Airbus A-380 in Bordeaux

Airbus A-380-Teile auf dem Weg nach Langon

Die in verschiedenen Produktionsstätten in Deutschland und Großbritannien gefertigten Teile des A-380 werden per Seeschiff nach Pauillac geschafft und dort in Flußschiffe umgeladen. Ihr Weg geht über Gironde und Garonne per Schiff nach  Langon  und von dort über Landstraßen nach Toulouse, wo die Endmonatge der A 380 stattfindet.

 

Auf der Karte blau eingezeichnet: Der Wasserweg über Gironde und Garonne von Pauillac nach Langon. Sieht einfach aus, ist es aber nicht.

 

Ein Airbus-Transport vor der Place de la Bourse in Bordeaux. Bis hierhin war der Weg von Pauillac her problemlos.

 

Das Nadelöhr par excellence, durch das die A-380- Transporte müssen: Der Pont de Pierre in Bordeaux. Bei seiner Erbauung vor bald 200 Jahren hat niemand daran gedacht, dass einstmals Flugzeugteile durch einen der Brückenbögen transportiert werden sollten.

 

Da beim Brückenbau kein Gedanke auf solche Transporte verwendet wurde, musste man sich besondere Gedanken machen, wie die sperrigen Teile durch das Nadelöhr des Pont de Pierre gebracht werden konnten. Zunächst wurden die Tiefen des Flussbettes unter den Bögen der Brücke ermittelt. Danach wurden Leitschienen montiert, die das Durchfahren des günstigsten Brückenbogens erleichtern sollen. Gleichzeitig soll damit verhindert werden, dass Kollisionen der Transportschiffe mit den Pfeilern der Brücke passieren. Hier ist eines der beiden Flusstransportschiffe in Diensten der Airbus-Produzenten nur noch wenige Meter entfernt von der Durchfahrt durch den Pont de Pierre.

 

Da beim Brückenbau kein Gedanke auf solche Transporte verwendet wurde, musste man sich besondere Gedanken machen, wie die sperrigen Teile durch das Nadelöhr des Pont de Pierre gebracht werden konnten. Zunächst wurden die Tiefen des Flussbettes unter den Bögen der Brücke ermittelt. Danach wurden Leitschienen montiert, die das Durchfahren des günstigsten Brückenbogens erleichtern sollen. Gleichzeitig soll damit verhindert werden, dass Kollisionen der Transportschiffe mit den Pfeilern der Brücke passieren. Hier ist eines der beiden Flusstransportschiffe in Diensten der Airbus-Produzenten nur noch wenige Meter entfernt von der Durchfahrt durch den Pont de Pierre.

Auch wenn man den genauen Abstand zwischen Brückenbogen-Decke und der Airbusladung nicht erkennen kann, ist klar, dass es nicht viel Luft nach oben gibt. Aus diesem Grund erfolgen die Durchfahrten durch die Brücke erst dann, wenn die Ebbe ihren tiefsten Stand erreicht hat.

 

Das Transportschiff hat es geschafft: Der Pont de Pierre ist passiert.

 

Die nächste Brücke hat genau wie die danach folgenden eine höhere Durchfahrtshöhe und demzufolge weniger Stress für die Besatzung als die Passage des Hafens von Bordeaux. Vor dem Tarnsportschiff sind zwei kleine Mascaret-Wellen zu erkennen, die belegen, dass der tiefste Ebbestand vor wenigen Sekunden gegeben war. Aus dem Vergleich der Bilder ergibt sich, dass die Passage des Pont de Pierre vor dem Auflaufen der Mascaret-Welle, also wirklich zum Zeitpunkt der tiefsten Ebbe stattgefunden hat.