienhäuschen. die jedermann mieten kann.

 

Das Gebiet der Gemeinde Grayan-et-L’Hôpital mit den drei Gemeindeteilen Grayan, L’Hopital und Daugagnan.

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Grayan : Gemeindesteuern 2012 :

Die Gemeindesteuern bleiben im Jahr 2012 unverändert gegenüber 2011 :

  • Taxe d’habitation 4.21%
  • Foncier bâti 5.76%
  • Foncier non bâti 13.87%

Die Gemeinde erwartet Einnahmen in Höhe von 212.054 Euro aus diesen Steuern

http://www.grayan.fr/bulletin-municipal/

 

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Guy Lartigue †

Guy Lartigue, der langjährige Bürgermeister von Grayan-et-L’Hôpital, ist am 14. September 2012 im Alter von 87 Jahren verstorben. In seine Amtszeit fällt unter anderem die Errichtung des Naturistenzentrums Euronat. Das Vorhaben, auf dem Boden der Gemeinde eine solche Anlage zu etablieren, war in der Planungszeit durchaus nicht unumstritten, doch schaffte es Guy Lartigue, seine teils recht zögerlichen Gemeinderatsmitglieder schließlich doch zu überzeugen. Als Konzession an die Gegner ließ er sich darauf ein, Euronat an der vom Ortskern am weitesten entfernten Stelle zu bauen. Zusammen mit den anderen Maßnahmen der Gemeinde beim Bau des Campingplatzes von Le Gurp und bei der Errichtung gemeindeeigener Ferienhäuser wurden so Voraussetzungen dafür geschaffen, dass Grayan heute eine gesunde finanzielle Basis hat und es sich erlauben kann, die niedrigsten Sätze im Médoc bei den Gemeindsteuern zu erheben.

(UM, 22. Sept. 2012)

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Das Wappen von Grayan

Das Wappen der Gemeinde Grayan-L’Hôpital ist am 20. April 1992 beim Innenministerium hinterlegt worden und seitdem geschützt.

Das Zentrum zeigt eine Spielart des Kreuzes des Ordens der Johanniter, die im 12. Jhdt. L’Hôpital gegründet haben als Kranken- und Pflegesation für die Jakobspilger.

Das 1. Viertel (links oben) zeigt stilisiert Sonne, Strand und Meer, deren Bedeutung für die Gemeinde offensichtlich ist.

Das zweite Viertel zeigt zwei gekreuzte Pilgerstäbe, die daran erinnern sollen, dass L’Hôpital die Aufgabe hatte, kranke und bedürftige Pilger zu versorgen.

Im dritten Viertel ist eine Jakobsmuschel zu sehen, die Bezug herstellt zur Lage der Gemeinden auf einem Zweig des Jakobsweges.

Das vierte Viertel verweist auf den Reichtum der Gemeinde an Großwild und Wald.

Die Mauerkrone obenauf erinert nicht an eine  burg- oder festungsähnliche Anlage, die es weder in Grayan noch in L’Hôpital je gegeben hat. Sie verweist, hier allerdings etwas überraschend, im allgemeinen auf die von Städten erkämpfte Sonderstellung gegenüber dem umliegenden Land, zu dem auch das Recht zur Befestigung mit Mauern und Toren gehörte.

(http://www.grayan.fr/histoire_grayan_medoc.html#blason)

Sonnenscheindauer in Grayan und Umbgebung

Wussten Sie schon, was Sie machen sollten, wenn Sie sich im Médoc über Regen und schlechtes Wetter ärgern? – Ganz einfach, schauen Sie sich die  kleine Karte an:

Haben Sie erkannt, warum Sie sich nicht ärgern sollten? – Grayan liegt in einem Gebiet, das von der Sonne genauso verwöhnt wird wie die Côte d’Azur. Kann höchstens sein, dass die Sonne gerade dort ist, um ihr Soll am Mittelmeer zu erfüllen.

Das sonnenverwöhnte Gebiet an der Côte d’Azur ist zwar flächenmäßig größer als die entsprechende Zone im Médoc und nördlich davon, den Sommergästen an der Küste dürfte dies aber ziemlich egal sein.

(Gefunden: http://www.grayan.fr/ )

Der Kreisel von L’Hôpital in neuem Glanz


Das spannende Kunstwerk inmitten des Kreisels von L’Hôpital hat eine Auffrischung erfahren.

 

Die Pilgergestalten zeigen in Richtung Santiago-de-Compostella, den Jakobsweg also, zu dem L’Hôpital eine besondere Beziehung hat, weil hier einst ein (nicht mehr erhaltenes) Hospiz stand, das Pilgern Hilfe und Unterstützung angedeihen ließ.
 

Auch wenn man um den Kreisel herumgeht, die Zeigerichtung bleibt.

 

Das tut sie selbst im Gegenlicht. Schade, dass kaum jemand anhält, aussteigt (Parkplatz an der Seite!) und eine staunende Runde um das Kunstwerk zieht.